Radiologietechnologie

Berufsbild Radiologietechnologie
Der Beruf der Radiologietechnologie (RT) zeichnet sich durch Interprofessionalität aus und ist ein abwechslungsreicher und entwicklungsorientierter
Tätigkeitsbereich, der auch die Forschung miteinbezieht. Radiologietechnolog*innen sind als Expert*innen in folgenden Bereichen spezialisiert:
- konventionelle Radiologie (Röntgen, Angiografie, Mammografie)
- Schnittbildverfahren (Computertomografie, Magnetresonanztomografie, Sonografie)
- Nuklearmedizin (Darstellung von Stoffwechselvorgängen)
- Strahlentherapie und Bestrahlungsplanung
- Strahlenschutz und Qualitätssicherung
Wie wird man Radiologietechnolog*in?
Wer den Beruf der Radiologietechnologin bzw. des Radiologietechnologen ergreifen möchte, beginnt in Oberösterreich mit dem Bachelorstudium Radiologietechnologie an der FH Gesundheitsberufe OÖ am Studienstandort Linz oder Steyr. Das sechssemestrige Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) ab. Die Ausbildung vermittelt fundierte medizinisch-technische Kompetenzen und wissenschaftliche Grundlagen sowie umfangreiche praktische Erfahrungen in klinischen Einrichtungen. Der Studienplan umfasst unter anderem die Bereiche Radiologische Diagnostik (Röntgen, Angiografie, Mammografie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Sonografie), Nuklearmedizin und Strahlentherapie und legt besonderen Wert auf Digitalisierung in der Bildgebung, KI gestützte Anwendungen, Strahlenschutz, Patientensicherheit und den professionellen Umgang mit modernster Medizintechnik.
Tätigkeitsbereiche nach dem Studium
- Krankenhäuser (allgemeine radiologische Institute, Unfallröntgen, Kinderröntgen, orthopädisches Röntgen, Angiografie, Mammografie, CT, MR, Ultraschall, Nuklearmedizin, Strahlentherapie)
- niedergelassene Radiologie-Institute
- Veterinärmedizin
- Industrie und Forschung
Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss
Der Abschluss des Bachelor-Studiums RT berechtigt zur Teilnahme an fachspezifischen, aber auch an management- oder pädagogikorientierten Master-Ausbildungen im Bereich Gesundheitsberufe. Es besteht ebenso die Möglichkeit, weiterführende Master- und Doktoratsstudiengänge im In- und Ausland zu absolvieren.