Kinder- und Jugendlichenpflege

Lehrgangsinhalte Kinder- und Jugendlichenpflege
Die*der Studierende - erkennt Pflegephänomene im Kontext der Kinder- und Jugendpflege, richtet das Handeln nach der Entwicklung von Kindern aus und orientiert pflegerisches Handeln an spezielle Bedürfnisse und Erkrankungen - orientiert sich an fachspezifischen Rechtsgrundlagen, vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Kinderschutz und identifiziert mögliche Kindeswohlgefährdung - erläutert Unterstützungsangebote für vulnerable Familiensysteme und vertritt deren Interessen im Rahmen des Pflege- und Behandlungsprozesses - setzt sich mit sozialen Systemen auseinander und leitet Konsequenzen für die Kommunikation und Beziehungsgestaltung ab - bringt pflegerische Expertise in medizinisch-therapeutische Behandlungsprozesse ein, führt diagnostisch und therapeutische Interventionen durch und überwacht kritisch kranke Kinder und Jugendliche • setzt sich mit Fragen aus der Pflegeberufspraxis auseinander, erkennt Problemstellungen, leitet über einen Reflexionszyklus Lösungsansätze und mögliche Fragestellungen für eine systematische Recherche ab
- Semester:
- 1
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- • Familienformen (Regenbogenfamilie), -modelle, Rollenverteilung und Lebenssituationen,
soziale Ressourcen der Familie, Familienumfeld
• Praxisreflexion
- Selbst- und Gruppenreflexion, Fallbesprechung
- Semester:
- 1
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- Skills lab
- Paediatric Life Support
- Grundlagen zu Wahrnehmungsförderung und Bewegungsabläufen im Säuglings- und Kleinkindalter ausgerichtet an ausgewählten Konzepten
- Semester:
- 1
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 12
- Inhalte:
- • stationäre Aufnahme, klinikinterne Übernahme, Entlassung oder Überstellung in andere Einrichtungen (Case- und Caremanagement)
• Pflegeprozess orientiert am Jugendlichen und Kind und dem familiär-sozialen Umfeld:
- Assessmentinstrumente, Informations- und Patient*innendatenerfassung (elektronische „Fieberkurve“ verwenden)
- Erstellen von individuums- und familienbezogenen Pflegediagnosen
- Risikodiagnosen ableiten und prophylaktische Maßnahmen planen, anleiten, durchführen
- Pflegeprozessevaluierung – Pflegevisite
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Aufklärung, Vorbereitung, Durchführung und Assistenz bei klinischen Untersuchungen, medizinisch-diagnostisch und -therapeutischen Maßnahmen
• Medikamente unterschiedlicher Applikationsformen berechnen, aufbereiten und verabreichen (oral, lingual, transdermal, transrektal, inhalativ, intravenös, subcutan,…zentralvenös, intramuskulär) im Wissen von geeigneten Notfallmaßnahmen basierend auf Kenntnis von Wirkung und Nebenwirkung
• Einschätzung der Ernährungssituation und -möglichkeiten, Bereitstellung einer alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Ernährung und medizinisch indizierte enterale und parenterale Ernährung berechnen, aufbereiten und verabreichen
• Überwachen und fallbezogenes Interpretieren/Beurteilen von lebenserhaltenden Funktionen, Kreislaufstabilisierung mit Fokus auf Ursachen bzw. Grund der reduzierten Herz- Kreislaufsituation durchführen, Sauerstofftherapie in Form von nicht-invasiver Verabreichung anwenden
• Schmerzmanagement incl. Beobachtung und Assessment mit Zielsetzung auf eine alters- und krankheitsbezogene Durchführung der medikamentösen und nichtmedikamentösen Schmerztherapie
• Einschätzen von Risikosituationen, antizipieren der Gefahrenneigung und ableiten von protektiven Maßnahmen
• Eltern- und Patient*innenedukation zu ausgewählten Inhalten und in spezifischen Situationen planen und durchführen
• unterstützen und beurteilen der Harn- und Stuhlausscheidung - unter Rücksicht auf alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Faktoren, sowie Bilanzierung
• unterstützen und beurteilen von Erbrechen – krankheitsspezifisch, inklusive Aspirationsrisiko, alters- und entwicklungsbezogene Pflegemaßnahmen
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Körperpflege ausgerichtet nach wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten
• Mobilisations- und Bewegungstechniken auf Grundlage von wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten einsetzen, Positionierungen alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen anpassen und unterstützende Hilfsmittel anwenden
• altersentsprechenden und individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus erfassen und mit schlaf- und ruhefördernde Pflegeinterventionen unterstützen, stabilisieren bzw. sichern
• Körpertemperatur- und Wärmemanagement alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen durchführen
• Organisation von alters- und entwicklungsangepassten Spiel-, Lern- und Beschäftigungsmöglichkeiten und diese krankheitsspezifisch anpassen
• Versorgung von zu- und ableitenden Systemen
• Schmerz- und Symptomkontrolle in der palliativen Betreuung, interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Die*der Studierende • analysiert komplexe Pflegephänomene und leitet aufbauend spezifische Pflegehandlungen für lebensbedrohlich und lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche ab • gestaltet den Pflegeprozess fall- und familienorientiert und orientiert sich an ethischen und rechtlichen Grundsätzen • identifiziert potenzielle Kindeswohlgefährdung, kennt Strategien zur Unterstützung vulnerabler Familiensysteme und bringt dies ins Pflegeteam ein, um im Rahmen des Pflege- und Behandlungsprozesses fallbezogene Betreuung zu gewährleisten • analysiert komplexe soziale Systeme und leitet daraus Konsequenzen für Kommunikation und Beziehungsgestaltung ab, gestaltet Anleitungs-, Beratungs- und Schulungsszenarien in der Kinder- und Jugendlichenpflege • integriert fortgeschrittene pflegerische Expertise in medizinisch-therapeutische Behandlungsprozesse für kritisch kranke Kinder und Jugendliche • führt eigenständig diagnostische und therapeutische Interventionen durch und überwacht den Gesundheitszustand und leitet entsprechende Maßnahmen ein • setzt sich mit Fragen aus der Pflegeberufspraxis auseinander, erkennt Problemstellungen, leitet über einen Reflexionszyklus Lösungsansätze und mögliche Fragestellungen für eine systematische Recherche ab
- Semester:
- 2
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- • Deeskalationstraining, gfK – gewaltfreie Kommunikation
• Praxisreflexion
- Selbst- und Gruppenreflexion, Fallbesprechung
- Semester:
- 2
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- Skills lab
• erweiterte Grundlagen aus Konzepten der Wahrnehmungsförderung und Kommunikation über Berührung für Kinder und Jugendliche
• aktive und passive Bewegungsabläufe, fallbezogen und zur Sensibilisierung der Eigenerfahrung
- Semester:
- 2
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 11
- Inhalte:
- • stationäre Aufnahme, klinikinterne Übernahme, Entlassung oder Überstellung in andere Einrichtungen (Case- und Caremanagement)
• Pflegeprozess orientiert am Jugendlichen und Kind und dem familiär-sozialen Umfeld:
- Assessmentinstrumente, Informations- und Patient*innendatenerfassung (elektronische „Fieberkurve“ verwenden)
- Erstellen von individuums- und familienbezogenen Pflegediagnosen
- Risikodiagnosen ableiten und prophylaktische Maßnahmen planen, anleiten, durchführen
- Pflegeprozessevaluierung – Pflegevisite
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Aufklärung, Vorbereitung, Durchführung und Assistenz bei klinischen Untersuchungen, medizinisch-diagnostisch und -therapeutischen Maßnahmen
• Medikamente unterschiedlicher Applikationsformen berechnen, aufbereiten und verabreichen (oral, lingual, transdermal, transrektal, inhalativ, intravenös, subcutan,…zentralvenös, intramuskulär) im Wissen von geeigneten Notfallmaßnahmen basierend auf Kenntnis von Wirkung und Nebenwirkung
• Einschätzung der Ernährungssituation und -möglichkeiten, Bereitstellung einer alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Ernährung und medizinisch indizierte enterale und parenterale Ernährung berechnen, aufbereiten und verabreichen
• überwachen und fallbezogenes Interpretieren/Beurteilen von lebenserhaltenden Funktionen, Kreislaufstabilisierung mit Fokus auf Ursachen bzw. Grund der reduzierten Herz- Kreislaufsituation durchführen, Sauerstofftherapie in Form von nicht-invasiver Verabreichung anwenden
• Schmerzmanagement incl. Beobachtung und Assessment mit Zielsetzung auf eine alters- und krankheitsbezogene Durchführung der medikamentösen und nichtmedikamentösen Schmerztherapie
• einschätzen von Risikosituationen, antizipieren der Gefahrenneigung und ableiten von protektiven Maßnahmen
• Eltern- und Patient*innenedukation zu ausgewählten Inhalten und in spezifischen Situationen planen und durchführen
• unterstützen und beurteilen der Harn- und Stuhlausscheidung - unter Rücksicht auf alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Faktoren, sowie Bilanzierung
• unterstützen und beurteilen von Erbrechen – krankheitsspezifisch, inklusive Aspirationsrisiko, alters- und entwicklungsbezogene Pflegemaßnahmen
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Körperpflege ausgerichtet nach wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten
• Mobilisations- und Bewegungstechniken auf Grundlage von wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten einsetzen, Positionierungen alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen anpassen und unterstützende Hilfsmittel anwenden
• altersentsprechenden und individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus erfassen und mit schlaf- und ruhefördernde Pflegeinterventionen unterstützen, stabilisieren bzw. sichern
• Körpertemperatur- und Wärmemanagement alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen durchführen
• Organisation von alters- und entwicklungsangepassten Spiel-, Lern- und Beschäftigungsmöglichkeiten und diese krankheitsspezifisch anpassen
• Versorgung von zu- und ableitenden Systemen
• Schmerz- und Symptomkontrolle in der palliativen Betreuung, interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Die*der Studierende • klassifiziert Pflegephänomene von lebensbedrohlich und lebensverkürzt erkrankten Kinder und Jugendlichen, evaluiert und modifiziert Pflege- und Behandlungsinterventionen • gestaltet den Pflegeprozess fall- und familienorientiert und richtet sich dabei an ethischen und rechtlichen Grundsätzen aus • identifiziert potenzielle Kindeswohlgefährdung, kennt Strategien zur Unterstützung vulnerabler Familiensysteme und bringt dies ins Pflegeteam ein, um im Rahmen des Pflege- und Behandlungsprozesses fallbezogene Betreuung zu gewährleisten • analysiert komplexe soziale Systeme und leitet daraus Konsequenzen für Kommunikation und Beziehungsgestaltung ab; plant Anleitungs-, Beratungs- und Schulungseinheiten in der Kinder- und Jugendlichenpflege und führt diese im definierten Rahmen durch • integriert fortgeschrittene pflegerische Expertise in medizinisch-therapeutische Behandlungsprozesse für kritisch kranke Kinder und Jugendliche • führt eigenständig diagnostische und therapeutische Interventionen durch überwacht den Gesundheitszustand und leitet entsprechende Maßnahmen ein • setzt sich mit Fragen aus der Pflegeberufspraxis auseinander, erkennt Problemstellungen, leitet über einen Reflexionszyklus Lösungsansätze und mögliche Fragestellungen für eine systematische Recherche ab • setzt Prinzipien von Fall- und Fachführung bzw. Case- und Care Management im Rahmen des beruflichen Handelns um, demonstriert die Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben im uni- bzw. multiprofessionellen Team • plant den Einsatz sowie Anleitung und Beaufsichtigung von Mitarbeiter*innen (Skill- und Grademix) mit Bezug auf persönliche und institutionelle (organisationale) Weiterentwicklung unter Beachtung von rechtlichen Rahmenbedingungen zur Delegation und Subdelegation
- Semester:
- 3
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- • familienorientierte Information, Anleitung und Beratung in der Kinder- und Jugendlichenpflege
• Praxisreflexion
- Selbst- und Gruppenreflexion, Fallbesprechung
- Semester:
- 3
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- Skills lab
• Training nach individuellem Interesse
• Umsetzung von Fall- und Fachführung
• Anleitung und Aufsicht von/für Mitarbeiter*innen
• Rahmenbedingungen von Delegation und Subdelegation
- Semester:
- 3
- Typ:
- Berufspraktikum Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 14
- Inhalte:
- • stationäre Aufnahme, klinikinterne Übernahme, Entlassung oder Überstellung in andere Einrichtungen (Case- und Caremanagement)
• Pflegeprozess orientiert am Jugendlichen und Kind und dem familiär-sozialen Umfeld:
- Assessmentinstrumente, Informations- und Patient*innendatenerfassung (elektronische „Fieberkurve“ verwenden)
- Erstellen von individuums- und familienbezogenen Pflegediagnosen
- Risikodiagnosen ableiten und prophylaktische Maßnahmen planen, anleiten, durchführen
- Pflegeprozessevaluierung – Pflegevisite
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Aufklärung, Vorbereitung, Durchführung und Assistenz bei klinischen Untersuchungen, medizinisch-diagnostisch und -therapeutischen Maßnahmen
• Medikamente unterschiedlicher Applikationsformen berechnen, aufbereiten und verabreichen (oral, lingual, transdermal, transrektal, inhalativ, intravenös, subcutan, …zentralvenös, intramuskulär) im Wissen von geeigneten Notfallmaßnahmen basierend auf Kenntnis von Wirkung und Nebenwirkung
• Einschätzung der Ernährungssituation und -möglichkeiten, Bereitstellung einer alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Ernährung und medizinisch indizierte enterale und parenterale Ernährung berechnen, aufbereiten und verabreichen
• überwachen und fallbezogenes interpretieren/beurteilen von lebenserhaltenden Funktionen, Kreislaufstabilisierung mit Fokus auf Ursachen bzw. Grund der reduzierten Herz- Kreislaufsituation durchführen, Sauerstofftherapie in Form von nicht-invasiver Verabreichung anwenden
• Schmerzmanagement incl. Beobachtung und Assessment mit Zielsetzung auf eine alters- und krankheitsbezogene Durchführung der medikamentösen und nichtmedikamentösen Schmerztherapie
• einschätzen von Risikosituationen, antizipieren der Gefahrenneigung und ableiten von protektiven Maßnahmen
• Eltern- und Patient*innenedukation zu ausgewählten Inhalten und in spezifischen Situationen planen und durchführen
• unterstützen und beurteilen der Harn- und Stuhlausscheidung - unter Rücksicht auf alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogenen Faktoren, sowie Bilanzierung
• unterstützen und beurteilen von Erbrechen – krankheitsspezifisch, inklusive Aspirationsrisiko, alters- und entwicklungsbezogene Pflegemaßnahmen
• alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogene Körperpflege ausgerichtet nach wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten
• Mobilisations- und Bewegungstechniken auf Grundlage von wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Konzepten einsetzen, Positionierungen alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen anpassen und unterstützende Hilfsmittel anwenden
• altersentsprechenden und individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus erfassen und mit schlaf- und ruhefördernde Pflegeinterventionen unterstützen, stabilisieren bzw. sichern
• Körpertemperatur- und Wärmemanagement alters-, entwicklungs- und krankheitsbezogen durchführen
• Organisation von alters- und entwicklungsangepassten Spiel-, Lern- und Beschäftigungsmöglichkeiten und diese krankheitsspezifisch anpassen
• Versorgung von zu- und ableitenden Systemen
• Schmerz- und Symptomkontrolle in der palliativen Betreuung, interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung
• Koordination der Pflege- und Versorgungsabläufe in ausgewählten Situationen (Übernahme von Leitungsaufgaben im uni- und multiprofessionellen Team)
• praktische Anleitung von Personen einzelner Pflegeberufsgruppen (in verschiedenen Bildungsebenen)
Die*der Studierende • greift Fragen aus der Praxis auf und formulierten daraus fachlich relevante (Forschungs)fragen • plant einen Forschungsprozess unter Berücksichtigung relevanter Rahmenbedingungen sowie der Faktoren Zeit, ethische und rechtliche Rahmenbedingungen • erarbeitet eine themen- sowie datenbankspezifische Suchstrategie und wendet eine wissenschaftlich strukturierte Vorgehensweise nach vorgegebenen Standards zur Erhebung und Dokumentation an • identifiziert unterschiedliche Forschungsdesigns und verdeutlicht deren Anwendungsmöglichkeiten • stellt Erhebungs- und Auswertungsmethoden quantitativer und qualitativer Forschung gegenüber • kann im Rahmen des Forschungsprozesses Daten verstehen und interpretieren • kennt die Anforderungen an die Abschlussarbeit (Richtlinien, etc.) • geht mit englischsprachiger Literatur differenziert um
- Semester:
- 1
- Typ:
- Integrierte Lehrveranstaltung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 2
- Inhalte:
- • Vertiefung wissenschaftliches Grundlagenwissen
• Quantitative, qualitative und Mixed Methods Forschungs-designs
• Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden
• Deskriptive Statistik
• Inferenzstatistik
• Schlussfolgerungen auf Basis quantitativer und qualitativer Analysen
- Semester:
- 1
- Typ:
- Übung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 2
- Inhalte:
- • Identifikation von relevanten Fragestellungen aus der Praxis
• Planung des Forschungsprozesses
• Literaturrecherche unter Berücksichtigung der greifbaren Ressourcen
• Aufbau, formale und inhaltliche Aspekte der schriftlichen Abschlussarbeit
• Entwicklung eine Exposés
Die*der Studierende • plant eine Literaturarbeit nach internationalen Standards • bereitet Forschungsergebnisse – unter Einbeziehung des Praxiswissens - als Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen in der Praxis auf, nutzt Evidenzsynthesen • wendet künstliche Intelligenz unter Beachtung von Vorgaben und rechtlichen Rahmenbedingungen differenziert an • ist in der Lage, an Forschungsprojekten mitzuwirken • argumentiert die Notwendigkeit einer ethisch-moralischen und verantwortungsvollen Haltung und erklärt anhand eines Beispiels, wie diese beim wissenschaftlichen Arbeiten zur Umsetzung gelangt • bewertet die innerhalb einer Literaturrecherche gefundenen Arbeiten mit Hilfe von internationalen Assessments, wertet die Ergebnisse aus, diskutiert die Schlussfolgerungen und legt dies in schriftlicher Form dar • verfasst eine schriftliche berufsspezifische Abschlussarbeit nach vorgegebenen Kriterien • stellt die Ergebnisse der Abschlussarbeit nachvollziehbar dar und diskutiert diese
- Semester:
- 2
- Typ:
- Sonstige Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 3
- Inhalte:
- • Verfassen der schriftlichen Abschlussarbeit
- Semester:
- 2
- Typ:
- Übung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1
- Inhalte:
- • Nutzung von Forschungsergebnissen für eine evidenzbasierte Praxis in den Gesundheitsberufen
• Analyse und Bewertung von Studien
• Theoretischer Hintergrund zu Evidenzsynthesen
• Kritische Bewertung von Evidenzsynthesen
• Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz im wissenschaftlichen Arbeiten
• Schreibwerkstatt
• Übungen
Die*der Studierende • leitet auf Basis des vertieften Fachwissens über Erscheinungsformen spezieller Erkrankungen/ Beeinträchtigungen/ Phänomene, Spezifika der Kinder- und Jugendlichenpflege ab • wählt therapierelevante Positionierungen sowie Hilfsmitteln insbesondere bei Säuglingen, Kinder und Jugendlichen aus und erläutert die Anwendung • erläutert den Paediatric Life Support in unterschiedlichen Altersstufen • kennt die Besonderheiten der Beobachtungs- und Überwachungskriterien spezifischer Patient*innen- und Risikogruppen interpretiert diese und leitet Maßnahmen ab • stellt die Mitwirkung im medizinisch-diagnostischen und medizinisch-therapeutischen Prozess und die Weitergabe relevanter Informationen dar
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 3
- Inhalte:
- Kinder- und Jugendheilkunde
• Endokrinologie, metabolische Erkrankungen
• Infektionskrankheiten, Impfungen
• Pneumologie
• Gastroenterologie
• Nephrologie, Urologie
• Autoimmunerkrankungen, Allergologie
• Hämatologie, Onkologie
• Erkrankungen von Sinnesorgangen (Augen, HNO, Haut)
• Komplementärmedizinische Methoden im Kindes- und Jugendalter
Kinderchirurgie
• häufige spezielle kinderchirurgische Krankheitsbilder
• angeborene Fehlbildungen
• Unfälle im Kindesalter
• spezielle kinderorthopädische Krankheitsbilder
• Kinderärztlicher Notfall und Paediatric Life Support
Die*der Studierende • leitet spezifische Pflegepraktiken für Kinder und Jugendliche basierend auf vertieftem Fachwissen über spezielle Erkrankungen, Beeinträchtigungen und Phänomene ab • wählt therapierelevante Strategien, Positionierungen und Medizinprodukte, insbesondere für kritisch kranke Säuglinge, Kinder und Jugendliche • erkennt die Besonderheiten der Beobachtungs- und Überwachungskriterien für spezifische Patient*innen- und Risikogruppen, interpretiert diese und leitet geeignete Maßnahmen ab • stellt Möglichkeiten dar, sich aktiv in den medizinisch-diagnostisch und -therapeutischen Prozess einzubringen, indem relevante Informationen identifiziert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden
- Semester:
- 2
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 3
- Inhalte:
- Kinderkardiologie
• Herzentwicklung und Entstehung von Herzfehlern
• Symptomatik von Herzfehlern
• Fetaler Kreislauf/Umstellung bei der Geburt
• Spezielle Herzfehler, inklusive Notfall
• Behandlungsstrategien
• Diagnostik
Kinder- und Jugendneuropsychiatrie
• Entwicklungsstörungen und Beeinträchtigungen im Kindes- und Jugendalter
• Besonderheiten der Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter
• physische, sexuelle oder emotionale Gewalt bzw. Vernachlässigung
• Substanzmissbrauch im Kindes- und Jugendalter
• Neurologische und psychiatrische Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter
Die*der Studierende • kennt die fachspezifischen Rechtsgrundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren familiär-sozialem Umfeld und richtet das berufliche Handeln im intra- und extramuralen Bereich danach aus • kennt Rechte und Pflichten im Rahmen der Berufsausübung mit Fokus auf den Behandlungs- und Betreuungsprozess und handelt im Sinne des Kinderschutzes
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- • Kinder- und Jugendwohlfahrtsrecht
• Kindschaftsrecht
• Grundlagen des Haftungsrechts
Die*der Studierende • plant das pflegerische Handeln (Pflegeprozess) auf Basis der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und setzt dabei wahrnehmungs- und verhaltensorientierte Konzepte ein • erläutert Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen und/oder deren Bezugssystem im Rahmen des Behandlungs- und Betreuungsprozesses • erkennt individuums- und familien- und kulturbezogene Pflegeerfordernisse in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendlichenpflege und leitet fachspezifische Pflegehandlungen ab • demonstriert bedürfnisorientierte vertrauensfördernde Kommunikation und Interaktion mit Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung des sozialen Umfelds • erkennt Pflegephänomene (z. B Schmerz, Angst, Scham, Schuld) und leitet entsprechende Maßnahmen ab • kennt Beobachtungs- und Überwachungskriterien und entsprechende Handlungsabläufe bei risikohaften Veränderungen • beschreibt Methoden zu Anleitung, Beratung und Schulungen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familiensystem und integriert digitale Methoden • bringt pflegerische Fachkenntnis in medizinisch-therapeutisch und -diagnostische Prozesse ein, leitet Pflegeinterventionen ab und gibt relevante Informationen weiter
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- - generationen-, kultur- und länderübergreifende Betrachtung von Familie und Kindheit
- Bedeutung von Kultur, Religion und sozialen Aspekten in der Kinder- und Jugendlichenpflege
- Auswirkungen von Migration auf Kinder
- Stellenwert eines Kindes, Auswirkungen von „krank sein“ auf Kommunikationsverhalten im Familiensystem,
- Kinderrechte im Krankenhaus (EACH-Charta)
- Einsatzfelder (intra- und extramural) und Kompetenzbereiche der Kinder- und Jugendlichenpflege
- historische und berufspolitische Entwicklung des Berufes, antizipieren zukünftiger Erfordernisse (u.a. auch im Hinblick auf digitale Transformation)
- Lernkonzepte in der Erwachsenenbildung: selbstorganisiertes Lernen/SOL (Präsenz, Online, digitale Lerneinheiten)
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- • Kennzeichen bei infektiösen Erkrankungen, altersgruppenspezifische Risiken und diagnostische / therapeutische Interventionen
• Pflege-, Ernährungs- und medizinische Behandlungsstrategien bei infektiösen Erkrankungen (respiratorisch, gastrointestinal, …)
• Beikosteinführung
• Komplementäre Pflegemethoden (Wickel, Auflagen), Indikationen, Kontraindikationen
• spezifische Hygienemaßnahme orientiert an der Ausgangslage
• situationsspezifische Anleitungs- und Beratungsinhalte für Kind und Begleitperson
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- - Gesundheits- und Krankheitsverständnis von Kindern und Jugendlichen
- Einflüsse chronischer Krankheit auf Familiensystem, Akzeptanz und Bewältigungsstrategien, Entwicklung und soziale Integrität, Umgebungs- und Lebensanpassung sowie Transition/Ablösung
- Voraussetzungen und Methoden einer bedürfnisorientierten, vertrauensfördernden Kommunikation
- Ganzheitliche Pflege, Ernährung, Reduzierung von Komplikationen, Stabilisierung von lebenswichtigen Funktionen und Edukation bei
- Diabetes Typ 1
- Niereninsuffizienz
- Mukoviszidose
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 2
- Inhalte:
- - Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (motorisch, psychosozial, somatisch) und Maßnahmen zur Entwicklungsförderung
- Bedeutung von sozialen Beziehungen für Kinder- und Jugendliche
- Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen (zB: Eltern-Kind Pass Untersuchungen, Impfungen/Impfplan)
- Ernährung des gesunden Kindes
- Unfallverhütung im häuslichen und stationären Setting
- Ursachen, Formen und Auswirkungen von Regulationsstörungen im Säuglings- und Kindesalter mit Fokus auf Unterstützung, Entlastung und Begleitung des Familiensystems
- Information, Anleitung Beratung und Schulung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familiensystem um Hinblick auf Gesundheitsförderung und Prävention unter Berücksichtigung von möglichen digitalen Hilfsmitteln
- Altersentsprechende Spiel und Bewegungsangebote
- Semester:
- 1
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 0,5
- Inhalte:
- - Krankenhausaufnahme und -aufenthalt von Kindern und Jugendlichen (Vorbereitung, Triage, Assessment, Ablauf)
- Unterstützung in belastenden Situationen/Krise/Trennung
- Ursachen und Auswirkungen einer psychosomatischen Erkrankung im Kindes- und Jugendalter, dazu präventive Ansätze und pflegerelevante familienbezogene Beratung und Anleitung
- Menschenbild / Ganzheitlichkeit
- Semester:
- 1
- Typ:
- Integrierte Lehrveranstaltung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 2,5
- Inhalte:
- - nachgeburtliche Erstversorgung nach dem Ansatz der familienorientierten Pflege
- Assessment und pflegespezifische Unterstützung der postnatalen Adaption
- Pflegehandlungen in spezifischen Situationen der Neugeborenenperiode
- Grundlagenvertiefung der Still- und Laktationsberatung und der Säuglingsernährung
- Familienorientiertes Entlassungsmanagement
- gesundheitspräventive Elternberatung und -schulung (Screening, SIDS, Vorsorgeuntersuchungen, Standardprophylaxen …)
- Semester:
- 1
- Typ:
- Integrierte Lehrveranstaltung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1
- Inhalte:
- - Kindspezifische präoperative Pflegeinterventionen mit Fokus auf rechtliche Aspekte, Beobachtung, Überwachung, Kommunikation, Schmerzmanagement und Wundversorgung
- Kindspezifische postoperative Pflegeerfordernisse mit Schwerpunkt auf Beobachtung, Überwachung, Kommunikation, Wund- und Schmerzmanagement, Versorgung von zu- und ableitenden Systemen
- Prä- und postoperativ erforderliche Prophylaxen
- Ernährungsmanagement prä- und postoperativ
- Pflegephänomene Angst und Scham
- Information und Schulung für Kind und Angehörige
Die*der Studierende • erfasst Kennzeichen spezifischer und lebenslimitierender Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen über Assessmentverfahren und leitet daraus fallbezogene Pflegeerfordernisse und -handlungen ab • kennt Risiken bezogen auf spezifische Erkrankungssituationen von Kindern und Jugendlichen und identifiziert bei medizinisch-diagnostischen/-therapeutischen Interventionen pflegerelevante Handlungskonsequenzen • prüft strukturelle Voraussetzungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im intra- und extramuralen Setting und initiiert die Anpassung der pädiatrischen Versorgung/Betreuung • erläutert lebensqualitätssichernde Pflegemaßnahmen und Behandlungspfade für psychisch, chronisch, lebensbedrohlich und -limitiert erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugssystem • kennt die Bedeutung von Interaktions- und Kommunikationsmodellen und nutzt dieses Wissen für partnerschaftliche und familienorientierte Pflege (Regenbogenfamilie) von psychisch, chronisch, lebensbedrohlich und -limitiert erkrankte Jugendliche und Kinder • erkennt kultursensible Einflussfaktoren in der Kinder- und Jugendlichenpflege und richtet Handlungsabläufe entsprechend danach aus • identifiziert Versorgungssituationen, die sich für den Einsatz von digitalen Hilfsmitteln eignen, beschreibt den Nutzen von z.B. Telemedizin, Telepflege, Teletherapie, mobile Gesundheitsanwendungen, digitale Diagnose- und Überwachungsgeräte sowie andere Technologien, die in der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden
- Semester:
- 2
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- • angeborene und erworbene Ursachen für geistige und körperliche Beeinträchtigung (syndromale Erkrankungen, SHT, beinahe Ertrinken)
• Maßnahmen/Konzepte/Hilfsmittel zur Entwicklungsförderung beim Kind mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung (mobile Kommunikationshilfen)
• Beurteilung und Vorbeugung von Komplikationen wie Kontrakturen, Dekubitus, Thrombosen und Spastik
• Rehabilitation und Familienangebote zur Integration des Kindes in den familiären Alltag
• Auswirkungen von Deprivation und Trennung von Bezugspersonen auf die Entwicklung des Kindes
• Schmerzeinschätzung bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung
• Lebensqualität
• Gestaltung eines individuellen häuslichen Pflegearrangements
• Assessment, Diagnostik, Planung und Evaluation in der mobilen Kinderkrankenpflege
• Pflegerische Versorgung von Kindern mit Behinderung in der mobilen Kinderkrankenpflege, Entlastungspflege für das Familiensystem
- Semester:
- 2
- Typ:
- Übung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 2
- Inhalte:
- • pränatale Phase: Embryologie, Pränataldiagnostik und -medizin, Humangenetik
• perinatale Phase: Geburtstrauma, Reifezeichen, Erstversorgung von Früh- und Neugeborenen …
• neonatale Phase: Screening, Ernährung, Entwicklung, Langzeitkontrollen
• Nachsorge bei Frühgeburtlichkeit
• Erkrankungen in der Neugeborenenperiode bei Früh- und Neugeborenen
• entwicklungsfördernde und familienorientierte Konzepte in der Früh- und Neugeborenenpflege mit Fokus auf Vulnerabilität und individualisierte Abläufe
• Elternedukation und Entlassungsmanagement
• Einsatz von Medizinprodukten bei Frühgeborenen
• spezifische Pflegeinterventionen für Frühgeborene, mit Schwerpunkt auf parenterale/enterale Ernährung, Verdauung, Atmung, Herz-Kreislaufsystem, Haut, Nierenfunktion, zentrales Nervensystem, Schmerzmanagement und Behandlungsstrategien
• neonatale Risikofaktoren, präventive Pflegeinterventionen
• prä- und postoperative Pflegeerfordernisse für Neugeborene nach Darmoperationen, Beratung durch Pflegeexpert*innen (Stoma, Still- und Laktation)
• Abgrenzung neonatologische Intensivpflege und intermediate Care
• Ethische Aspekte:
- Pränataldiagnostik
- Neonatologie
- Semester:
- 2
- Typ:
- Integrierte Lehrveranstaltung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- • Beobachtungs- und Überwachungskriterien des Herz Kreislaufsystems bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern und daraus resultierende Pflegemaßnahmen (Herz Kreislaufmedikamente, Sauerstofftherapie, etc.)
• spezifische Pflegemaßnahmen, die sich aus der Versorgung von herzkranken Kindern und Jugendlichen ergeben (Versorgung von zu- und ableitenden Systemen)
• Unterstützung der Eltern-Kind-Beziehung bei räumlicher Trennung durch Stärkung der Kompetenzen und Elternintegration mit Einsatz von digitalen Medien in Edukation, Beratung und Kommunikation
• Spezifika des Entlassungsmanagements bei lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen
• hygienische und organisatorische Maßnahmen zur Isolierung bei Immunsuppression
• kindspezifische Erfordernisse bei der Versorgung von zentralen Venenzugängen
• pflegerelevante Erfordernisse, die sich aus den verschiedenen pädiatrisch-onkologischen Krankheiten und deren Therapieformen ergeben
• Komplementäre Pflegemethoden (Raumbeduftung, Wärme-, Kälteanwendungen, Entspannung), Indikationen, Kontraindikationen
- Semester:
- 2
- Typ:
- Vorlesung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- • psychisch kranke Kinder und Jugendliche in sozialen Systemen (Inklusion)
• gesellschaftliche, soziale Einflussfaktoren als Teil der Krankheitsentstehung
• Interaktion und Gesprächsführung als Behandlungs- und Pflegeintervention
• fach- und disziplinübergreifende Fallbesprechung, angepasste Behandlungs- und Pflegeabläufe/kongruente Beziehungspflege
• Autismus-Spektrum-Störung, Pflegeinterventionen, Behandlungsstrategien und interdisziplinäre Therapieangebote
• Körperbildstörung und Essstörung, Pflegeinterventionen, Behandlungsstrategien und interdisziplinäre Therapieangebote
• pflegespezifische Konzepte zur Wahrnehmungsförderung
- Semester:
- 2
- Typ:
- Integrierte Lehrveranstaltung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 1,5
- Inhalte:
- • Todesverständnis und Trauerreaktionen von Kindern in unterschiedlichen Entwicklungsstufen
• Lebensqualität, Lebensziele und Endlichkeit
• Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Diversität, Trauerrituale
• verbale/nonverbale Kommunikation, Gesprächsführung (Atmosphäre, Raum, Zeit), Humor als Therapie
• Rolle der mobilen Kinderkrankenpflege im Rahmen der außerklinischen Versorgung (umfassender, institutions- und nahtstellenübergreifenden Dienstleistungsauftrag)
• Kinderhospiz und Palliativversorgung in Österreich
• Therapiezieländerung
• Begleitung vom sterbenden Kind und Jugendlichen im häuslichen Umfeld
• Symptomkontrolle, palliatives Schmerzmanagement
• Begleitung von sterbenden Neugeborenen und deren Familie im Krankenhaus
• Begleitung und Unterstützung im Familiensystem, Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern/Familien
• Richtlinien zur Versorgung vom verstorbenen Kind im institutionellen Bereich
• Psychohygiene (Bewältigungsformen)
- Semester:
- 2
- Typ:
- Übung Pflicht
- ECTS-Punkte:
- 3
- Inhalte:
- • kindliches SHT – Ursachen, Auswirkungen, Langzeitfolgen, Überwachungsparameter, Einschätzungsinstrumente
• Pflegekonzepte für schwerverletzte Kinder u. Jugendliche
• Schuld und Schuldgefühle im Zusammenhang mit kindlicher Verletzung, Schuldbewältigung und Entlastungsmöglichkeiten für Familiensystem
• chronisch-entzündliche Systemerkrankungen – Formen, Ursachen, Symptome, Behandlungs- und Pflegestrategien
• alters- und entwicklungsbezogenes Schmerzmanagement bei chronischem Schmerz
• Anleitung und Beratung, Schulung zu Basisthemen der Kinder-Rheumatologie
• Mobilisation bei Bewegungseinschränkung, spezifische Pflegemaßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit, Risikofaktoren und Sturzprävention
• Tertiärpräventionsmaßnahmen, Kinder- und Familien-Rehabilitation
• Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, Gewaltformen und Vernachlässigung, Anamnese, körperliche Untersuchung, Pflege- und Behandlungsinterventionen
• Funktion einer Kinderschutzgruppe, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Spurensicherung im Handlungsbereich der Kinder- und Jugendlichenpflege
• alters- und entwicklungsorientierte Interaktion und Gesprächsführung in sensiblen Situationen (Krisensituation - Gewalterfahrung)
• Entwicklungsfördernde Spiele und andere gestalterische Maßnahmen
• Auswirkungen von familiären Belastungs- und Krisensituationen
• Rollenkonflikte, reaktive Copingstrategien Pflegender
• innerfamiliäre Interaktionsmuster, die aus Abhängigkeiten resultieren
• Edukation für Kinder bzw. Jugendliche mit KH-bedingter Abhängigkeit, zur Unterstützung von entwicklungsbe-dingtem Autonomiebestreben, auch unter Einsatz von digitalen Hilfsmitteln
• Pflegeerfordernisse die aus angeborenen Fehlbildungen im zentralen Nervensystem resultieren
• Indikationen für Tracheostoma beim Kind, Tracheostomaversorgung und spezifische Pflegeintervention
• Wahrnehmungsförderung beim Übergang zur oralen Nahrungsaufnahme, Hilfsmitteleinsatz, interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Schluckstörung
• Anleitung und Schulung der Eltern, Entlassungs-management incl. Überleitungspflege zur Sicherung der häuslichen Versorgung, Möglichkeiten der Telepflege
• Einfluss auf das Familiensystem durch kontinuierlichen 24/7-Pflegebedarf, Entlastungsmöglichkeiten
• Leistungsangebote der mobilen Kinderkrankenpflege und anderer Gesundheits- und Sozialdienste