FIT for Lab – Forschung, Innovation und Technologie im Labor für Ordinationspersonal

Im Rahmen des demographischen Wandels mit einem Anstieg an medizinischen Leistungen und der gleichzeitigen Forderung nach einem kosteneffizienten und leistbaren Gesundheitswesen gilt es, Prozesse zu optimieren. Dies betrifft auch Laboranalysen, die einen wichtigen Beitrag in der Patientenversorgung leisten.

Laufzeit: 01.11.2020 — 30.10.2021

Im Rahmen des demographischen Wandels mit einem Anstieg an medizinischen Leistungen und der gleichzeitigen Forderung nach einem kosteneffizienten und leistbaren Gesundheitswesen gilt es, Prozesse zu optimieren. Dies betrifft auch Laboranalysen, die einen wichtigen Beitrag in der Patientenversorgung leisten. Im Laboranalyseprozess stellen die Vorbereitungsmaßnahmen, die als Präanalytik bezeichnet werden, eine bedeutsame Fehlerquelle dar. Der Großteil dieser Maßnahmen wird nicht im Labor, sondern am Ort der Probengewinnung durchgeführt. Der Studiengang Biomedizinische Analytik nimmt im Qualifizierungsseminar „FIT for Lab“ diese enge Verbindung zwischen präanalytischen Prozessen und Laborergebnissen in den Fokus.

Ziel des 40-stündigen, auf den Bedarf der teilnehmenden Unternehmen abgestimmten Seminars ist es, die Kompetenzen von Angestellten bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu erweitern und dadurch eine Proben- und Ergebnisqualitätsverbesserung bei Laboranalysen sowie Kostenoptimierungen in den Ordinationen zu erreichen. Dazu werden aktuelle Forschungsergebnisse, Digitalisierungstools und Innovationen entlang des Analyseprozesses präsentiert, Veränderungspotential in den Unternehmen identifiziert sowie Handlungsstrategien für Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgeleitet. „FIT for Lab“ intendiert eine Steigerung von Qualität, Effektivität und Effizienz im Sinne der Patientinnen und Patienten und forciert Forschungskooperationen zwischen der Forschungs- und Bildungseinrichtung FH Gesundheitsberufe OÖ, dem Personal bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den Laborinstituten.

Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (bmdw) und wird im Rahmen des Programms Forschungskompetenzen für die Wirtschaft der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt.

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