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Datenauswertung eines entwicklungsdiagnostischen Frühgeborenen-Outcome-Screenings

Am Kepler-Universitätsklinikum in Linz werden in Kooperation der Klinik für Neonatologie (MC4) und dem Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation ehemals frühgeborene Kinder in regelmäßigen Abständen bezüglich ihrer weiteren kindlichen Entwicklung untersucht. Im Projekt DEDiFOS soll ein Teil der vorhandenen Daten analysiert und Implikationen für die Praxis getroffen werden.

Laufzeit: 15.07.2026 — 14.07.2028

Geschätzte 10% aller Kinder kommen zu früh auf die Welt und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Entwicklungsverzögerungen. Trotz Verbesserungen in der neonatalen Versorgung ist Frühgeburtlichkeit nach wie vor mit ungünstigen neurologischen Entwicklungsergebnissen verbunden. Daher wurde in Österreich unter anderem das „Österreichische Frühgeborenen-Outcome-Register“ (ÖFGOR), ein zentrales, anonymisiertes Qualitätsregister, etabliert. Es erfasst neonatologische Behandlungsdaten von Frühgeborenen (vor der 32. Gestationswoche geboren) und verfolgt deren neurologische Entwicklung bis zum Ende des 5. Lebensjahres.

In Linz (Oberösterreich) erfolgen diese Erhebungen im Rahmen der Frühgeborenen-Nachsorge am Kepler Universitätsklinikum in Kooperation der Klinik für Neonatologie (MC4) und des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation. 

Die vorhandenen Daten aus dem Bereich Ergotherapie werden in einer retrospektiven Analyse der Gruppe von Kindern, welche vor der 32. Gestationswoche geboren wurden, durchgeführt. Dabei werden vorhandene Daten aus dem Frühgeborenen-Outcome-Screening derUniversitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde – aufbereitet (Daten aus M-ABC2, BOT2 und Sensory-Profile2 = Fokus sensomotorische Entwicklung) und ausgewertet.

Ziel des Projektes ist es, einen Einblick in die sensomotorische Entwicklung von ehemals frühgeborenen Kindern zu erlangen. Dabei sollen Muster, Unterschiede und Korrelationen identifiziert werden. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für den Vergleich der Behandlungs- und Nachsorgemaßnahmen sowie für weiterführende, fundierte Entscheidungen bezüglich therapeutischer Interventionen. Sie können somit eventuell zu einer verbesserten Versorgungsqualität beitragen.

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