laufende Projekte

Im Rahmen von F&E-Projekte an der FH Gesundheitsberufe bringen die Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals die spezifische Perspektive und Expertise aus den Gesundheitsberufen ein.
Darüber hinaus erfolgt die Einbindung von Studierenden in anwendungsbezogene Forschungs-und Entwicklungsarbeiten. Dabei haben diese die Möglichkeit, in verschiedenen Rollen und Funktionen an mono- und interdisziplinären F&E-Projekten teilzunehmen und leisten damit maßgebliche Beiträge zur Verknüpfung von Praxis, Lehre und Forschung.

Der Trend zu einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung bietet sowohl für Großunternehmen- als auch für kleine und mittelständische Unternehmen in der Lebensmittelbranche großes Potential ihre bestehenden Produkte zu adaptieren bzw. weiterzuentwickeln. Für viele Unternehmen ist es jedoch häufig sehr schwierig sich mit diesem Trend auseinanderzusetzen. Die Gründe hierfür sind meistens fehlende zeitliche Ressourcen und auch der fehlende Austausch mit Expertinnen und Experten aus Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Gleichzeitig mangelt es an umfassenden Schulungsangeboten, um Unternehmen die aktuellsten Forschungsergebnisse im Bereich Ernährung aufzuzeigen und beim Beschreiten möglicher Modifikationsstrategien bestmöglich zu unterstützen.

Grundlegendes Ziel dieses Qualifizierungsseminars ist es daher, die Forschungs- und Entwicklungskompetenz der Unternehmenspartner hinsichtlich Bewusstseinsbildung und Herausforderungen im Bereich Ernährung zu stärken und auszubauen. Dazu ist eine Qualifizierung im Bereich der Modifikationsstrategien von Zucker, Fett & Salz in Lebensmittel sinnvoll. Ebenso sind die Auswirkungen bestimmter funktioneller Lebensmittel und häufiger Zusätze genauer unter die Lupe zu nehmen, um diese in der Weiterentwicklung der Produkte zu berücksichtigen. Hierbei werden im Konsortium gemeinsam unternehmensrelevante Schulungen konzipiert, die auf dem aktuellen Stand der Technik sowie den individuellen Anforderungen der teilnehmenden Unternehmen basieren. Grundsätzlich wird auf ein handlungsorientiertes didaktisch-methodisches Konzept fokussiert.
https://www.lebensmittel-cluster.at/news-presse/detail/news/mit-modifizierten-produkten-neue-maerkte-erschliesse/

Das Projekt wird im Programm “Forschungskompetenzen für die Wirtschaft” von der FFG gefördert.

  • Laufzeit: 1.6.2019 – 31.11.2019
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Klaus Nigl, MA, Johanna Picker, BSc, Mag. Elisabeth Farmer
  • Partner: TSC Food Products GmbH, pramoleum Vertriebs GmbH, ZAGLER MÜSLIBÄR / ZAGLER BIO GmbH, Landena Wels KG, BioFein GmbH, Gmundner Molkerei eGen, Molkerei Seifried GmbH
  • Forschungseinheit: Studiengang Diätologie

Kontakt:

  • Klaus Nigl, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Lebensmittelkunde, Lebensmitteltechnologie, Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungsökologie, Berufskunde
    +43 50 344-22110

Innerhalb der letzten Jahrzehnte kam es zu einer deutlichen Zunahme der im Sitzen verbrachten Zeit. Da lange tägliche Sitzzeiten vor allem über einen längeren Zeitraum hinweg (z.B. länger als 45 Minuten am Stück) in Verbindung zu zahlreichen Krankheiten stehen und diese durch sportliche Aktivität nicht vollständig kompensiert werden können, gibt es zahlreiche Initiativen um Sitzzeiten im täglichen Leben zu reduzieren. Eine Möglichkeit ist hierbei die Implementierung von höhenverstellbaren Tischen, die es erlauben entweder im Sitzen oder im Stehen zu arbeiten. Da der Großteil des Tages am Arbeitsplatz verbracht wird, hat sich die Einbindung dieser Tischformen am Arbeitsplatz als besonders attraktiv herausgestellt. Da innerhalb eines Standortwechsels der BAWAG Group eine Vielzahl an Personen (mehr als 1000) gleichzeitig mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet wurden, wurde dieser Umzug im Rahmen einer Studie wissenschaftlich genutzt.

Ziel dieser – in Kooperation mit der BAWAG Group durchgeführten – longitudinalen Studie ist es Erfolgsfaktoren (z.B. Tätigkeit, Geschlecht, Alter) für die Nutzung höhenverstellbarer Arbeitsplätze in Büroumgebungen zu identifizieren (Stichwort: Sedentarismus). Mit Hilfe von Online-Befragungen sollen dabei auch die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der höhenverstellbaren Tische auf muskuloskelettale Beschwerden (z.B. Rücken- oder Nackenschmerzen) untersucht werden um diese Ergebnisse mit den aktuellen, hauptsächlich aus dem angloamerikanischen Raum kommenden, wissenschaftlichen Untersuchungen vergleichen zu können (Stichwort: interkulturelle Unterschiede).

  • Laufzeit: 1.12.2018 – 30.4.2021
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Bernhard Schwartz, MSc BSc
  • Partner: BAWAG Group
  • Forschungseinheit: Abteilung F&E, FH Gesundheitsberufe OÖ

Kontakt:

Eine Früherkennung von Spracherwerbsstörungen und ein zeitnahes Angebot von daraus abgeleiteten geeigneten Maßnahmen können sekundäre Folgen von Störungen im Spracherwerb verhindern. Insbesondere Störungen, die die phonologische Ebene betreffen, wie phonologische Aussprachestörungen, stellen ein erhöhtes Risiko dar, Schwierigkeiten im Lese-Rechtschreibe-Erwerb zu entwickeln. Auf Grund der hohen Nachfrage nach logopädischer Betreuung warten jedoch viele Kinder bis zu 4 Monate, bevor eine Therapie gestartet werden kann.

In der Wirksamkeitsforschung der Kindersprachtherapie herrscht bis dato Uneinigkeit in den Bereichen Therapieintensität sowie der Interventionsdauer. Daraus ergeben sich Unsicherheit, wie hoch die Therapieintensität sein muss bzw. welche Therapieintervalle gewählt werden sollten, um Generalisierungseffekte zu erreichen. Ziel der geplanten randomisierten kontrollierten Studie ist es zu zeigen, dass Kindern mit einer verzögerten phonologischen Entwicklung eines phonologischen Prozesses im Alter von 5 – 6 Jahren, nach Erreichen eines bestimmten Grenzwertes, die Generalisierung des Gelernten in die Spontansprache durch eine Therapiepause von 12 Wochen gelingt und daraus keine negativen Folgen für den Spracherwerb entstehen. Sollte die Studie dies aufzeigen können, könnten in Zukunft logopädische Ressourcen effektiver genutzt, wodurch ohne zusätzliche Kosten mehr Kinder, bei gleichbleibender Qualität, therapiert werden könnten.

  • Laufzeit: 1.12.2018 – 30.04.2021
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Doris Detter-Biesl, MSc, Bernhard Schwartz, MSc BSc
  • Partner: Barbara Kraxberger (Leitung Abteilung Logopädie der Caritas für Kinder und Jugendliche), Martina Bernegger (Leitung Logopädischer Dienst der Volkshilfe GSG)
  • Forschungseinheit: Studiengang Logopädie

Kontakt:

  • Doris Detter-Biesl, MSc
    Lehrveranstaltungen: Spracherwerbsstörungen, Einführung wissenschaftliches Arbeiten/Übung, Koordinatorin für Internationales und Marketingkoordinatorin Logopädie
    +43 50 344-25124

Ziel einer Rehabilitation von Schlaganfallpatienten ist es die Lebensqualität Betroffener wieder deutlich zu steigern. Neben der herkömmlichen Therapie kann auch der Einsatz von weitverbreiterter Unterhaltungselektronik (z.B. Smartphone, Tablet, Geräte zur Gestensteuerung oder Virtual Reality) zur Genesung der Betroffenen beitragen. So ermöglicht der gezielte Einsatz solcher Technologien sowohl im häuslichen oder ambulanten Umfeld als auch im stationären Bereich der Reha- und Gesundheitseinrichtungen höhere Therapiefrequenzen und Therapiezeiten. Dadurch können Beeinträchtigungen (z.B. nach dem Verlust von Bewegungsfähigkeit oder Sprache) gezielter therapiert, verminderte Handlungsfähigkeiten behoben, die Lebensqualität gesteigert und in weiterer Folge ein selbstbestimmtes Leben gefördert werden. Auch ökonomische Folgen, die durch die Behandlung der Beeinträchtigungen, sowie für die Patienten-Betreuung aufgewendet werden, könnten in vielen Fällen deutlich reduziert werden.

Die FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH positioniert sich in diesem Projekt als wissenschaftlicher Partner des oberösterreichischen Medizinprodukte-Startups „Rewellio GmbH“. Durch die Darstellung der speziellen Anforderungen im Bereich Kognition und Logopädie, sowie durch die Unterstützung in der Konzeptionierung von Patientenprofilen ermöglicht es die FH dem Projektpartner individuell an die Bedürfnisse der Patientinnen bzw. der Patienten angepasste Therapiekonzepte zu implementieren. Durch die Durchführung von Tests, werden darüber hinaus die eingesetzten Methoden, die Funktionen und die Usability der Software getestet und in weiterer Folge die wissenschaftliche Begleitung des Projekts abgerundet.

Kontakt:

  • Doris Detter-Biesl, MSc
    Lehrveranstaltungen: Spracherwerbsstörungen, Einführung wissenschaftliches Arbeiten/Übung, Koordinatorin für Internationales und Marketingkoordinatorin Logopädie
    +43 50 344-25124
  • Silvia Nowotny, MSc
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, Neurologie
    +43 50 344-26228

Unter dem Begriff „Subakromiales Schmerzsyndrom“ fallen diverse, klinisch oftmals schwierig zu differenzierende Schmerzzustände der Schulter. Dazu zählen häufig gestellte Diagnosen wie Subacromiales Impingement-Syndrom, Tendinitis calcarea, Bursitis subacromialis, Periarthropathia humeroscapularis oder degenerative Veränderungen der Rotatorenmanschette. Allen Diagnosen gemeinsam ist, dass die schmerzenden und/oder pathologisch veränderten Strukturen die Weichteile der Schulter wie etwa Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel oder die Gelenkskapsel betreffen. Die multidisziplinäre Behandlung dieser Schmerzzustände, welche häufig mit deutlichen Bewegungseinschränkungen der Schulter einhergehen, gestaltet sich in vielen Fällen als relativ langwierig und schließt in nicht wenigen Fällen mit unzufriedenstellenden Behandlungsergebnissen ab.
Als „Osteopressur“ wird eine manualtherapeutische Technik bezeichnet, deren Ursprünge in der Chinesischen Kampfkunst vermutet werden und welche in den letzten drei Jahrzehnten vor allem im deutschsprachigen Raum durch unterschiedliche Therapiekonzepte unter medizinischem Fokus angewandt und weiterentwickelt wurde. Die Technik zielt darauf ab, die Knochenhaut – das Periost – an genau definierten Punkten zu reizen und über bisher nur modellhaft beschriebene Mechanismen der spinalen und supraspinalen Verschaltung eine Veränderung in den Spannungsverhältnissen der behandelten myofaszialen Strukturen zu bewirken.

Ziel des Forschungsprojektes in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Steyr ist es, die Osteopressur-Technik in einem kontrollierten Setting auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit obig genannten Schmerzzuständen der Schulter zu überprüfen. Dafür wurde ein konzeptneutraler, systematisierter Behandlungsablauf erstellt.

  • Laufzeit: 1.2.2018 – 30.09.2019
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Ing. Gerhard Rosensteinger, MSc, Patrick Rudelstorfer, BSc, BSc, Dr. med. Evelyn Wimmer
  • Partner: Physikalisches Institut des LKH Steyr, Prim. Dr. med. Franz Lettner, LKH Steyr, Dr. med. Martina Basziszta, LKH Steyr, Dr. med. Gabriele Sandmayr, LKH Steyr, Dr. med. Diana Huber, LKH Steyr, Dr. med. Jacek Pietruszewski, LKH Steyr
  • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie

Kontakt:
      Patrick Rudelstorfer, BSc BSc

Studienteilnahme:
Patientinnen und Patienten mit obig angeführten Diagnosen werden ersucht, sich für eine Studienteilnahme zu melden, sofern Interesse besteht! Personen, die derart betroffene Patientinnen und Patienten kenne, werden ebenfalls gebeten, diese über die Möglichkeit einer Studienteilnahme zu informieren! Vielen Dank!
Details zur Studienteilnahme finden Sie hier.

Arbeitsbedingte physischen Belastungen bei Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe haben weltweit je nach Region eine Prävalenz von 32 bis 67%. Die drei am häufigsten betroffenen Körperregionen sind der Nacken (39 bis 69%), der untere Rücken (38 bis 48%) sowie die Schultern (28 bis 73%)(Moom et al., 2015; Karakaya et al., 2015; Yue et al., 2012; Korkmaz et al., 2011; Chong and Chan, 2010; Nurul et al., 2010; Cardoso et al., 2009). Ebenso zeigen verschiedenen Studien, das psychische Belastungen bereits von Studierenden während der Praktikumsphasen in der Lehrerinnen-/Lehrerausbildung auftreten (Schaarschmidt and Fischer, 2008; Rothland and Terhart, 2007; Boxhofer, 2015; Cramer, 2012).

Ziel dieses gemeinsamen Forschungsprojektes der FH Gesundheitsberufe OÖ Studiengang Physiotherapie und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Institut für Forschung und Entwicklung) ist die Vollerhebung der physischen und psychischen Belastungen bei Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe in Oberösterreich.
Zur Datenerhebung wird ein neuer Fragebogen entwickelt, welcher einerseits den Nordic Musculoskeletal Questionare (NMQ) und International Physical Acitivity Questionaire (shortform last 7 days self-administered Format) und andererseits den Big5-Persönlichkeitsfragebogen TIPI 1 und den Kurztest AVEM (11 Items) beinhaltet. Darüberhinaus liegt der Fokus des Projekts liegt auf der Erhöhung gesundheitsbezogenen Selbstkompetenz, die eventuell in einer Handreichung für Primarstufenlehrer/innen (3 Ebenmodell nach D. Nutbeam, 1998; Sorensen et al 2012) mündet.

Kontakt:

  • Peter Hoppe, MHPE
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, Arbeitsmedizin, Gesundheitsförderung, Geriatrie
    +43 50 344-26122

Dieses Projekt wird vom Studiengang Hebamme in Kooperation mit dem Institut für klinische Epidemiologie der Tiroler Kliniken GmbH durchgeführt.
Das durchschnittliche Alter von Gebärenden ist in Österreich in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Ein mütterliches Alter ab 35 wird aufgrund einer höheren Interventionsrate als unabhängiger Risikofaktor für Schwangerschaft und Geburt diskutiert. In dieser Arbeit wird der Einfluss mütterlichen Alters auf den Geburtsmodus, die Schwangerschaftsdauer und die Interventionsrate während der Geburt dargestellt. Zudem wird der Einfluss der mütterlichen Parität analysiert.
Als Methode wurde eine retrospektive Datenerhebung und Auswertung aus dem Geburtenregister Österreich gewählt. Für die vorliegende Arbeit wurden die Daten aller Einlingsgeburten im Zeitraum von 2008 bis 2016 herangezogen. Ausgeschlossen wurden Mehrlings- und Totgeburten. Das Alter und die Parität der Mutter wurden mit vorab definierten Variablen (Entbindungsmodus, Schwangerschaftswoche, Episiotomie bei Vaginalgeburt, Periduralanästhesie bei Vaginalgeburt oder Sectio sowie Mikroblutuntersuchung) in Beziehung gesetzt.

Kontakt:

Ziel des Forschungsvorhabens ist, das Wissen und die Erfahrungen der Expertinnen und Experten der Bereiche Geburtshilfe, Anästhesie und Neonatologie auf einer interprofessionellen Ebene zum Thema Mütter mit motorischen und sensorischen Behinderungen im peripartalen Kontext zu ermitteln.
Dieses Projekt folgt auf die bisher zu diesem Themenkomplex durchgeführten Studien:
„Chancengleiche Versorgung in der Geburtshilfe – eine quantitative Erhebung baulicher Maßnahmen und Supportleistungen in den geburtshilflichen Abteilungen Österreichs“ und
„Erfahrungen von Müttern mit motorischer oder sensorischer Beeinträchtigung während Schwangerschaft/Geburt und Wochenbett“ .

  • Laufzeit: 2.1. 2017 – 28.02.2019
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Dr.in Barbara Schildberger, M.A.
  • Forschungseinheit: Studiengang Hebamme
  • Partner: fh gesundheit, fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
  • Publikationen/Vortragstätigkeit:
    Posterpräsentation am Internationalen Hebammenkongress, Toronto 2017 http://www.midwives2017.org/

Kontakt:

lachender Junge mit Buch

Die Beherrschung der Sprache ist eine grundlegende Voraussetzung für die soziale Entwicklung, das schulische Lernen, den beruflichen Erfolg und ein gelingendes Leben. Studien zufolge haben 16,3% aller Kinder in Deutschland zwischen 3,5 bis zur Einschulung Probleme mit der Aussprache. Kinder mit Aussprachestörungen haben ein erhöhtes Risiko eine Störung im Bereich Rechtschreibung und Lesen zu entwickeln. Eine individuelle sprachförderliche Umgebung, die die Ressourcen des Kindes berücksichtigt, ist deshalb erforderlich. Angloamerikanische Studien zeigen, dass die Förderung der Aussprachekompetenz auf breiter Basis notwendig ist. Informierte Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Sprachförderkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von deutschsprachigen Materialien zur multisensorischen Förderung der Aussprache 4 – 7 jähriger Kinder. Diese bestehen aus einer mobilen App für handelsübliche Tablets und begleitenden Leitfäden für Eltern, Sprachförderkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Logopädinnen und Logopäden.

LIFEtool leitete dieses spannende F&E-Vorhaben das gemeinsam mit den Projektpartnern TRAUNER Verlag + Buchservice GmbH, CCP-STUDIO, Fischer Film GmbH, Logopädische Praxis Eva Maria Bukowski und der FH Gesundheitsberufe OÖ umgesetzt wird.

Logo FFG

Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des bmwfw und wird im Rahmen des Programms COIN-Kooperation und Netzwerke der FFG (Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) durchgeführt.

Kontakt:

  • Elisabeth Haider, MSc
    Lehrveranstaltungen: Lernen und Arbeiten im Berufsfeld Logopädie, Grundlagen Spracherwerb, Spracherwerbsstörungen, Kindersprachtherapie, Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen, Qualitätsmanagement in der Logopädie, Bachelor-Seminare
    +43 50 344-25121
  • Doris Detter-Biesl, MSc
    Lehrveranstaltungen: Spracherwerbsstörungen, Einführung wissenschaftliches Arbeiten/Übung, Koordinatorin für Internationales und Marketingkoordinatorin Logopädie
    +43 50 344-25124

Für ihre Seniorenhandys möchte die Firma Emporia für die Zielgruppe 55+ eine Bewegungsapp konzipieren, die den Kriterien der Gesundheitsförderung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Dazu wurden in Kooperation mit Emporia Fragestellungen festgelegt, zu denen von Studierenden des Bachelorstudiengangs Physiotherapie geforscht wird. Folgende Themenfelder werden derzeit bearbeitet:

  • Gesundheitsförderung
  • Trainingsgestaltung
  • Motivation / Adherence / Lernverhalten

Innerhalb des jeweiligen Themenfeldes ist ein konkretes Thema bzw. eine Fragestellung vom jeweiligen Autor/der Autorin der Bachelorarbeit (Studierende des Jahrgangs 14/17) zu formulieren. Die Bearbeitung der Themen durch die Studierenden wird von Mitgliedern des Lehr- und Forschungspersonals des Studiengangs Physiotherapie begleitet und koordiniert. Der Prozess wird laufend mit der Firma Emporia abgestimmt und die Ergebnisse präsentiert. Für die Bachelorarbeit 2 sind aufbauende Themen geplant.

Kontakt:

  • Elke Neuhold, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Physiotherapie in der Ergonomie und Arbeitsmedizin
    +43 50 344-26230
  • Silvia Nowotny, MSc
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, Neurologie
    +43 50 344-26228

 

Letzte Aktualisierung: 6. März 2019