Subakromiales Schmerzsyndrom - Auswirkungen einer systematisierten Osteopressurbehandlung in Hinblick auf Schmerz und Beweglichkeit

Unter dem Begriff „Subakromiales Schmerzsyndrom“ fallen diverse, klinisch oftmals schwierig zu differenzierende Schmerzzustände der Schulter. Dazu zählen häufig gestellte Diagnosen wie Subacromiales Impingement-Syndrom, Tendinitis calcarea, Bursitis subacromialis, Periarthropathia humeroscapularis oder degenerative Veränderungen der Rotatorenmanschette.

Laufzeit: 01.02.2018 — 31.10.2019

Unter dem Begriff „Subakromiales Schmerzsyndrom“ fallen diverse, klinisch oftmals schwierig zu differenzierende Schmerzzustände der Schulter. Dazu zählen häufig gestellte Diagnosen wie Subacromiales Impingement-Syndrom, Tendinitis calcarea, Bursitis subacromialis, Periarthropathia humeroscapularis oder degenerative Veränderungen der Rotatorenmanschette. Allen Diagnosen gemeinsam ist, dass die schmerzenden und/oder pathologisch veränderten Strukturen die Weichteile der Schulter wie etwa Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel oder die Gelenkskapsel betreffen. Die multidisziplinäre Behandlung dieser Schmerzzustände, welche häufig mit deutlichen Bewegungseinschränkungen der Schulter einhergehen, gestaltet sich in vielen Fällen als relativ langwierig und schließt in nicht wenigen Fällen mit unzufriedenstellenden Behandlungsergebnissen ab.
Als „Osteopressur“ wird eine manualtherapeutische Technik bezeichnet, deren Ursprünge in der Chinesischen Kampfkunst vermutet werden und welche in den letzten drei Jahrzehnten vor allem im deutschsprachigen Raum durch unterschiedliche Therapiekonzepte unter medizinischem Fokus angewandt und weiterentwickelt wurde. Die Technik zielt darauf ab, die Knochenhaut – das Periost – an genau definierten Punkten zu reizen und über bisher nur modellhaft beschriebene Mechanismen der spinalen und supraspinalen Verschaltung eine Veränderung in den Spannungsverhältnissen der behandelten myofaszialen Strukturen zu bewirken.

Ziel des Forschungsprojektes in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Steyr ist es, die Osteopressur-Technik in einem kontrollierten Setting auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit obig genannten Schmerzzuständen der Schulter zu überprüfen. Dafür wurde ein konzeptneutraler, systematisierter Behandlungsablauf erstellt.

  • Projektteam: Ing. Gerhard Rosensteiner, MSc, Patrick Rudelstorfer, BSc, BSc, Dr. med. Evelyn Wimmer
  • Partner: Physikalisches Institut des LKH Steyr, Prim. Dr. med. Franz Lettner, LKH Steyr, Dr. med. Martina Basziszta, LKH Steyr, Dr. med. Gabriele Sandmayr, LKH Steyr, Dr. med. Diana Huber, LKH Steyr, Dr. med. Jacek Pietruszewski, LKH Steyr
  • Gerhard Rosensteiner
    Ing. Gerhard Rosensteiner MSc
    Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals, Praktikumskoordination
    Lehrveranstaltungen: Anatomie in vivo, Evidence based practice, Lern- und Praktikumsreflexion, Physiotherapeutischer Prozess in der Traumatologie, Spezifische Anatomie und Physiologie, Spezifische Gelenkstechniken Extremitäten, Untersuchung und Behandlung Extremitäten
    +43 50 344 26232