Manuelle Lymphdrainage bei Kindern mit Klippel-Trenaunay-Syndrom: Ein Case Report

Das Klippel-Trenaunay-Syndrom ist eine seltene angeborene Entwicklungsstörung der Gefäße, die mit multiplen Gefäßmalformationen im arteriellen, venösen und lymphatischen Bereich einhergeht. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung gibt es zurzeit nur spärliche Evidenz zur Behandlung, diese zum Großteil in Form von Case Reports.

Laufzeit: 27.04.2016 — 26.09.2018

Das Klippel-Trenaunay-Syndrom ist eine seltene angeborene Entwicklungsstörung der Gefäße, die mit multiplen Gefäßmalformationen im arteriellen, venösen und lymphatischen Bereich einhergeht. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung gibt es zurzeit nur spärliche Evidenz zur Behandlung, diese zum Großteil in Form von Case Reports. Empfohlene Behandlungsmethoden umfassen symptomatische (Kompressionstherapie) und interventionelle Therapieverfahren (Sklerosierung der dilatierten Varizen). Manuelle Lymphdrainage aus dem Spektrum der Physiotherapie ist eine weitere therapeutische Möglichkeit.
Vorgestellt werden soll der Fall eines z. Z. 12 Monate alten Mädchens, welches an einem kongenitalen Klippel-Trenaunay-Syndrom der rechten oberen Extremität und des rechten Rumpfquadranten leidet. Dieses wird seit sieben Monaten 1x wöchentlich mit Manueller Lymphdrainage und Kompressionstherapie mittels Bandagen behandelt.

Die Mutter wurde instruiert, die Kompression täglich durchzuführen.
Der Verlauf wird 1x monatlich mittels Extremitätenumfangmessung, Extremitätenlängenmessung sowie Fotographien dokumentiert. Aufgrund des Alters der Patientin und der Seltenheit der Erkrankung erscheint es interessant und sinnvoll, den Verlauf und die Therapieeffizienz zu dokumentieren und zu publizieren.

  • Projektteam: Margit Eidenberger, MSc; Andrea Bögl
  • Partner: LKH Steyr, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Publikation: