abgeschlossene Projekte

Eine Läsion des Plexus brachialis kann zu neuropathischen Schmerzzuständen führen, die mit Veränderungen im peripheren sowie im zentralen Nervensystem einhergehen. Therapiemethoden, die versuchten die supraspinale Informationsverarbeitung bei Patientinnen und Patienten mit neuropathischen Schmerzen zu verändern, zeigten in den letzten Jahren vielversprechende Erfolge.

Eine innovative Form die supraspinale Informationsverarbeitung zu beeinflussen stellt die Anwendung von „Virtual Reality“ (VR) und „Augmented Reality“ (AR) dar. Max Ortiz-Catalán, ein schwedischer Medizintechniker, zeigte in einer Einzelfallstudie sowie einer klinischen Studie mit 14 Phantomschmerzpatienten/innen eine beeindruckende Wirkung der von ihm entwickelten Anwendungsform von VR und AR auf.

Ziel der hier im Rahmen einer Bachelorarbeit und in Kooperation mit dem Institut Chalmers Tekniska Högskola, Institutionen för Signaler och System, Medicinsk Teknik in Göteborg geplanten Einzelfallstudie ist es nun, die Anwendbarkeit und Effektivität der von Hr. Ortiz-Catalán entwickelten Therapieform zur Behandlung von Phantomschmerzen an einem Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen, bedingt durch eine Läsion des Plexus brachialis, zu testen.

  • Laufzeit: 1.9.2016 – 8.9.2017
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Projektteam: Herbert Schachner-Nedherer, MSc; Peter Fiala, Student; Dr. Max Ortiz-Catalán
  • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie
  • Partner: Dr. Max Ortiz-Catalán, Chalmers Tekniska Högskola, Institutionen för Signaler och System, Medicinsk Teknik, Göteborg, Schweden

Kontakt:

  • Herbert Schachner-Nedherer, MSc
    Lehrveranstaltungen: Bewegungslehre und Biomechanik, wissenschaftliches Arbeiten, Physiotherapie in der Orthopädie (Wirbelsäule)
    +43 50 344-26328

In Österreich wird alle vier Jahre ein Ernährungsbericht erstellt. Mit Hilfe einer fortlaufenden Ernährungsberichterstattung können zeitliche Entwicklungen und Trends der Ernährungssituation erkannt und dokumentiert werden. Die fortlaufende Ernährungsberichterstattung dient als Entscheidungs- und Orientierungshilfe für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Ziel dieses Projektes ist die Durchführung von Erhebungen für den Österreichischen Ernährungsbericht 2016 der im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Department für Ernährungswissenschaften der Universität Wien (IfEW) erstellt wird. Als Kern der Ernährungsberichte in Österreich wird die Evaluierung der Nährstoffversorgung der erwachsenen Bevölkerung (18 – 65 Jahre) fortgeführt. Der Studiengang Diätologie der FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH führt diese Erhebung in Oberösterreich durch. Ca. 200 Personen sollen befragt werden.

Link zur Homepage des Ernährungsberichts 2016: http://ernaehrungsbericht.univie.ac.at/

Die Ergebnisse dienen der Beurteilung der Ernährungs- und Gesundheitssituation der österreichischen Bevölkerung. Der „Österreichische Ernährungsbericht 2016“ soll einen Überblick über den Ernährungszustand der österreichischen Bevölkerung in Österreich geben. Geplant ist die österreichweite Untersuchung von etwa 2000 Personen.

Kontakt:

  • Mag.a Elisabeth Farmer
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Klinische Diätetik, Endokrinologie, Beratungstechnik, Koordinatorin für Internationales Diätologie
    +43 50 344-22122

Ziel dieses Projektes, das im Rahmen der Oberösterreich Ausschreibung 2015 – Medizintechnik (Gesundheitswesen, alternde Gesellschaft) – genehmigt wurde, ist die Entwicklung von Orthesen für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Fokus liegt dabei auf Mundstäben für Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Diese sollen individuell auf den Benutzer abgestimmt sein und ihnen die Bewältigung verschiedenster Alltagssituationen erleichtern. Bedienung von Computern, selbstständiges Umblättern von Zeitungen, das Bedienen von SmartPhones und Tabletts uvm. werden damit ermöglicht.

Generative Fertigungsverfahren, wie 3D-Druck, stellen eine effiziente Methode dar, um medizinische Modelle herzustellen. Die Anwendung dieser Methode setzt die Verfügbarkeit von geeigneten virtuellen Modellen voraus. Solche Modelle beinhalten sowohl essentielle technische als auch medizinische Aspekte. Um auf die individuellen Bedürfnisse von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen einzugehen bzw. um geeignete Orthesen und Alltagshilfen unter Einbindung des Betroffenen zu entwickeln, ist eine enge Kooperation zwischen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Gender- und Diversity-Forscherinnen sowie Technikerinnen und Techniker erforderlich. In der Ergotherapie werden spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung gezielt und ressourcenorientiert eingesetzt um Menschen bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit/Erholung in ihrer Umwelt zu stärken. Dazu analysieren Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten gemeinsam mit Gender- und Diversity-Forscherinnen in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen die Anforderungen an die Handlung in bestimmten Alltagssituationen und Umweltbedingungen. In diesem Projekt wird von den Projektpartnern eine umfassende Methodik für die Entwicklung von Orthesen und Alltagshilfen entwickelt und bei den Firmenpartnern implementiert, gleichzeitig werden Modelle, wie z.B. das Mundstück, entwickelt und angefertigt.

  • Laufzeit: 18.9.2015 – 31.10.2017
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Projektteam: Gerda Estl, MSc OT
  • Forschungseinheit: Ergotherapie
  • Partner: Institute of Polymer Product Engineering, Johannes Kepler Universität Linz, Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I), Institut für Frauen- und Geschlechterforschung, Johannes Kepler Universität Linz, Bandagist Heindl GmbH, EVO-tech GmbH

Kontakt:

  • Gerda Estl, MSc OT
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Grundlagen der Ergotherapie; Marketingkoordinatorin Ergotherapie
    +43 50 344-23123

Die Leichte Vollkost wird als gastroenterologische Basisdiät in österreichischen Krankenhäusern eingesetzt. Die Empfehlungen im Rahmen dieser Kostform stellen eine wichtige Basis für die Ernährungstherapie bei spezifischen und unspezifischen gastroenterologischen Erkrankungen dar. Die Lebensmittelauswahl dazu stammt aus einer Erhebung, die 1978 an deutschen Kliniken durchgeführt wurde. Da sich sowohl Lebensmittelangebot als auch Ernährungsverhalten in den letzten 35 Jahren verändert haben, soll die im Rahmen dieser Studie durchgeführte Erhebung die aktuellen Verträglichkeiten im Rahmen der abgefragten Lebensmittel aufzeigen und somit die Basis zu einer möglichen Aktualisierung der Leichten Vollkost darstellen.

In einem fachhochschulübergreifenden Projekt der Studiengänge Diätologie (FH St. Pölten, FH Joanneum/Bad Gleichenberg und FH Gesundheitsberufe OÖ) wurden wissenschaftliche Empfehlungen zur Behandlung unspezifischer gastrointestinaler Beschwerden im internationalen Kontext systematisch recherchiert. Auf dieser Basis wurde ein strukturierter Selbstausfüller-Fragebogen entwickelt. Im April 2013 wurden im Rahmen einer multizentrischen Querschnittstudie an fünf österreichischen Kliniken Befragungen an Patientinnen und Patienten durchgeführt und am Stichtag über 3000 Fragebögen verteilt. Insgesamt 563 Personen konnten mit der Befragung erreicht werden. In Oberösterreich wurde die Befragung im Krankenhaus der Elisabethinen durchgeführt. Die Ergebnisse geben Aufschluss geben über aktuelle Lebensmittelverträglichkeiten bei Patientinnen und Patienten in österreichischen Krankenhäusern.

    • Laufzeit: 23.4.2012 – 18.7.2013
    • Projektstatus: abgeschlossen
    • Projektteam: Klaus Nigl, M.A.; Marianne Tammegger, MBA
    • Forschungseinheit: Studiengang Diätologie
    • Partner: FH St. Pölten, FH Joanneum/Bad Gleichenberg, KH der Elisabethinen, Linz
    • Publikationen/Vortragstätigkeit:
      Wewerka-Kreimel, D., Höld E., Möseneder, J., Karner, G.(2014). Leichte Vollkost-Studie 2013: Erhebung der Verträglichkeit ausgewählter Lebensmittel bei unselektierten Krankenhauspatienten in Österreich. Journal für Ernährungsmedizin, 16(1), 14-18.
      Auer, A., Wewerka-Kreimel, D., Möseneder, J., Höld, E., Nigl, K., Aichmann, S., … & Undesch, L. Die Leichte Vollkost–noch „state of the art “? Erhebung der Verträglichkeit ausgewählter Lebensmittel bei PatientInnen in 5 österreichischen Krankenhäusern. Vortrag am 31. Ernährungskongress Gastro-Entero-Hepatologische Ernährungsturbulenzen – Diaetologie auf neuen Wegen. März 2014. Wien.

Kontakt:

  • Klaus Nigl, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungs- und Verpflegungsmanagement, Lebensmittelkunde, klinische Diätetik Gastroenterologie, Chirurgie, Onkologie und Intensivmedizin
    +43 50 344-22110

Ergebnisse aus systematischer Forschung zeigen in unterschiedlichen klinischen Bereichen, dass die Anwendung von evidenz-basierter Praxis (EBP) in der Physiotherapie sowohl die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten als auch deren Funktionsfähigkeit gesteigert hat sowie zu einer Kostenreduktion führte. Trotz dieser bekannten Vorteile stehen der Einführung bzw. Anwendung von EBP auch Barrieren gegenüber. Um den Prozess der EBP-Implementierung in Österreich gezielt unterstützen zu können wurde im Rahmen dieser Studie die Ausgangslage analysiert und dazu der aktuelle Stand der EBP-Implementierung unter österreichischen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten erhoben sowie Faktoren identifiziert, die eine Anwendung von EBP beeinflussen. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gudrun Diermayr (SRH Hochschule Heidelberg) waren Mitglieder des Lehr – und Forschungspersonals des Studiengangs Physiotherapie maßgeblich an der Durchführung der Studie beteiligt. Unterstützt wurde diese Studie durch den Berufsverband Physio Austria.

      • Laufzeit: 1.11.2012 – 1.2.2015
      • Projektstatus: abgeschlossen
      • Projektteam: Herbert Schachner-Nedherer, MSc; Mag.a Margit Eidenberger
      • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie
      • Partner: Physio Austria, SRH Hochschule Heidelberg, Medizinische Universität Wien
      • Publikationen/Vortragstätigkeit:
        Diermayr, G., Schachner, H., Eidenberger, M., Lohkamp, M., & Salbach, N. M. (2015). Evidence‐based practice in physical therapy in Austria: current state and factors associated with EBP engagement. Journal of evaluation in clinical practice.

Kontakt:  

  • Herbert Schachner-Nedherer, MSc
    Lehrveranstaltungen: Bewegungslehre und Biomechanik, wissenschaftliches Arbeiten, Physiotherapie in der Orthopädie (Wirbelsäule)
    +43 50 344-26328
  • Mag.a Margit Eidenberger
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, manuelle Lymphdrainage, Chirurgie
    +43 50 344-26223

Die Förderung der generellen Bewegungszeit von Kindern- und Jugendlichen in Horten und Nachmittagsbetreuungseinrichtungen ist Zielsetzung des Projektes „Bewegter Nachmittag“ das von der FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH im Auftrag der Abteilung Gesundheit des Landes Oberösterreich durchgeführt wurde. In enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern wurden mögliche Pilotprojekte zur Förderung der Bewegung von Kindern und Jugendlichen sondiert sowie mittels eines nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelten Modells bewertet. Nach einer Pilotphase wurde ein ausgewähltes Modell, der „Bewegte Nachmittag“, flächendeckend in Oberösterreich umgesetzt und in einem zweiten Schritt evaluiert.

Im Rahmen des Projektes waren Mitglieder des Lehr – und Forschungspersonals der FH Gesundheitsberufe OÖ des Studiengangs Physiotherapie unterstützend mit der Entwicklung des Programmes „Bewegter Nachmittag“ betraut und führten die Evaluierung der Pilotphase 2013/2014 durch.

      • Laufzeit: 1.4.2012 – 31.12.2014
      • Projektstatus: abgeschlossen
      • Projektteam: Elke Neuhold M.A., Ingeborg Mairhofer, MSc
      • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie
      • Partner: Land OÖ, Abteilung Gesundheit
      • Publikationen/Vortragstätigkeit:
        Mairhofer, I., & Neuhold, E. (2015). Activity in the after school care—evaluation of the practicabiltiy of a physical activity program. Physiotherapy, 101, e933. Posterpräsentation am Kongress des World Confederation for Physical Therapy Congress 2015 Singapore 1st – 4th May 2015

Kontakt:  

  • Elke Neuhold, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Physiotherapie in der Ergonomie und Arbeitsmedizin
    +43 50 344-26230

Ziel des Projektes “fun.tast.tisch.” ist die Entwicklung und Nutzung der neuen Microsoft PixelSense Technologie für Klientinnen und Klienten mit erworbenen Hirnschädigungen. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Motivation zum Training durch ansprechendes und klares Design (fun.), die Ausnutzung von Multi-touch, der Verzicht auf Mausbedienung und die Objekteinbindung (tast.) sowie die Möglichkeit der Bedienung von mehreren Seiten (tisch.). Insgesamt wurden 14 Module für die Nutzung der Microsoft PixelSense Technologie im Bereich der Neurorehabilitation entwickelt. Dieses erste drittmittelfinanzierte Projekt der FH Gesundheitsberufe  OÖ wurde im Oktober 2014 erfolgreich abgeschlossen. LIFEtool leitete dieses spannende F&E-Vorhaben das gemeinsam mit den Projektpartnern softaware gmbh, Irene Schacherl-Hofer, M.A. Ergotherapeutin, FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH, Transparent Design Handelsgesellschaft m.b.H., ARTGROUP ADVERTISING und der FH Gesundheitsberufe OÖ umgesetzt wurde. Das vom BMVIT/BMWFJ geförderten Projekt wurde im Rahmen des Programms “COIN Kooperation und Netzwerke” durchgeführt. http://www.funtasttisch.at/

An der FH Gesundheitsberufe OÖ war einerseits das Lehr – und Forschungspersonals des Studiengangs Ergotherapie maßgeblich an der Umsetzung beteiligt, andererseits unterstützten insgesamt 13 Studierende aus zwei Jahrgängen das Projekt im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten.

    • Laufzeit: 1.10.2012 – 30.9.2014
    • Projektstatus: abgeschlossen
    • Projektteam FH: Dr.inRenate Ruckser-Scherb, MSc; Mag.aSabine Dielacher, Mag.a Dr.inSylvia Öhlinger
    • Forschungseinheit: Studiengang Ergotherapie
    • Partner: Lifetool (Projektleitung), softaware gmbh, Irene Schacherl-Hofer, M.A. Ergotherapeutin, FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH, Transparent Design Handelsgesellschaft m.b.H., ARTGROUP ADVERTISING
    • Publikationen:-Ruckser-Scherb, R. (2016) Einbindung von Betroffenen bei der Entwicklung von Trainingssoftware in der Neurorehabilitation. IKT Forum an der JKU Linz-Ruckser-Scherb, R, Schacherl-Hofer I (2016) Einsatzmöglichkeiten von Tabletop-Software in der ET – am Beispiel von Fun.tast.tisch. Fachtagung Ergotherapie Austria, Graz-M.-Augstein, T. Neumayr, R. Ruckser-Scherb, S. Dielacher – Collaboration Around an Interactive Tabletop in Rehabilitation Settings in Collaboration with Interactive Surfaces and Devices – Theory and Practice (Contributions to Book: Part/Chapter/Section 18), (Editors: Craig Anslow, Pedro Campos, Joaquim Jorge) – Springer, 2016

      -Augstein, T. Neumayr, I. Karlhuber, S. Dielacher, J. Altmann, S. Öhlinger – Tabletop-Supported Rehabilitation with fun.tast.tisch. – Lessons Learned – Proceedings of the 10th ACM International Conference on Interactive Tabletops and Surfaces (ITS15), Funchal, Madeira, Portugal, 2015

      -Augstein, T. Neumayr, I. Karlhuber, S. Dielacher, S. Öhlinger, J. Altmann – Training of Cognitive Performance in Complex Tasks with a Tabletop-Based Rehabilitation System – ACM International Conference on Interactive Tabletops and Surfaces, Funchal, Madeira, Portugal, 2015

      -Neumayr, M. Augstein, J. Altmann, S. Dielacher, I. Karlhuber – fun.tast.tisch. – A User-Centered Interdisciplinary Design Process for a Novel Approach to Neuro-Rehabilitation – Tagungsband des 8. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen, Kufstein, Österreich, 2014

      -Ruckser-Scherb R, Dielacher S (2014) Positive Influence of a Research Project on Occupational Therapy Education. 20th Annual ENOTHE Meeting, Nijmegen, Netherlands

      -Dielacher S., Ruckser-Scherb R., Schacherl-Hofer I. (2013) fun.tast.tisch. Ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt mit Beteiligung von Ergotherapeutinnen zum Einsatz innovativer Technologie in der neurologischen Rehabilitation. Ergotherapie (4)

      -Augstein, T. Neumayr, I. Schacherl-Hofer, S. Öhlinger – fun.tast.tisch. – User-Centered Design for Interactive Tabletop Interfaces in Neuro-Rehabilitation – Mensch & Computer 2013, Tagungsband, Bremen, Deutschland, 2013, pp. 309-312

      -Augstein, T. Neumayr, R. Ruckser-Scherb, I. Karlhuber, J. Altmann – The fun.tast.tisch. Project Interactive Tabletops in Neuro-Rehabilitation – Proceedings of the ACM International Conference on Interactive Tabletops and Surfaces 2013, St. Andrews, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, 2013

      -Augstein, T. Neumayr, R. Ruckser-Scherb, I. Karlhuber, J. Altmann – The fun.tast.tisch. Project – A Novel Approach to Neuro-Rehabilitation Using an Interactive Multiuser Multitouch Tabletop – Proceedings of the ACM International Conference on Interactive Tabletops and Surfaces 2013, St. Andrews, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, 2013

    • Kontakt:
      • Dr.in Renate Ruckser-Scherb, MSc, MEd
        Lehrveranstaltungen: Schwerpunkte wissenschaftliches Arbeiten, Grundlagen der Ergotherapie, Ergotherapie im Handlungsfeld Biomechanik/Sensomotorik
        +43 50 344-23128
       
      • Heb_30
Die prospektive Pilotstudie zum Thema Kohlenhydratresorptionsstörungen wurde als Kooperationsprojekt zwischen den Studiengängen Biomedizinische Analytik und Diätologie und OA Dr. Enko vom Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik am LKH Steyr umgesetzt.

Die Diagnostik von Kohlenhydratresorptionsstörungen erfolgt nach derzeitigem Wissensstand der Medizin mit Hilfe von Atemtests und zum Teil mit molekulargenetischen Untersuchungsmethoden. Die vorliegende wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema, sowie Erfahrungen aus der Labordiagnostik zeigen dass die derzeitigen diagnostischen Möglichkeiten Limitierungen aufweisen. Vor allem der Atemtest als diagnostisches Hilfsmittel weist Schwächen auf. Diese liegen vor allem in der Präanalytik und in der Durchführung des Testes. Eine Standardisierung sowie evidenzbasierte Cut-off Werte, vor allem für den Methan (CH4)-Atemtest, sind in der Literatur nicht angeführt. In der prospektiven monozentrischen Studie werden die eingeschlossenen Patient/innen nach vorher einheitlich festgelegten Kriterien mit Hilfe des genetischen Testes (LCT-13910-Polymorphismus) einem standardisierten diagnostischen Procedere unterzogen.

In der aktuellen Literatur gibt es nur vereinzelt Arbeiten, welche in Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Kohlenhydratresorptionsstörungen) auftretende Mangelerscheinungen, z. B. im Bereich des Knochenstoffwechsels. Daher werden zusätzlich zur routinemäßig durchgeführten genetischen Untersuchung auf Lactosemalabsorption auch die Knochenstoffwechselparameter 25-Hydroxyvitamin D, CrossLaps im Serum untersucht. Der Studiengang Diätologie führt eine Fragebogenerhebung  zum Ernährungsverhalten der Studienteilnehmer/innen durch.

Studierende sowie Lehrpersonal der Studiengänge Biomedizinische Analytik und Diätologie sind im Projekt im Hinblick auf wissenschaftliche Vorbereitung, Erhebung, Aufbereitung und Auswertung der Daten aktiv.

  • Laufzeit: 1.4.2014 – 31.10.2015
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Projektteam: Klaus Nigl M.A., Thomas Knoll MHPE, Elisabeth Rosenberger, M.A.; Marianne Tammegger, MBA; Doris Brandstätter, BSc, Nicole Mayr, BSc
  • Forschungseinheiten: Studiengänge Biomedizinische Analytik und Diätologie
  • Partner: Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik am LKH Steyr
  • Publikationen/Vortragstätigkeit: Enko, D., Kriegshäuser, G., Stolba, R., Mangge, H., Brandstetter, D., Mayr, N., … & Halwachs-Baumann, G. (2016). Assessment of vitamin D status and serum CrossLaps levels in adults with primary lactose malabsorption. European journal of clinical nutrition.

Kontakt:  

  • Klaus Nigl, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungs- und Verpflegungsmanagement, Lebensmittelkunde, klinische Diätetik Gastroenterologie, Chirurgie, Onkologie und Intensivmedizin
    +43 50 344-22110
  • Thomas Knoll, MHPE
    Lehrveranstaltungen: Allgemeine Laboreinführung, Klinische Chemie, Hämostaseologie; Marketingkoordinator Biomedizinische Analytik
    +43 50 344-21224
 

Ziel dieses Projektes ist einerseits, eine Bestandsaufnahme durchzuführen, inwieweit an den geburtshilflichen Abteilungen in Österreich spezielle Leistungs- und Supportangebote und bauliche Maßnahmen implementiert wurden, um einen barrierefreien Zugang und eine chancengleiche Versorgung von Frauen mit Beeinträchtigungen gewährleisten zu können und andererseits die geburtshilfliche Betreuung, Beratung und Pflege von betroffenen Frauen zu analysieren. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der FH Gesundheit Tirol und mit Unterstützung des Österreichischen Hebammengremiums durchgeführt.

  • Laufzeit: 1.10.2012 – 31.12.2015
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Projektteam: Dr.in Barbara Schildberger, M.A.
  • Forschungseinheit: Studiengang Hebamme
  • Partner: FHG Tirol, Österreichisches Hebammengremium
  • Publikationen/Vortragstätigkeit:
    -Schildberger, B., Ortner, N., Zenzmaier, C., & König-Bachmann, M. (2016). Chancengleiche Versorgung in der Geburtshilfe–Eine quantitative Erhebung zur Barrierefreiheit an geburtshilflichen Abteilungen in Österreich. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 220(02), 74-80.-Schildberger B, Zenzmaier C, König-Bachmann M(2016): Erfahrungen von Müttern mit motorischer oder sensorischer Beeinträchtigung während Schwangerschaft/Geburt und Wochenbett. Online im Internet. http://ffhoarep.fh-ooe.at/handle/123456789/695 [Stand: 25.04.2016]-Schildberger B., Zenzmaier, C., Koenig-Bachmann, M. (2017). Experiences of Austrian mothers with mobility and sensory impairments during pregnancy, childbirth and the puerperium: a qualitative study. BMC Pregnancy and Childbirth, 17:201
    https://bmcpregnancychildbirth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12884-017-1388-3

Kontakt:  

Dieses Projekt wird an der FH Gesundheitsberufe in Kooperation mit dem Institut für klinische Epidemiologie der Tiroler Kliniken GmbH durchgeführt. Das Geschlecht des ungeborenen Kindes und die daraus resultierenden Spezifika blieben in der Geburtshilfe bisher unbeachtet, dementsprechend limitiert ist die Studienlage dazu. Ziel dieses Projektes ist, anhand ausgewählter Parameter den Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett unter Einbeziehung des fetalen Geschlechts zu analysieren. Das am Institut für klinische Epidemiologie der Tiroler Kliniken GmbH geführte Geburtenregister Österreich erfasst die geburtshilflichen Ergebnisse aller Krankenhausgeburten in Österreich. Diese basisepidemiologischen Daten wurden zur Beantwortung der Fragestellungen zur Verfügung gestellt. In der Auswertung wurden ausgewählte Parameter der Geburtshilfe (wie z.B. Frühgeburtlichkeit, vaginal operative Geburten, Apgar-Werte post partum) unter Berücksichtigung des fetalen Geschlechts dargestellt und interpretiert.

  • Laufzeit: 1.2.2015 – 1.2.2016
  • Projektstatus: abgeschlossen
  • Projektteam: Dr.in Barbara Schildberger, M.A.
  • Forschungseinheit: Studiengang Hebamme
  • Partner: Institut für klinische Epidemiologie der Tiroler Kliniken GmbH
  • Publikationen/Vortragstätigkeit:
    Schildberger, B., & Leitner, H. (2016). Foetal Gender and Obstetric Outcome. Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 76(03), 255-260.

Kontakt:  

Letzte Aktualisierung: 23. November 2017