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Jahresbericht der FH Gesundheitsberufe OÖ

Berichtszeitraum2024/2025 gemäß der FH-Jahresberichtsverordnung 2025

31. März 2026

1. Weiterentwicklung der Zielsetzungen der Fachhochschule vor dem Hintergrund der Gesamtentwicklung

Die FH Gesundheitsberufe OÖ kann auf ein sehr erfolgreiches Studienjahr 2024/2025 zurückblicken. Mit gezielten strategischen Erweiterungen und einer Reihe innovativer Projekte stärkt sie ihre Position als führende Hochschule für angewandte Gesundheitswissenschaften in Oberösterreich. Im Rahmen der laufenden Ausbauinitiative wurden die Studienplatzkapazitäten im Studienjahr 2024/2025 Schritt für Schritt auf über 2.200 Studierende erweitert.

Strategie

Zur Reflexion des Strategieprozesses fanden im Studienjahr 2024/2025 Dialogrunden mit der Hochschulleitung statt. Dieses übergreifende Austauschforum bezog alle Mitarbeiter*innen ein: Die Hochschulleitung präsentierte die Ergebnisse des Audit-Verfahrens sowie den aktuellen Umsetzungsstand der Strategie, während die Studienprogramme darstellten, welchen konkreten Beitrag sie zur strategischen Weiterentwicklung leisteten. Der Rahmen ermöglichte ein konstruktives, wechselseitiges Feedback zu strategischen Entscheidungen, förderte den Dialog zwischen allen Stakeholdern und unterstützte eine kontinuierliche gemeinsame Weiterentwicklung der Hochschule.

Dreiländertagung

Am 26. und 27. September 2024 war die FH Gesundheitsberufe OÖ Gastgeberin der Dreiländertagung des Vereins zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen. Die Veranstaltung in Linz stand unter dem Leitthema „Vernetzt versorgen – Primärversorgungszentren, Praxisnetzwerke und interprofessionelle Zusammenarbeit“. Eingeladen waren Praktiker*innen, Forschende, Lehrende und Studierende aus dem Gesundheitsbereich sowie zentrale Stakeholder und Akteur*innen des Gesundheitssystems aus  der  DACH-Region  (Deutschland,  Österreich,  Schweiz)  und  darüber  hinaus. Die Tagung bot eine Plattform zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung einer vernetzten Gesundheitsversorgung, die nicht nur die Effizienz der Gesundheitssysteme stärkt, sondern auch zu höherer Zufriedenheit der beteiligten Berufsgruppen und zu verbesserten Versorgungsergebnissen führt.

Neu- und Weiterentwicklung der Studienprogramme

In der Gesundheits- und Krankenpflege tragen gezielte Upgrade-Programme maßgeblich dazu bei, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Im Berichtszeitraum wurde ein entsprechendes Programm für diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal an den Standorten Linz, Steyr und Vöcklabruck gestartet. Ausgebaut wurde das Upgrade-Programm für Pflegefachassistent*innen (PFA), das weiterhin auf großes Interesse stößt. Es ermöglicht den erfolgreichen Einstieg in das 3. Semester des Studiums der Gesundheits- und Krankenpflege auch ohne Matura. Erweitert wurde auch das Angebot an Nostrifikationslehrgängen in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Die neuen Curricula aller Bachelor- und Master-Studienprogramme starteten nach einem umfassenden Evaluierungs- und Änderungsverfahren im September 2025. Insbesondere die Themen Digitalisierung, Flexibilisierung, interkulturelle und internationale Kompetenzen, Interprofessionalität, Nachhaltigkeit und Entrepreneurship wurden bei der Weiterentwicklung berücksichtigt und maßgeblich in die Curricula integriert. Im Rahmen des partizipativen Verfahrens wurden spartenübergreifende Kompetenzen im Ausmaß von 35,5 ECTS über sechs Semester für alle acht Gesundheitsberufe auf Bachelorlevel identifiziert. Das Ergebnis sind gemeinsam durchgeführte Lehrveranstaltungen, die sowohl den stufenweisen Kompetenzaufbau als auch den Erwerb interprofessioneller Fähigkeiten gezielt unterstützen. Um die Einhaltung der Vorgaben der entsprechenden Ausbildungsverordnungen (FH-GuK-AV, FH-Heb-AV, FH-MTD-AV) zu gewährleisten, wurden gesundheitsrechtliche Sachverständige für die jeweiligen Gesundheitsberufe zur Begutachtung herangezogen. Die vorgenommenen Änderungen sind keine bescheidrelevanten Änderungen gemäß § 14 Fachhochschul-Akkreditierungsverordnung 2024 (FH-AkkVO 2024).

Entwickelt wurde auch das Angebot der Gesundheits- und Krankenpflege um ein verlängert berufsbegleitendes Studium, um Beruf, Ausbildung und private Verpflichtungen besser vereinbaren zu können. Damit wird die Chancengleichheit für Studierende erhöht und ein weiteres flexibles Studienangebot geschaffen. Die Einführung des verlängert berufsbegleitenden Studiums ist neben einer Erhöhung der Studienplätze mit einer Änderung der Organisationsform und Verlängerung des Studiums verbunden und somit eine nach § 14 FH-AkkVO 2024 bescheidrelevante Änderung des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege.

Studienplatzerhöhung

Basierend auf den Ergebnissen einer Bedarfserhebung im Bereich der medizinisch-therapeutisch- diagnostischen Gesundheitsberufe sowie Hebammen für Oberösterreich wurden im Berichtszeitraum die Studienplatzzahlen entsprechend dem Marktbedarf angepasst, um sicherzustellen, dass ausreichend Ausbildungsplätze angeboten werden.

Folgende Tabelle zeigt die Anzahl der zusätzlichen Studienplätze im Studienjahr 2024/2025 in den entsprechenden Studienprogrammen:

Tabelle 1 - Studienplatzerhöhung im Bereich der MTD-Gesundheitsberufe

Biomedizinische Analytik 12
Ergotherapie 3
Logopädie 6
Physiotherapie 12

FH-Professur

Im April 2025 wurden die ersten FH-Professuren an der FH Gesundheitsberufe OÖ verliehen. Vier Mitarbeiter*innen gaben bei ihren Antrittsvorlesungen Einblicke in ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte.

Forschung

Die FH Gesundheitsberufe OÖ steht für Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Gesundheit der Menschen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Im Berichtszeitraum wurde intensiv an der Entwicklung neuer Forschungsschwerpunkte gearbeitet. Dazu wurden 13 Interviews mit externen Expert*innen des Gesundheitswesens geführt, um zentrale Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialsystem zu identifizieren und zu erheben, welchen Beitrag die Forschung zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten kann. In einem internen Workshop mit Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung wurden die Ergebnisse bewertet und weitere Schritte gesetzt.

Auszeichnungen

Ein Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis der Stiftung Anton-Proksch-Institut Wien. Zudem wurde eine Absolventin des Joint-Masterstudiengangs „Applied Technologies for Medical Diagnostics“ mit dem Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums für ihre Arbeit zur Telemedizin im Schlaflabor geehrt.

Qualitätsmanagement

Im Jahr 2025 wurde das Audit zur Zertifizierung des hochschulinternen Qualitätsmanagementsystems gemäß § 22 Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz erfolgreich abgeschlossen. Ein externes internationales Expert*innen-Team aus Wissenschaft, Lehre und Praxis überprüfte das QM-System der Hochschule erneut umfassend. Die Gutachter*innen bestätigten die vollständige Erfüllung aller Standards in den begutachteten Bereichen, sodass die Zertifizierung ohne Auflagen für weitere sieben Jahre erteilt werden konnte.
Als Best-Practice-Beispiel wurde die Verknüpfung der Strategie mit dem täglichen Handeln und die regelmäßige Reflexion der Strategieumsetzung hervorgehoben.

Compliance

Für die FH Gesundheitsberufe OÖ ist ein transparentes, ethisches und rechtlich korrektes Verhalten ein unverzichtbarer Bestandteil der Hochschulkultur. Durch ein kontinuierliches Compliance Management wird laufend der Stellenwert eines verantwortungsvollen, werteorientierten und regelkonformen Handelns und Miteinanders beim gesamten Team unterstützt, gefördert und öffentlich auf der Website sichtbar gemacht. Im Berichtszeitraum wurden die Ergebnisse einer Risikoanalyse mit externer Begleitung zu einem compliance-relevanten Thema präsentiert.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Ein zentraler Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung lag im Studienjahr 2024/2025 auf Maßnahmen zur Stärkung der psychischen, emotionalen und sozialen Gesundheit.
Mitarbeiter*innen und Studierenden steht der Berater*innenpool des Zentrums für Entwicklung und Zusammenarbeit (ZEB) der Oberösterreichischen Gesundheitsholding mit verschiedenen Unterstützungsformaten zur Verfügung. Bei Mitarbeiter*innen liegt der Fokus insbesondere auf Coaching-Angeboten und Teamentwicklungen.
Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche Studierende und Mitarbeiter*innen der FH Gesundheitsberufe OÖ am beliebten Walk4Collaboration. In Teams wurden täglich Schritte gesammelt, um gemeinsam eine vorgegebene Distanz auf einer virtuellen Landkarte zu bewältigen.

Personelle Änderungen

Doris Detter-Biesl übernahm im Februar 2025 die Leitung des Studiengangs Logopädie an der FH Gesundheitsberufe OÖ und bringt damit frische Impulse mit einem klaren Fokus auf Praxisnähe und moderne Technologien in die Ausbildung.

Bernhard Schwartz wurde im Frühjahr 2025 mit der Leitung des Bereichs Forschung und Entwicklung der FH Gesundheitsberufe OÖ betraut. Unter seiner Führung wird der Bereich weiterentwickelt und strategisch ausgebaut. Sylvia Öhlinger, die den Bereich Forschung und Entwicklung seit 2015 aufgebaut hat, legt auf Grund des Wachstums und der zunehmenden Differenzierung der Aufgaben der FH Gesundheitsberufe OÖ verstärkt ihren Fokus auf strategische Themen im Bereich der Hochschulentwicklung.

Krisenmanagement

Der Ausbau eines strukturierten Krisenmanagements stellt einen zentralen Bestandteil der organisationalen Verantwortung einer Hochschule dar. Im Berichtszeitrum wurden klare Prozesse, definierte Zuständigkeiten und etablierte Kommunikationswege weiterentwickelt. Damit unterstreicht die FH Gesundheitsberufe OÖ das Bestreben, auf unvorhersehbare Ereignisse noch besser vorbereitet zu sein und einen kontinuierlich sicheren Studien- und Arbeitsbetrieb zu gewährleisten.

2. Qualitative Darstellung und Analyse der Entwicklungen

2.1 Studien und Lehre

Die FH Gesundheitsberufe OÖ betrieb im Berichtszeitraum acht Bachelor-Studiengänge in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Hebammen und der medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe, zwei Master-Studiengänge, wobei ein Studiengang als Joint-Programm mit der FH OÖ durchgeführt wird, einen Hochschullehrgang mit Masterabschluss sowie acht weitere Hochschullehrgänge im Rahmen von Spezialausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflege. Im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege wurden Upgrade-Programme in Form eines Hochschullehrgangs sowie zwei Kursen angeboten. Zudem konnten Personen, die sich in einem Nostrifizierungsverfahren im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege befanden, einen dem Nostrifizierungsbescheid entsprechend entwickelten Hochschullehrgang absolvieren.

Insgesamt standen im Berichtszeitraum in den Bachelor-Studiengängen, Masterprogrammen sowie den Hochschullehrgängen 2.272 Studienplätze zur Verfügung und damit um 42 mehr als im Studienjahr davor.

Abbildung 1 - Entwicklung Studienplätze
Abbildung 1 - Entwicklung Studienplätze

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

2.1.1 Entwicklung der Bewerbungen

Für das Studienjahr 2024/2025 gingen 2606 Bewerbungen für Studiengänge an der FH Gesundheitsberufe OÖ ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg um 29% zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist auf steigende Bewerbungszahlen in einzelnen Bachelor-Studienprogrammen sowie auf vermehrte Bewerbungen von PFA-Absolvent*innen und Absolvent*innen mit Diplom der Gesundheits- und Krankenpflege zurückzuführen, die nach Absolvierung der entsprechenden Upgrade-Programme in den Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege in höhere Semester einsteigen. Zudem startete am Studiengang Diätologie ein neuer Jahrgang im Unterschied zum Studienjahr davor. Dies begründet die Abweichung der Zahlen zur BIS-Meldung.

Abbildung 2 - Entwicklung Bewerbungen
Abbildung 2 - Entwicklung Bewerbungen

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

2.1.2 Entwicklung der Studierendenzahlen

Zu Studienbeginn befanden sich im Berichtszeitraum 1968 ordentliche und außerordentliche Studierende an der FH Gesundheitsberufe OÖ in Ausbildung. Dies entspricht einem Anstieg von 7% gegenüber dem Vorjahr.
Grund dafür ist insbesondere die Erhöhung der Aufnahmezahlen in den Bachelor-Studiengängen Biomedizinische Analytik, Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie ab dem Wintersemester 2024/2025. Zudem wurde am Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege erstmals das neu entwickelte Upgrade-Programm für diplomierte Pflegepersonen durchgeführt.

Hinsichtlich der Geschlechterverteilung gab es mit 86 % weiblichen Studierenden und 14 % männlichen Studierenden keine Änderung zum Vorjahr. Es werden weiterhin Maßnahmen ergriffen, um den Anteil der männlichen Studierenden zu erhöhen.

Abbildung 3 - Entwicklung Studierendenzahlen
Abbildung 3 - Entwicklung Studierendenzahlen

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

2.1.3 Drop-Out-Rate

Die Zahl der Studienabbrecher*innen befand sich bereits in den Vorjahren aufgrund der begleitenden Betreuungsmaßnahmen während des Studiums auf einem stabil niedrigen Niveau. Im Berichtszeitraum konnte der Wert moderat verringert werden.

2.1.4 Entwicklung Absolvent*innenzahlen

Im Studienjahr 2024/2025 schlossen 869 ordentliche und außerordentliche Studierende ihr Studium an der FH Gesundheitsberufe OÖ ab. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 195 Absolvent*innen.
Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass im Berichtszeitraum – anders als im Vorjahr – aufgrund des Aufnahmerhythmus zusätzlich zwei Masterprogramme sowie ein Upgrade-Programm als Hochschullehrgang im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege abschlossen wurden.

Abbildung 4 - Entwicklung Absolvent*innenzahlen
Abbildung 4 - Entwicklung Absolvent*innenzahlen

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Absolvent*innenzahlen in den Bachelor-Studienprogrammen, Masterprogrammen und Hochschullehrgängen. Die Absolvent*innen des Upgrade-Programms für diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege, die den Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege abgeschlossen haben, wurden in der Absolvent*innenzahl der Bachelor-Studienprogramme berücksichtigt. (Auf Grund einer Stichtags-Betrachtung scheinen diese Daten in der Auswertung der Unidata nicht auf. Eine Abstimmung mit den zuständigen Stellen erfolgt.)

Abbildung 5 - Absolvent*innen Bachelor, Master, Hochschullehrgänge
Abbildung 5 - Absolvent*innen Bachelor, Master, Hochschullehrgänge

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

2.1.5 Neue Studienprogramme

Im Berichtszeitraum wurde erstmals ein Upgrade-Programm für diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen angeboten. In diesem Hochschullehrgang erwerben Personen mit einem Qualifikationsnachweis in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege effektiv, effizient und studierendenorientiert ergänzende Kompetenzen, um nach Absolvierung und Anerkennung der früher erworbenen Kompetenzen in das sechste Semester des Bachelor-Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege mit dem Abschluss „Bachelor of Science in Health Studies“ einsteigen zu können.
Seit 2023 werden an der Fachhochschule mit Fokus auf dem Ausbau von internationalen Kooperationen Nostrifikationslehrgänge als weiterer Schritt zur Fachkräftegewinnung und zur Förderung interkultureller Kompetenzen in der Gesundheits- und Krankenpflege durchgeführt. Im Berichtszeitraum fand ein entsprechendes Programm für Nostrifikationswerber*innen aus Tunesien statt.

2.1.6 Kollegium

Das    Kollegium    hatte    im    Berichtszeitraum    vier    Sitzungen,    in    denen    folgende Schwerpunktthemen bearbeitet wurden:

  • Qualitätssicherungsberichte aus allen Studiengängen und Lehrgängen mit einem Fokus auf die soziale, wirtschaftliche und studienbezogene Lage der Studierenden
  • Erarbeitung eines Satzungsbestandteils Wissenschaftliche Integrität
  • Erstellung einer KI-Richtlinie
  • Umsetzung der geänderten Curricula der Studienprogramme

Im Oktober 2024 wurden Oskar Troppmann und Sabrina Eichinger und im Juli 2025 Hanna Haslhofer und Marvin Andexlinger, alle Studierende des Bachelor-Studiengangs Gesundheits-und Krankenpflege, in die Kurie der Studierenden entsandt.

2.1.7 Ausschüsse

Ausschuss Institutionelles Ethikboard (IEB)
Seit September 2022 ist das institutionelle Ethikboard der FH Gesundheitsberufe OÖ (IEB) aktiv. Innerhalb dieses Gremiums werden alle Forschungsvorhaben der FH Gesundheitsberufe OÖ, die keine reinen Literaturarbeiten sind, in einem mehrstufigen Verfahren durch ein Fachgremium geprüft.
Derzeit besteht das Fachgremium aus einem Arzt, einer Juristin, einem Biometriker und Vertreter*innen der diagnostischen und therapeutischen Sparten der MTD- Gesundheitsberufe und der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Fachgremium setzt sich zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen zusammen und beinhaltet drei reguläre und stimmberechtigte Mitglieder der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Innerhalb der Prüfung des geplanten Vorhabens wird dieses auf klinische, wissenschaftliche, ethische und juristische Belange geprüft.
Im Studienjahr 24/25 wurden insgesamt 107 Anträge vom institutionellen Ethikboard der FH Gesundheitsberufe OÖ behandelt.

Ausschuss Beschwerdekommission
Im Berichtszeitraum ging keine Beschwerde gegen Studiengangsleitungen ein. Der Ausschuss Beschwerdekommission musste nicht aktiv werden.

Beratender Ausschuss für das Änderungs- und Aktualisierungsverfahren
Der Beratende Ausschuss für das Änderungs- und Aktualisierungsverfahren befasst sich mit der Überprüfung eingereichter Anträge auf Einrichtung oder Änderung von Studienprogrammen und gibt dazu eine Empfehlung an Kollegium sowie Geschäftsführung ab.
Im Berichtszeitraum fanden drei Sitzungen des Beratenden Ausschusses statt, in denen fünf Anträge behandelt wurden. Zwei Masterprogramme sowie zwei Hochschullehrgänge im Bereich der Spezialausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflege reichten nach vorgelagertem Evaluierungs- und Änderungsverfahren entsprechende Änderungsanträge ein. Zudem wurde der Antrag des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege auf Einführung eines verlängert berufsbegleitenden Studiums als weitere Organisationsform behandelt.

Ausschuss für die Verleihung von im Universitätswesen üblichen Bezeichnungen
Der bereits etablierte Ausschuss für die Verleihung von im Universitätswesen üblichen Bezeichnungen hat im Berichtszeitraum vier Anträge geprüft. Alle vier Anträge wurden genehmigt und zur Erlangung der FH-Professur in Empfehlung gegeben. Es konnten vier FH-Professuren verliehen werden, der Festakt inklusive Antrittsvorlesung fand im April 2025 statt. Im gesamten Berichtszeitraum wurden am Prozess der Einreichung bis zur Verleihung des Titels, an den Formularen, Checklisten und Begleitdokumenten vom Ausschuss laufende Überarbeitungen/ Weiterentwicklungen vorgenommen.

2.1.8 Nostrifizierungsverfahren

Im Studienjahr 2024/2025 wurden 106 formal vollständige Anträge auf Nostrifizierung an die Leitung des Kollegiums gestellt. Im Berichtszeitraum wurden 104 Nostrifizierungsverfahren mit einem positiven Nostrifizierungsbescheid erledigt. 5 Nostrifizierungsverfahren wurden im gleichen Zeitraum positiv abgeschlossen. Im Berichtszeitraum wurde ein Verfahren negativ beendet.

2.1.9 Verfahren zur EWR-Anerkennung

Im Berichtszeitraum haben fünf Personen um Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen laut Bescheid des Gesundheitsministeriums an der FH Gesundheitsberufe OÖ angesucht. Vier Personen konnten im Berichtszeitraum die Ausgleichsmaßnahmen positiv absolvieren und keine Person musste die Absolvierung der Ausgleichsmaßnahmen negativ beenden.

2.2    Angewandte Forschung und Entwicklung

Das Projektmanagement an der FH Gesundheitsberufe OÖ orientiert sich an internationalen Standards. Die Umsetzung der F&E-Projekte erfolgt auf Grundlage eines speziell entwickelten Projektmanagementhandbuchs samt zugehöriger Formulare, die jährlich auf ihre Benutzerfreundlichkeit überprüft und bei Bedarf überarbeitet werden.
Ebenfalls vierteljährlich treffen sich die F&E-Koordinator*innen, welche die gemeinsame Weiterentwicklung sowie den regelmäßigen Austausch zu aktuellen Forschungsaktivitäten forcierten. Der Science Slam fand im Berichtszeitraum zum dritten Mal an der FH Gesundheitsberufe OÖ statt. In diesem Rahmen präsentierten Forscher*innen den Kolleg*innen aktuelle Forschungsaktivitäten und standen für Austausch und Vernetzung zur Verfügung. Der Aufbau von Forschungskompetenzen wird kontinuierlich gefördert.

2.2.1 Förderanträge und Fördermittel

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 24 Förderanträge eingereicht, 9 Förderanträge wurden genehmigt. Die Anzahl der Einreichungen hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr somit mehr als verdoppelt. 8 Förderanträge wurden nicht genehmigt. (Hinweis: Genehmigte und nicht genehmigte Förderanträge entsprechen auf Grund der Verzögerung zwischen Antrag und Genehmigung nicht notwendigerweise der Gesamtzahl der eingereichten Förderanträge im jeweiligen Berichtszeitraum.)

Abbildung 6 - Übersicht Förderanträge
Abbildung 6 - Übersicht Förderanträge

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

2.2.2 Status der F&E-Projekte

Im Berichtszeitraum wurde an 33 F&E-Projekten gearbeitet; davon konnten 12 Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Keines der Projekte musste abgebrochen werden, insgesamt wurden 8 neue F&E-Projekte gestartet.

2.2.3 Forschungskooperationen

Da Forschungskooperationen primär als Kooperationen innerhalb von F&E-Projekten gezählt werden, reduzierte sich die Anzahl der Kooperationspartnerschaften durch den Abschluss von Projekten im Berichtszeitraum auf 26. Im Vorjahr waren es um 14 Kooperationspartnerschaften mehr. Kooperationspartner*innen im Bereich der Forschung sind auf der Website unter Kooperationen an der FH Gesundheitsberufe OÖ aufgelistet.

2.2.4 Wissenschaftliche Disseminationen

Die Darstellung der Ergebnisse der Forschungsaktivitäten durch wissenschaftliche Dissemination erfolgte im Berichtszeitraum in Form von 2 Buchbeiträgen, 12 Zeitschriftenbeiträgen, 15 wissenschaftlichen Vorträgen, 21 Konferenzbeiträgen und 114 wissenschaftlichen Reviewtätigkeiten. Die Bereiche Bücher/ Buchbeiträge und Zeitschriftenbeiträge hielten sich im Berichtszeitraum konstant zum Vorjahr. Die Anzahl der wissenschaftlichen Reviews hat sich im Vergleich zur letzten Berichtsperiode fast verdreifacht und folgt dem stark steigenden Trend der letzten Jahre.

2.3 Personal

2.3.1 Zusammensetzung des Lehr- und Forschungspersonals

Im Berichtszeitraum zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg der Mitarbeiter*innen pro Kopf um 2 Personen.
Die Zahl der hauptberuflich Lehrenden an der FH Gesundheitsberufe OÖ blieb mit 151 Personen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Innerhalb dieser Gruppe hat sich der Anteil der Mitarbeiterinnen geringfügig erhöht im Vergleich zum Vorjahr. So lag im Berichtszeitraum der Anteil an weiblichem Personal bei 80%, im vergangenen Studienjahr bei 79%. Der Prozentsatz an weiblichen Führungskräften blieb mit 79% im Vergleichszeitraum beinahe unverändert.
Die Lehrenden in den Bachelor-Studiengängen der Gesundheits- und Krankenpflege, Hebamme und den MTD-Gesundheitsberufen erfüllen weiterhin die berufsrechtlichen Anforderungen gemäß den gesetzlichen Grundlagen.

Das Studienangebot der FH Gesundheitsberufe OÖ zeichnet sich durch eine starke Vernetzung von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung aus. Die Vortragenden aus der Praxis (nebenberuflich Lehrende) stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor der FH Gesundheitsberufe OÖ dar und ermöglichen erfolgreiche Kooperationen und Vernetzungen mit Praxiseinrichtungen und -institutionen. Die Anzahl der nebenberuflich Lehrenden hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahresbericht leicht erhöht.

2.3.2 Entwicklung der höchsten abgeschlossenen Ausbildung

87,6% der Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals verfügen über einen Hochschulabschluss auf Diplom- oder Masterebene bzw. den Abschluss eines Doktorats-
/PhD-Studiums. Im Vergleich zum letzten Studienjahr gab es im Studienjahr 2024/2025 somit eine leichte Steigerung um 2,6 % bezüglich der höchst abgeschlossenen Ausbildung des Lehr-und Forschungspersonals.

2.3.3 Studienprogrammleitungen

Die personelle Zusammensetzung der Studienprogrammleitungen veränderte sich im Berichtszeitraum durch die Bestellung von Doris Detter-Biesl zur Studiengangsleitung Logopädie mit 01. Februar 2025, da die bisherige Studiengangsleitung Renate König den wohlverdienten Ruhestand angetreten hat. Die neue Studienprogrammleitung erfüllt die berufsrechtlichen Anforderungen gemäß den gesetzlichen Grundlagen.

2.4 Internationalisierung

Die aktive Teilnahme am internationalen Hochschulraum und die Stärkung der internationalen Netzwerke im Gesundheitsbildungsbereich gehören zu den wichtigen strategischen Zielen. Ein Auslandspraktikum, die Teilnahme an einer „International Week“ oder einer internationalen Konferenz aber auch Internationalisation@home ermöglichen das Zusammentreffen mit internationalen Kolleg*innen aus dem Gesundheitsbereich und das Sammeln von fachlichen und kulturellen Erfahrungen.

2.4.1 Outgoing Studierenden-Mobilität

Im Studienjahr 2024/2025 ist ein weiterer kontinuierlicher Anstieg der Gesamtmobilitätszahlen um 16 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Betrachtet man ausschließlich die durch Erasmus geförderten Mobilitäten ergab sich eine Steigerung von 19 %. Insgesamt zeigte sich damit ein weiterhin wachsendes Interesse der Studierenden, einen geförderten Auslandsaufenthalt zu absolvieren.
Die Auslandsaufenthalte übertrafen überwiegend Pflichtpraktika – sowohl kürzere als auch längere – die optional im Ausland absolviert werden können. Diese teilen sich in Erasmus-geförderte Aufenthalte und Mobilitäten, die ohne Beteiligung an einem spezifischen Förderprogramm durchgeführt werden. Erstmals wurden im Studienjahr 2024/2025 auch Zahlen zu Kurzzeitmobilitäten mit virtueller Komponente („Blended Short-Term Mobility“) erfasst, da hier ein steigendes Interesse der Studierenden besteht, diese Erasmus-Mobilitätsform in Anspruch zu nehmen. Der Anstieg der Gesamtmobilitäten ist unter anderem auf diesen Mobilitätstyp zurückzuführen.
Zudem war ein weiterer Zuwachs an Mobilitäten in Drittstaaten zu beobachten, während die Anzahl der Mobilitäten in deutschsprachige Länder auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr blieb.

2.4.2 Outgoing Personalmobilität

Im Vergleich zum vorhergehenden Studienjahr ist bei den Personalmobilitäten ein leichter Rückgang der absoluten Mobilitätszahlen zu verzeichnen. Auch die durch Erasmus+ geförderten Mobilitäten waren leicht rückläufig.

Die Aktivitäten im Rahmen der Personalmobilität waren weiterhin vielfältig: Von der Teilnahme an Konferenzen und Fortbildungen über Kooperationsbesuche bei Partnerhochschulen bis hin zur Mitwirkung an der Organisation gemeinsamer International Weeks wurden die unterschiedlichen Mobilitätsformate gezielt genutzt, um fachliche Kompetenzen zu erweitern und internationale Netzwerke auszubauen.

2.4.3 Incoming Studierenden- und Personal-Mobilität

Im Studienjahr 2024/2025 verzeichnete die Incoming-Studierendenmobilität insgesamt einen Anstieg von rund 210 %. Incoming-Aufenthalte an der FH Gesundheitsberufe OÖ erfolgen überwiegend im Rahmen von Praktika, für deren Vermittlung, Vorbereitung und Betreuung die Fachhochschule verantwortlich ist. Die Zahl dieser Praktikumsaufenthalte stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 64 %.
Ein wesentlicher zusätzlicher Faktor für den starken Gesamtanstieg war die Durchführung zweier Blended Intensive Programmes (BIPs) im Rahmen von Erasmus+. Insgesamt nahmen
57 Incoming-Studierende an diesen Formaten teil, was mehr als einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Erstmals fanden im Studienjahr 2024/2025 auch Incoming-Mobilitäten im Rahmen eines internationalen Erasmus+-Projekts (KA171) statt. Über dieses Projekt konnten zwei Studierende sowie drei Kolleg*innen der Partnerhochschule in Kenia einen Erasmus-Aufenthalt an der FH Gesundheitsberufe OÖ absolvieren.
Insgesamt zeigt sich, dass das strategische Ziel „internationalisation@home“ im Studienjahr
2024/2025 eine sehr positive Entwicklung genommen hat.
Im Bereich der Incoming-Personalmobilität war ein leichter Rückgang zu beobachten.

2.5 Nationale und internationale Kooperationen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die FH Gesundheitsberufe OÖ ist eine Verschränkung zwischen einer regionalen praxisorientierten Verankerung durch enge Kooperationen mit lokalen Akteur*innen im Gesundheitswesen, Partner*innen aus der Wirtschaft, Hochschulpartner*innen und einer Vernetzung in der internationalen wissenschaftlichen Community.
Die bestehenden Hochschulpartnerschaften werden sowohl im Bereich der Lehre und des Hochschulmanagements als auch zunehmend für gemeinsame Forschungsaktivitäten genutzt. Im Studienjahr 2024/2025 wurden im Rahmen von Erasmus-Mobilitätsprogrammen neue Kooperationen mit Partnerinstitutionen in Kenia und auf den Philippinen initiiert, die durch

Studierenden- und Personalmobilitäten einen intensiven interkulturellen sowie fachlichen Austausch ermöglichen.
Aufgrund der zunehmenden internationalen Aktivitäten erweitert sich das globale Netzwerk der FH Gesundheitsberufe OÖ kontinuierlich. Alle Partnerhochschulen im Rahmen des Erasmus-Programms sind auf der Website der Hochschule unter „Partnerinstitutionen“ gelistet. Die Studienprogramme der FH Gesundheitsberufe OÖ sind zudem in ausgewählten berufs- und fachbezogenen internationalen Netzwerken vertreten. Im interprofessionellen Netzwerk COHEHRE (für Gesundheitsberufe und Soziale Arbeit) engagiert sich die Fachhochschule mit zwei aktiven Vertreter*innen aus Lehre und Forschung in verschiedenen Arbeitsgruppen.

2.6    Darstellung und Analyse von Maßnahmen der Gleichstellung der Geschlechter

Die FH Gesundheitsberufe OÖ bekennt sich zu einem proaktiven Umgang mit Diversität und legt Wert auf eine wertschätzende und unvoreingenommene Haltung im Umgang mit Unterschiedlichkeiten.
Wie in Strategie und Satzung der FH Gesundheitsberufe OÖ festgeschrieben, setzt sich die FH Gesundheitsberufe OÖ aktiv und sichtbar dafür ein, Bewerber*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gleiche Chancen anzubieten, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung oder gesellschaftlichem Hintergrund.

Einen Beitrag zur Durchlässigkeit der Bildungssysteme und damit zur Förderung der Chancengleichheit zu leisten, ist an der FH Gesundheitsberufe OÖ von hohem Stellenwert und wurde um folgende Maßnahmen im Berichtszeitraum weiter ausgebaut:

  • Curriculare Verankerung der Themen Diversität und Gender, Inklusion und Nachhaltigkeit in allen Curricula der Bachelor-Studiengänge FH-übergreifend
  • Entwicklung weiterer Bildungsangebote, um den unterschiedlichen Bedarfen gerecht zu werden (z.B. berufsbegleitendes Teilzeitstudium am Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege)
  • Planung einer Ringvorlesung mit dem Schwerpunkt Gendergesundheit
  • Ausbau der Teilnahme am Tag der Geschlechterforschung

Folgende Kennzahlen beschreiben die Gender- und Diversitätsverhältnisse bei Studierenden und Mitarbeiter*innen an der FH Gesundheitsberufe OÖ:

Tabelle 2 - Gender und Diversitätskennzahlen Studierende und Mitarbeiter*innen

Gender und Diversity Report Studienjahr 20/21 Studienjahr 21/22 Studienjahr 22/23 Studienjahr 23/24 Studienjahr 24/25
Frauenanteil aktive Studierende 86% 87% 86% 86% 86%
Frauenanteil berufsbegleitend Studierende 81% 80% 79% 86% 82%
Frauenanteil Nostrifikant*innen und Anrechnungswerber*innen 88%
Studierende mit ausländischer Universitätsreife 2% 1% 2% 1% 2%
Studierende mit Zugang aufgrund einschlägiger beruflicher Qualifizierung 5% 5% 5% 5% 5%
Frauenanteil Studierende mit Zugang aufgrund einschlägiger beruflicher Qualifizierung 80% 76% 82% 79% 76%
Frauenanteil Lehr- und Forschungspersonal 80% 80% 78% 79% 80%
Frauenanteil nebenberuflich Lehrende 54% 55% 56% 59% 61%
Frauenanteil Studiengangsleitung (inkl. Standort-, Regionalleitung) 83% 83% 80% 80% 80%
Frauenanteil Kollegium 72% 78% 78% 78% 78%
Frauenanteil Verwaltung (alle ohne Lehrauftrag) 83% 88% 85% 89% 87%
Frauenanteil Führungsebene Verwaltung 100% 100% 100% 100% 100%
Gender und Diversity Report
Frauenanteil aktive Studierende
Frauenanteil berufsbegleitend Studierende
Frauenanteil Nostrifikant*innen und Anrechnungswerber*innen
Studierende mit ausländischer Universitätsreife
Studierende mit Zugang aufgrund einschlägiger beruflicher Qualifizierung
Frauenanteil Studierende mit Zugang aufgrund einschlägiger beruflicher Qualifizierung
Frauenanteil Lehr- und Forschungspersonal
Frauenanteil nebenberuflich Lehrende
Frauenanteil Studiengangsleitung (inkl. Standort-, Regionalleitung)
Frauenanteil Kollegium
Frauenanteil Verwaltung (alle ohne Lehrauftrag)
Frauenanteil Führungsebene Verwaltung
Studienjahr 20/21
86%
81%
2%
5%
80%
80%
54%
83%
72%
83%
100%
Studienjahr 21/22
87%
80%
1%
5%
76%
80%
55%
83%
78%
88%
100%
Studienjahr 22/23
86%
79%
2%
5%
82%
78%
56%
80%
78%
85%
100%
Studienjahr 23/24
86%
86%
1%
5%
79%
79%
59%
80%
78%
89%
100%
Studienjahr 24/25
86%
82%
88%
2%
5%
76%
80%
61%
80%
78%
87%
100%

2.6.1 Strategien zur Gleichstellung / Gleichbehandlung

Die Sicherstellung von Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Mitarbeiter*innen und Studierenden an der FH Gesundheitsberufe OÖ bildet einen zentralen Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung. Sie umfasst Maßnahmen, die Benachteiligungen aktiv entgegenwirken und faire Teilhabemöglichkeiten in Studium und Arbeitsalltag fördern. Ergänzend zu den bereits bestehenden Initiativen wurden im Studienjahr 2024/2025 weitere Maßnahmen entwickelt.

  • Entwicklung individueller Lösungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (individuelle Studien)
  • Unterstützung nicht-traditionell Studierender z.B. durch die geplante Implementierung des berufsbegleitenden Teilzeitstudiums am Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege
  • Erweiterung des Unterstützungsangebotes für Studierende bei psychischen Belastungen (Beratungsangebot)

2.6.2 Marketingmaßnahmen / Bewerber*innenrekrutierung

Neben den schon etablierten Initiativen wie Girls Day, Boysday, FIT Fem in Tech, barrierefreie Gestaltung unserer Homepage, wurde im Berichtszeitraum an einer Erweiterung des Portfolios gearbeitet.