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Logopädie

  • Art Bachelor Studium (Vollzeit)
  • Dauer 6 Semester
  • Standorte Linz
Studierende im Therapiesetting mit einem Patienten Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ / Dostal

Forschungsprojekte

Forschungsprojekte der Logopädie

  • Auswertung der Untersuchungsdaten des Hörscreenings in oberösterreichischen Kindergärten

    Laufzeit: 17.03.2025 — 31.05.2028

    Etwa fünf Prozent der Bevölkerung sind von Hörverlust betroffen. Auch wenn das Neugeborenenhörscreening in Österreich seit Jahren etabliert ist, können Hörstörungen erst im Kleinkindalter auftreten. Um diese frühzeitig zu erkennen, wird im Rahmen logopädischer Screenings in oberösterreichischen Kindergärten jährlich auch das Hörvermögen gescreent.

    Das interdisziplinäre Projekt analysiert die Häufigkeit auffälliger Hörscreenings und mögliche Zusammenhänge mit Sprachentwicklungsauffälligkeiten. Zusätzlich wird mittels Fragebogenerhebung untersucht, ob Empfehlungen zur HNO-Abklärung umgesetzt wurden und welche Diagnosen sich daraus ergeben haben.

    Die Ergebnisse sollen helfen, die Versorgung von Kindern mit Hörstörungen weiter zu verbessern und die Bedeutung regelmäßiger Hörscreenings im Vorschulalter zu unterstreichen.

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  • Projekt MindEcho: Entwicklung einer KI-gestützten App für die Kommunikation im Alltag

    Laufzeit: 16.01.2026 — 31.03.2027

    Individuelle Äußerungen wie nichtsprachliche oder lautliche Äußerungen sind für weniger vertraute Gesprächspartner*innen häufig schwer verständlich. Bestehende Kommunikationshilfen nutzen unterschiedliche Formen der Eingabe, etwa Tasten, Symbole oder Texteingaben. Nicht jede Form eignet sich gleichermaßen für jede Person und jede Alltagssituation. 

    Hier setzt das Forschungsprojekt MindEcho an. Entwickelt wird eine KI-gestützte App, die zuvor zugeordnete individuellen Äußerungen in verständliche Sprache übersetzt. Die Bedeutung der individuellen Äußerung wird vorab durch Nutzer*innen oder Bezugspersonen festgelegt. MindEcho soll künftig die Kommunikation im Alltag erleichtern, indem auch Menschen, die die Person nicht gut kennen, deren Äußerungen besser verstehen können und Missverständnisse reduziert werden.

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  • Communication skills in people with dementia - A scoping review of assessment tools and psychometrics (CoSDe)

    Laufzeit: 01.10.2023 — 31.12.2026

    Assessmentinstrumente zur Beurteilung kommunikativer Fähigkeiten von Menschen mit Demenz für Angehörige der Gesundheitsberufe: ein Scoping Review

    Menschen, die von Demenz betroffen sind, erleben bereits im frühen Stadium der Erkrankung Beeinträchtigungen in ihren kommunikativen Fähigkeiten. Dadurch kann es zu Missverständnissen in täglichen Kommunikationssituationen mit den Angehörigen oder Betreuungspersonen kommen. Die Probleme in der sozialen Interaktion führen dazu, dass Menschen mit Demenz ihre sozialen Kontakte minimieren und weniger an Freizeitaktivitäten teilnehmen. Die Aufrechterhaltung von Beziehungen auch mit Familienmitgliedern ist dadurch schwer möglich und kann zu einem sozialen Rückzug führen, der sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörige auswirken kann. Eine Möglichkeit dem sozialen Rückzug entgegenzuwirken ist die Intensivierung von Kommunikationsangeboten durch Familienmitglieder oder Betreuungspersonen. Um Dialoge aufrecht zu erhalten, ist es entscheidend, kommunikative Fähigkeiten gezielt zu erfassen und zu beurteilen.

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  • Einfluss einer Therapiepause bei Kindern phonologischer Aussprachestörungen im Alter von 5 – 6 Jahren (ETKA) – Eine randomisierte kontrollierte Studie

    Laufzeit: 01.12.2018 — 01.06.2024

    Eine Früherkennung von Spracherwerbsstörungen und ein zeitnahes Angebot von daraus abgeleiteten geeigneten Maßnahmen können sekundäre Folgen von Störungen im Spracherwerb verhindern. Insbesondere Störungen, die die phonologische Ebene betreffen, wie phonologische Aussprachestörungen, stellen ein erhöhtes Risiko dar, Schwierigkeiten im Lese-Rechtschreibe-Erwerb zu entwickeln. Auf Grund der hohen Nachfrage nach logopädischer Betreuung warten jedoch viele Kinder bis zu 4 Monate, bevor eine Therapie gestartet werden kann.

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  • Lica – „Wissenschaftliche Unterstützung bei der Weiterentwicklung einer digitalen Plattform (App) für pflegende Angehörige und Ein-Personen-Betreuer*innen“

    Laufzeit: 01.09.2021 — 31.08.2022

    Betreuung und Pflege findet in Österreich überwiegend im häuslichen Setting statt. Involviert sind dabei überwiegend pflegende Angehörige oder Personenbetreuer*innen. Erst in einem späten Stadium werden professionelle Pflegende und medizinische Professionisten beigezogen. Das stellt sowohl pflegende Angehörige als auch Personenbetreuer*innen vor vielfältige Herausforderungen.

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  • Effektive Rehabilitation nach Schlaganfällen durch Virtual Reality unterstützte Therapie

    Laufzeit: 08.09.2018 — 01.08.2020

    Ziel einer Rehabilitation von Schlaganfallpatienten ist es die Lebensqualität Betroffener wieder deutlich zu steigern. Neben der herkömmlichen Therapie kann auch der Einsatz von weitverbreiterter Unterhaltungselektronik (z.B. Smartphone, Tablet, Geräte zur Gestensteuerung oder Virtual Reality) zur Genesung der Betroffenen beitragen.

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  • Fit4Speech – Entwicklung von Materialien zur frühen Förderung der Aussprache von Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren

    Laufzeit: 01.10.2017 — 31.03.2019

    Die Beherrschung der Sprache ist eine grundlegende Voraussetzung für die soziale Entwicklung, das schulische Lernen, den beruflichen Erfolg und ein gelingendes Leben. Studien zufolge haben 16,3% aller Kinder in Deutschland zwischen 3,5 bis zur Einschulung Probleme mit der Aussprache. Kinder mit Aussprachestörungen haben ein erhöhtes Risiko eine Störung im Bereich Rechtschreibung und Lesen zu entwickeln.

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