Laufende Projekte
- Gesundheits- und Krankenpflege Forschung und Entwicklung
Vergiss mein nicht: Partizipative Entwicklung und Durchführung von School Nurse Praktika zum Thema Demenz und qualitative Evaluierung
DetailsIn Österreich leben Schätzungen zufolge rund 169.000 Menschen mit Demenz. Trotz dieser Verbreitung bleibt Demenz in der Gesellschaft häufig tabuisiert und stigmatisiert und Populärmedien verstärken negative Darstellungen. Die österreichische Demenzstrategie betont deshalb soziale Teilhabe und Selbstbestimmung als zentrales Ziel. Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen – insbesondere für Schüler*innen – können Wissen, Empathie und eine offene Haltung in der Gesellschaft stärken.
- Gesundheits- und Krankenpflege Forschung und Entwicklung
Nachhaltige betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus Drittstaaten (Philippinen) in der OÖ-Langzeitpflege
DetailsInternationale Pflegepersonen (unter anderem von den Philippinen) sind für Österreich essenziell, um die Versorgungsqualität in der Langzeitpflege sicher zu stellen. Vor diesem Hintergrund werden sie für die OÖ-Langzeitpflege auch gezielt angeworben. Entscheidend dabei ist, dass internationale Pflegepersonen nicht einfach als Abhilfe für den Personalmangel herangezogen werden, sondern eine nachhaltige Integration (betrieblich, außerbetrieblich) und ihr Verbleib in Oberösterreich sichergestellt werden können. Eine unzureichende betriebliche Integration erweist sich meist als großer Unsicherheitsfaktor – sowohl für die internationalen Pflegepersonen als auch für ihre Arbeitskolleg*innen.
- Diätologie Forschung und Entwicklung
Kids erforschen Superkräfte in Pflanzen - ein innovatives Bildungsprojekt
DetailsSekundäre Pflanzenstoffe begegnen uns täglich in den Farben, Düften und Aromen pflanzlicher Lebensmittel. Sie schützen Pflanzen und bereichern unser Leben durch Geschmack, Geruch und gesundheitliche Wirkungen. Das Projekt „Kids erforschen Superkräfte in Pflanzen” macht diese faszinierenden Substanzen für Kinder und Jugendliche erlebbar und verbindet Forschung mit praxisnaher Bildung. Unser Ziel ist es, Schüler*innen für wissenschaftliches Arbeiten zu sensibilisieren und ihre Neugier für Lebensmittel als Forschungsgegenstand zu wecken.
Auswertung der Untersuchungsdaten des Hörscreenings in oberösterreichischen Kindergärten
DetailsEtwa fünf Prozent der Bevölkerung sind von Hörverlust betroffen. Auch wenn das Neugeborenenhörscreening in Österreich seit Jahren etabliert ist, können Hörstörungen erst im Kleinkindalter auftreten. Um diese frühzeitig zu erkennen, wird im Rahmen logopädischer Screenings in oberösterreichischen Kindergärten jährlich auch das Hörvermögen gescreent.
Das interdisziplinäre Projekt analysiert die Häufigkeit auffälliger Hörscreenings und mögliche Zusammenhänge mit Sprachentwicklungsauffälligkeiten. Zusätzlich wird mittels Fragebogenerhebung untersucht, ob Empfehlungen zur HNO-Abklärung umgesetzt wurden und welche Diagnosen sich daraus ergeben haben.
Die Ergebnisse sollen helfen, die Versorgung von Kindern mit Hörstörungen weiter zu verbessern und die Bedeutung regelmäßiger Hörscreenings im Vorschulalter zu unterstreichen.
- Diätologie Forschung und Entwicklung
Zukunft gestalten: Werden Sie Partner*in für praxisnahe Forschung in der Diätologie
DetailsDer Studiengang Diätologie der FH Gesundheitsberufe OÖ hat das Ziel, innovative und praxisnahe Forschungsprojekte im Bereich Ernährung und Gesundheitsvorsorge umzusetzen. Der Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist uns besonders wichtig, da er in der Vergangenheit viele erfolgreiche Projekte ermöglicht hat. Beispiele dafür sind Forschungsarbeiten zu sekundären Pflanzenstoffen, digitalen Ernährungsstrategien und Ernährung im Weltraum.
- Forschung und Entwicklung
Dyn-Sit-Pain 2: Innovative Sitzmechanik zur Förderung der Gesundheit
DetailsAls Folgeprojekt der Dyn-Sit-Pain-Studie zielt diese Forschungsarbeit darauf ab, die allgemeine Gesundheit sowie das physische und psychische Wohlbefinden durch dynamische Bürostühle zu untersuchen. Dabei wird die Entwicklung eines neuartigen dynamischen Bürostuhlkonzepts fachlich und wissenschaftlich begleitet und entwickelte Prototypen werden im Rahmen von Usability-Studien untersucht.
- Gesundheits- und Krankenpflege Forschung und Entwicklung
Positive Aspekte der Arbeit mit Menschen mit Demenz aus der Perspektive von Berufseinsteiger*innen für Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich – eine qualitative Studie
DetailsEs besteht ein großer und zunehmend wachsender Bedarf an gut ausgebildeten Pflegepersonen für eine qualitätsvolle Pflege von Menschen mit Demenz entlang der gesamten Versorgungskette des Gesundheitssystems. Gleichzeitig zeigen aktuelle Studien, dass Pflegestudent*innen geringe Präferenzen haben, im Bereich Dementia Care zu arbeiten.
- Physiotherapie Forschung und Entwicklung
Präferenzen von Physiotherapie-Studierenden in Bezug auf den zukünftigen Arbeitsplatz und die Arbeitsplatzauswahl beeinflussende Faktoren: Eine Mixed-Methods Studie (What WorX)
DetailsDie Rekrutierung von Physiotherapeut*innen sowie die rechtzeitige Besetzung frei gewordener Planstellen gestaltet sich für stationäre Einrichtungen mitunter schwierig. Um Stellenangebote und Rahmenbedingungen attraktiv zu gestalten, ist das Wissen um Präferenzen potenzieller Bewerber*innen hinsichtlich des zukünftigen Arbeitsplatzes besonders relevant.
Communication skills in people with dementia - A scoping review of assessment tools and psychometrics (CoSDe)
DetailsAssessmentinstrumente zur Beurteilung kommunikativer Fähigkeiten von Menschen mit Demenz für Angehörige der Gesundheitsberufe: ein Scoping Review
Menschen, die von Demenz betroffen sind, erleben bereits im frühen Stadium der Erkrankung Beeinträchtigungen in ihren kommunikativen Fähigkeiten. Dadurch kann es zu Missverständnissen in täglichen Kommunikationssituationen mit den Angehörigen oder Betreuungspersonen kommen. Die Probleme in der sozialen Interaktion führen dazu, dass Menschen mit Demenz ihre sozialen Kontakte minimieren und weniger an Freizeitaktivitäten teilnehmen. Die Aufrechterhaltung von Beziehungen auch mit Familienmitgliedern ist dadurch schwer möglich und kann zu einem sozialen Rückzug führen, der sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörige auswirken kann. Eine Möglichkeit dem sozialen Rückzug entgegenzuwirken ist die Intensivierung von Kommunikationsangeboten durch Familienmitglieder oder Betreuungspersonen. Um Dialoge aufrecht zu erhalten, ist es entscheidend, kommunikative Fähigkeiten gezielt zu erfassen und zu beurteilen.