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Nachhaltige betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus Drittstaaten (Philippinen) in der OÖ-Langzeitpflege

Internationale Pflegepersonen (unter anderem von den Philippinen) sind für Österreich essenziell, um die Versorgungsqualität in der Langzeitpflege sicher zu stellen. Vor diesem Hintergrund werden sie für die OÖ-Langzeitpflege auch gezielt angeworben. Entscheidend dabei ist, dass internationale Pflegepersonen nicht einfach als Abhilfe für den Personalmangel herangezogen werden, sondern eine nachhaltige Integration (betrieblich, außerbetrieblich) und ihr Verbleib in Oberösterreich sichergestellt werden können. Eine unzureichende betriebliche Integration erweist sich meist als großer Unsicherheitsfaktor – sowohl für die internationalen Pflegepersonen als auch für ihre Arbeitskolleg*innen.

Gesundheits- und Krankenpflege Forschung und Entwicklung
Laufzeit: 01.05.2025 — 30.09.2026

Im Forschungsprojekt werden Erfahrungen, Bedürfnisse und Herausforderungen bei der betrieblichen Integration von Pflegefachkräften von den Philippinen in die OÖ-Langzeitpflege untersucht. Dafür werden unterschiedliche Perspektiven einbezogen: jene der philippinischen Pflegepersonen, ihrer Arbeitskolleg*innen, sowie des Managements (Heimleitungen und Pflegedienstleitungen).

Die Sichtweisen der philippinischen Pflegepersonen werden mit leitfadengestützten Einzelinterviews erhoben. Die Perspektiven der Kolleg*innen und des Managements werden mit leitfadengestützten Fokusgruppen erfasst. Anschließend werden die Ergebnisse in einem gemeinsamen Workshop zusammengeführt. Teilnehmer*innen aus den Interviews und Fokusgruppen arbeiten dort partizipativ an der Entwicklung eines praxisorientierten Handlungsleitfadens.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, förderliche und hemmende Faktoren der betrieblichen Integration zu identifizieren, zu systematisieren und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten den beteiligten Organisationen eine wissenschaftliche Grundlage, um ihre bestehenden betrieblichen Integrationsprozesse gezielt zu stärken und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. 

Das Projekt ist vom Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Soziales, sowie vom Bundesministerium für Europa, Integration und Familie (Bundeskanzleramt, Abteilung II/2 Integrationskoordination) in Auftrag gegeben und finanziell gefördert. 

Als Partnerorganisationen wirken folgende Einrichtungen der OÖ-Langzeitpflege mit: Bezirksseniorenhaus Gramastetten, Bezirksalten- und Pflegeheim Haslach, Bezirksalten- und Pflegeheim Lembach, Sozialzentrum Kloster Nazareth Stadl Paura, Haus St. Josef Gmunden.

Auftrag- und Fördergeber:

Wappen Land Oberösterreich, Oberösterreich Logo, Bundeskanzleramt Logo

Projektteam