Die biomedizinische Analytik ist ein grundlegender Baustein in der medizinischen Diagnostik und Forschung. Sie beinhaltet die Durchführung von laboranalytischen und funktionsdiagnostischen Untersuchungsverfahren.

Kurzprofil

Studienart:
Bachelor-Studium (Vollzeit)
Studiendauer:
6 Semester
ECTS:
180
Abschluss:
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Studienplätze/Jahr:
43
Aufnahmetermine:
Der nächste Studiengang startet am 16. September 2019.
Anmeldefrist:
1. Jänner 2019 bis 31. März 2019
Termin schriftlicher Aufnahmetest:
4. April 2019
Voraussetzungen:
allgemeine Universitätsreife, Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, relevante einschlägige berufliche Qualifikationen

Der Bachelor-Studiengang „Biomedizinische Analytik“ (BMA) vermittelt den Studierenden alle Fertigkeiten und berufsspezifischen Kenntnisse, die sie benötigen, um komplexe Laboranalyseprozesse selbstständig durchzuführen und bei funktionsdiagnostischen Untersuchungen mitzuwirken. Dabei wird besonders großer Wert auf die Anwendung moderner Analyse-Technologien und auf die Umsetzung neuester Untersuchungsmethoden gelegt.

Neben fachlich-methodischen Kompetenzen erwerben die Studierenden auch sozial-kommunikative Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Rollendistanz etc. Darüber hinaus lernen sie die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens kennen. In begleitenden Berufspraktika wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, die erworbenen Kenntnisse unter fachlicher Anleitung umzusetzen und zu vertiefen.

Der Studiengang ist in Module gegliedert, die teilweise interdisziplinär angeboten werden. Das Curriculum zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von fundierter theoretischer Ausbildung, Wissenschaftlichkeit und Praxisbezug aus. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind in der Lage, die zugewiesenen Aufgabenstellungen fachgerecht durchzuführen und dabei Wissen aus den verschiedenen Disziplinen zu verbinden. Sie haben gelernt, im beruflichen Alltag reflektiert, eigenverantwortlich und nach berufsethischen Grundsätzen zu handeln.

Die Studienschwerpunkte setzen sich aus allgemeinen und berufsspezifischen medizinischen Grundlagen sowie aus relevanten Inhalten aus Bezugswissenschaften zusammen:

  • Medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, Chemie, Zellbiologie Analyseverfahren in der biomedizinischen Laboranalytik: Hämatologie, Klinische Chemie, Histologie, Mikrobiologie, Immunhämatologie, Zytologie, Immunologie, Molekularbiologie
  • Funktionsdiagnostische Untersuchungsverfahren
  • Ethik, Recht, Interdisziplinarität
  • Selbst- und Sozialkompetenz
  • Prozess- und Qualitätsmanagement
  • Wahlpflichtmodule in der angewandten und spezifischen Bioanalytik
  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Berufspraktika

Biomedizinische Analytik umfasst die selbstständige und eigenverantwortliche Ausführung von Analysemethoden, die im Rahmen des medizinischen Untersuchungs-, Behandlungs- und Forschungsbetriebes erforderlich sind. Die Untersuchungsmethoden erstrecken sich von der chemischen Analyse über automatisierte Verfahren bis hin zur Analytik im zellulären und molekularen Bereich.

Die erzielten Untersuchungsergebnisse bilden die Grundlage für individuelle und exakt auf die Patientinnen und Patienten abgestimmte therapeutische Maßnahmen. Komplexes Methodenwissen befähigt die Absolventinnen und Absolventen zur Anwendung vielfältiger Analyseverfahren in der medizinischen Prävention, Diagnostik, Therapiekontrolle und Forschung.

Die Biomedizinische Analytik bietet nach Studienabschluss vielfältige Betätigungsfelder, so etwa in der Human- und Veterinärmedizin, in der Pharma- oder in der Lebensmittelindustrie.

Tätigkeitsbereiche

  • Medizinisch-chemische Laboratorien an Krankenhäusern, Kliniken, Universitäten
  • Institute für Pathologie, Hygiene und Mikrobiologie
  • Einrichtungen im Blutspendewesen und in der Transfusionsmedizin
  • Veterinärmedizinische Institute bzw. Universitäten
  • Wissenschaft, Forschung und Industrie
  • Gesundheitseinrichtungen (Vorsorge, Rehabilitationszentren)

Der Abschluss dieses Bachelor-Studiums berechtigt zur Teilnahme an fachspezifischen, aber auch an management- oder pädagogikorientierten Master-Ausbildungen im Bereich Gesundheitsberufe. Es besteht ebenso die Möglichkeit, weiterführende Master- und Doktoratsstudiengänge im In- und Ausland zu absolvieren.

Fähigkeiten & Interessen

Studierende sollten über folgende Begabungen und Stärken verfügen:

  • Interesse für Chemie, Medizin und Naturwissenschaften
  • Fähigkeit zu mathematisch-analytischem Denken
  • Hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
  • Psychische und physische Belastbarkeit
  • Freude an ständiger Weiterbildung und -entwicklung
  • Fähigkeit zur Teamarbeit und zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Details zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie hier.

Alter

Das Mindestalter für den Bachelor-Studiengang beträgt 18 Jahre, nach oben hin gibt es keine Grenze.

Anmeldefrist

1. Jänner bis 31. März 2019

Details zum Aufnahmeverfahren finden Sie hier.

Termine für das schriftliche Testverfahren

4. April 2019, vormittags oder nachmittags

Details dazu finden Sie im Menü Bewerbung unter schriftliches Testverfahren.

Letzte Aktualisierung: 27. November 2018