
Mission Statement
Die aktive Teilnahme am europäischen Hochschulraum und die Stärkung der internationalen Netzwerke im Gesundheitsbildungsbereich gehören zu den wichtigen strategischen Zielen der FH Gesundheitsberufe OÖ. Seit Gründung im Jahr 2010 wurden hier bereits wichtige Schritte gesetzt.
Die FH Gesundheitsberufe OÖ agiert nach dem Anspruch, die bestmögliche Qualität in der theoretischen und praktischen Ausbildung zu bieten und somit den Aufbau der Kompetenzen zukünftiger Mitarbeiter/innen im Sektor Gesundheit und deren vielfältigen Institutionen auf hohem Standard zu fördern. Aus diesem Grund ist die Vernetzung mit internationalen Bildungsinstitutionen und Unternehmen ein wesentliches Qualitätsmerkmal der FH Gesundheitsberufe OÖ.
Ziel ist es, durch Wissenstransfer entstehende Innovationen in die Bildungsmaßnahmen für den Gesundheitsbereich zu implementieren. Durch internationalen Austausch werden neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen erkannt und evaluiert und damit auch eine höhere Flexibilität am Arbeitsmarkt erreicht.
Bologna Prozess
Der Bologna Prozess hat zum Ziel, einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen und eine Harmonisierung aller europäischen Hochschulsysteme zu erwirken.
An der FH Gesundheitsberufe OÖ wurde die Studienarchitektur gemäß den Bologna Kriterien ausgerichtet und sichtbar umgesetzt in folgenden Punkten:
- Einführung eines Systems von verständlichen und vergleichbaren Abschlüssen (Bachelor und Master)
- Transparenz über Studieninhalte durch die Anwendung des European Credit Transfer and Accumulation Systems (ECTS), der Modularisierung des Curriculums und des Diploma Supplements
- Verbesserung der Mobilität von Studierenden - die Curricula beinhalten ein Semester als Zeitfenster für ein Praktikum oder Studium im Ausland
- Förderung und Anerkennung der Mobilität der Lehrenden und des Fachhochschulpersonals
- Anerkennung von Abschlüssen und Studienabschnitten
- Sicherung von Qualitätsstandards auf nationaler und europäischer Ebene
- Im Sinne der Qualitätssicherung bekennt sich die FH Gesundheitsberufe OÖ zu einem begleitenden Prozess der Weiterentwicklung der Studiengänge.
- Verbindung des Europäischen Hochschulraumes und des Europäischen Forschungsraumes
- Integration von Menschen aus anderen Kulturen und mit besonderen Bedürfnissen
- Angebote zu lebensbegleitendem Lernen
Weitere Informationen: www.bologna.at, www.bmwf.gv.at
ECTS
ECTS ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Es ist auf die Studierenden ausgerichtet und basiert auf dem Arbeitspensum, das diese absolvieren müssen, um einen Studiengang erfolgreich abzuschließen. Diese Ziele werden vorzugsweise in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Fähigkeiten festgelegt. Das Arbeitspensum der Studierenden wird in ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) gewertet.
- 1 ECTS entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 25 – 30 Stunden
- 30 ECTS werden für ein Studiensemester vergeben
- 180 ECTS sind für den Erwerb des Bachelor of Science for Health Professions zu erreichen.
- 120 ECTS sind für den Erwerb des Masters nötig
ECTS basiert auf der Übereinkunft, dass das Arbeitspensum von Vollzeitstudierenden während eines Studienjahres 60 ECTS entspricht. Es orientiert sich an dem Arbeitspensum zwischen 1500 und 1800 Arbeitsstunden pro Hochschuljahr. Das Arbeitspensum bezieht sich auf die Zeit, die die Lernenden im Durchschnitt benötigen, um die erforderlichen Lernergebnisse zu erzielen und umfasst sämtliche Tätigkeiten, die im weitesten Sinne Teil eines Studiums sind: Teilnahme an Vorlesungen, integrierten Lehrveranstaltungen, Seminaren, Übungen , Praktika, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung, Teilnahme an Prüfungen, Abschlussarbeiten usw. ECTS werden nur vergeben, wenn die Studierenden bei der Überprüfung der zu erwerbenden Kenntnisse und Fähigkeiten genügende Leistungen erbracht haben.
Ziele des ECTS Systems:
- Transparenz und Vergleichbarkeit unterschiedlicher Bildungssysteme
- Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen europäischen Bildungseinrichtungen
- Verbesserung der Anerkennung akademischer und beruflicher Qualifikationen
- Erleichterung der Mobilität
Diploma Supplement
Das Diploma- Supplement wird dem Fachhochschulabschluss als Zusatz beigefügt und ist ein europaweit standardisiertes Dokument. Dieses gibt Auskunft über die Art des absolvierten Studiengangs, dessen Inhalte und Anforderungen und ordnet den Studienabschluss in das nationale Hochschulsystem ein.
Dadurch soll die internationale Transparenz verbessert und die akademische und berufliche Anerkennung von Qualifikationen erleichtert werden. Durch das Diploma- Supplement wird der Studiengang, der absolviert wurde, genauer beschrieben.





