laufende Projekte

In diesem Projekt wird die bedeutungsvolle Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren in den Mittelpunkt gerückt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Khevenhüller Gymnasium Linz werden Befunde zu den Fragen erwartet, wie 10-18 jährige ihre Freizeit verbringen, ob eine Betätigungsbalance gegeben ist und ob diese Auswirkung auf das Wohlbefinden dieser Personen hat. Das primäre Ziel des Projektes besteht darin, mehr über Time-use, Freizeitgestaltung, Aktivitätsmuster, Betätigungsbalance und gesundheitsbezogener Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen in Erfahrung zu bringen und somit Grundlagen für bedeutungsvolle Freizeitgestaltung zu generieren.
Die erhobenen Daten dienen als Basis für eine Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Aspekten der Freizeitgestaltung, Zeitmanagement und ihren Gesundheitsressourcen, sowie gesundheitsförderlichem Verhalten. Im Anschluss werden Implikationen für eine bedeutungsvolle Freizeitgestaltung abgeleitet.
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  • Laufzeit: 1.7.2017 – 25.7.2018
  • Projektstatus: laufend
  • Forschungseinheit: Studiengang Ergotherapie
  • Partner: Khevenhüller Gymnasium Linz

Kontakt:

  • Dr.in Renate Ruckser-Scherb, MSc, MEd
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkte wissenschaftliches Arbeiten, Grundlagen der Ergotherapie, Ergotherapie im Handlungsfeld Biomechanik/Sensomotorik
    +43 50 344-23128
  • Karin Lettner, MHPE
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Pädiatrie, Grundlagen der Ergotherapie, Praktikumskoordinatorin
    +43 50 344-23126

Ziel des Forschungsvorhabens ist, das Wissen und die Erfahrungen der Expertinnen und Experten der Bereiche Geburtshilfe, Anästhesie und Neonatologie auf einer interprofessionellen Ebene zum Thema Mütter mit motorischen und sensorischen Behinderungen im peripartalen Kontext zu ermitteln.
Dieses Projekt folgt auf die bisher zu diesem Themenkomplex durchgeführten Studien:
„Chancengleiche Versorgung in der Geburtshilfe – eine quantitative Erhebung baulicher Maßnahmen und Supportleistungen in den geburtshilflichen Abteilungen Österreichs“ und
„Erfahrungen von Müttern mit motorischer oder sensorischer Beeinträchtigung während Schwangerschaft/Geburt und Wochenbett“ .

  • Laufzeit: 2.1. 2017 – 31.12. 2018
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Dr.in Barbara Schildberger, M.A.
  • Forschungseinheit: Studiengang Hebamme
  • Partner: fh gesundheit, fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
  • Publikationen/Vortragstätigkeit:
    Posterpräsentation am Internationalen Hebammenkongress, Toronto 2017 http://www.midwives2017.org/

Kontakt:

Eine Läsion des Plexus brachialis kann zu neuropathischen Schmerzzuständen führen, die mit Veränderungen im peripheren sowie im zentralen Nervensystem einhergehen. Therapiemethoden, die versuchten die supraspinale Informationsverarbeitung bei Patientinnen und Patienten mit neuropathischen Schmerzen zu verändern, zeigten in den letzten Jahren vielversprechende Erfolge.

Eine innovative Form die supraspinale Informationsverarbeitung zu beeinflussen stellt die Anwendung von „Virtual Reality“ (VR) und „Augmented Reality“ (AR) dar. Max Ortiz-Catalán, ein schwedischer Medizintechniker, zeigte in einer Einzelfallstudie sowie einer klinischen Studie mit 14 Phantomschmerzpatienten/innen eine beeindruckende Wirkung der von ihm entwickelten Anwendungsform von VR und AR auf.

Ziel der hier im Rahmen einer Bachelorarbeit und in Kooperation mit dem Institut Chalmers Tekniska Högskola, Institutionen för Signaler och System, Medicinsk Teknik in Göteborg geplanten Einzelfallstudie ist es nun, die Anwendbarkeit und Effektivität der von Hr. Ortiz-Catalán entwickelten Therapieform zur Behandlung von Phantomschmerzen an einem Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen, bedingt durch eine Läsion des Plexus brachialis, zu testen.

  • Laufzeit: 1.9.2016 – 1.6.2018
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Herbert Schachner-Nedherer, MSc; Peter Fiala, Student; Dr. Max Ortiz-Catalán
  • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie
  • Partner: Dr. Max Ortiz-Catalán, Chalmers Tekniska Högskola, Institutionen för Signaler och System, Medicinsk Teknik, Göteborg, Schweden

Kontakt:

  • Herbert Schachner-Nedherer, MSc
    Lehrveranstaltungen: Bewegungslehre und Biomechanik, wissenschaftliches Arbeiten, Physiotherapie in der Orthopädie (Wirbelsäule)
    +43 50 344-26328

lachender Junge mit Buch

Die Beherrschung der Sprache ist eine grundlegende Voraussetzung für die soziale Entwicklung, das schulische Lernen, den beruflichen Erfolg und ein gelingendes Leben. Studien zufolge haben 16,3% aller Kinder in Deutschland zwischen 3,5 bis zur Einschulung Probleme mit der Aussprache. Kinder mit Aussprachestörungen haben ein erhöhtes Risiko eine Störung im Bereich Rechtschreibung und Lesen zu entwickeln. Eine individuelle sprachförderliche Umgebung, die die Ressourcen des Kindes berücksichtigt, ist deshalb erforderlich. Angloamerikanische Studien zeigen, dass die Förderung der Aussprachekompetenz auf breiter Basis notwendig ist. Informierte Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Sprachförderkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von deutschsprachigen Materialien zur multisensorischen Förderung der Aussprache 4 – 7 jähriger Kinder. Diese bestehen aus einer mobilen App für handelsübliche Tablets und begleitenden Leitfäden für Eltern, Sprachförderkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Logopädinnen und Logopäden.

LIFEtool leitete dieses spannende F&E-Vorhaben das gemeinsam mit den Projektpartnern TRAUNER Verlag + Buchservice GmbH, CCP-STUDIO, Fischer Film GmbH, Logopädische Praxis Eva Maria Bukowski und der FH Gesundheitsberufe OÖ umgesetzt wird.

Logo FFG

Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des bmwfw und wird im Rahmen des Programms COIN-Kooperation und Netzwerke der FFG (Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) durchgeführt.

Kontakt:

  • Elisabeth Haider, MSc
    Lehrveranstaltungen: Lernen und Arbeiten im Berufsfeld Logopädie, Grundlagen Spracherwerb, Spracherwerbsstörungen, Kindersprachtherapie, Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen, Qualitätsmanagement in der Logopädie, Bachelor-Seminare
    +43 50 344-25121
  • Doris Detter, MSc
    Lehrveranstaltungen: Spracherwerbsstörungen, Einführung wissenschaftliches Arbeiten/Übung, Koordinatorin für Internationales und Marketingkoordinatorin Logopädie
    +43 50 344-25124

Das Klippel-Trenaunay-Syndrom ist eine seltene angeborene Entwicklungsstörung der Gefäße, die mit multiplen Gefäßmalformationen im arteriellen, venösen und lymphatischen Bereich einhergeht. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung gibt es zurzeit nur spärliche Evidenz zur Behandlung, diese zum Großteil in Form von Case Reports.

Empfohlene Behandlungsmethoden umfassen symptomatische (Kompressionstherapie) und interventionelle Therapieverfahren (Sklerosierung der dilatierten Varizen). Manuelle Lymphdrainage aus dem Spektrum der Physiotherapie ist eine weitere therapeutische Möglichkeit.
Vorgestellt werden soll der Fall eines z. Z. 12 Monate alten Mädchens, welches an einem kongenitalen Klippel-Trenaunay-Syndrom der rechten oberen Extremität und des rechten Rumpfquadranten leidet. Dieses wird seit sieben Monaten 1x wöchentlich mit Manueller Lymphdrainage und Kompressionstherapie mittels Bandagen behandelt.

Die Mutter wurde instruiert, die Kompression täglich durchzuführen.
Der Verlauf wird 1x monatlich mittels Extremitätenumfangmessung, Extremitätenlängenmessung sowie Fotographien dokumentiert. Aufgrund des Alters der Patientin und der Seltenheit der Erkrankung erscheint es interessant und sinnvoll, den Verlauf und die Therapieeffizienz zu dokumentieren und zu publizieren.

  • Laufzeit: 27.4.2016-30.9.2017
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Margit Eidenberger, MSc; Andrea Bögl
  • Forschungseinheit: Studiengang Physiotherapie
  • Partner: LKH Steyr, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Kontakt:

  • Mag.a Margit Eidenberger
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, manuelle Lymphdrainage, Chirurgie
    +43 50 344-26223
  • Andrea Bögl, MSc
    Praktikumskoordinatorin des Studiengangs Physiotherapie Campus Gesundheit am LKH Steyr, Lehrveranstaltungen: Grundlagen der Physiotherapie, Schwerpunkt Neurorehabilitation
    +43 50 344-26221

In Österreich wird alle vier Jahre ein Ernährungsbericht erstellt. Mit Hilfe einer fortlaufenden Ernährungsberichterstattung können zeitliche Entwicklungen und Trends der Ernährungssituation erkannt und dokumentiert werden. Die fortlaufende Ernährungsberichterstattung dient als Entscheidungs- und Orientierungshilfe für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Ziel dieses Projektes ist die Durchführung von Erhebungen für den Österreichischen Ernährungsbericht 2016 der im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Department für Ernährungswissenschaften der Universität Wien (IfEW) erstellt wird. Als Kern der Ernährungsberichte in Österreich wird die Evaluierung der Nährstoffversorgung der erwachsenen Bevölkerung (18 – 65 Jahre) fortgeführt. Der Studiengang Diätologie der FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH führt diese Erhebung in Oberösterreich durch. Ca. 200 Personen sollen befragt werden.

Link zur Homepage des Ernährungsberichts 2016: http://ernaehrungsbericht.univie.ac.at/

Die Ergebnisse dienen der Beurteilung der Ernährungs- und Gesundheitssituation der österreichischen Bevölkerung. Der „Österreichische Ernährungsbericht 2016“ soll einen Überblick über den Ernährungszustand der österreichischen Bevölkerung in Österreich geben. Geplant ist die österreichweite Untersuchung von etwa 2000 Personen.

Kontakt:

  • Mag.a Elisabeth Farmer
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Klinische Diätetik, Endokrinologie, Beratungstechnik, Koordinatorin für Internationales Diätologie
    +43 50 344-22122

Instrumentierende Operationsschwestern und-pflegern verharren während ihrer Tätigkeit oft in einseitigen statischen Haltungen, die zu Belastungen des muskuloskelettalen Apparates in verschiedenen Körperregionen führen. Diese Belastung wird bspw. durch das Tragen von Röntgenschürzen die zwischen 6 – 8 kg wiegen, verstärkt. Das Kepler Universitätsklinikum (KUK) bietet deshalb über die arbeitsmedizinische Betreuung den Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern Workshops unter Begleitung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zur Wahrnehmungsschulung und zu Ausgleichsübungen an. Derzeit wird dazu auf Basis einer vorangegangenen Pilotstudie von der FH Gesundheitsberufe OÖ, Studiengang Physiotherapie in Kooperation mit dem KUK eine wissenschaftliche Studie mit ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem zentralen Operationsbereich durchgeführt, um die Wirksamkeit dieses gesundheitsfördernden Programms zu evaluieren.

Kontakt:

  • Peter Hoppe
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, Arbeitsmedizin, Gesundheitsförderung, Geriatrie
    +43 50 344-26122

Ziel dieses Projektes, das im Rahmen der Oberösterreich Ausschreibung 2015 – Medizintechnik (Gesundheitswesen, alternde Gesellschaft) – genehmigt wurde, ist die Entwicklung von Orthesen für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Fokus liegt dabei auf Mundstäben für Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Diese sollen individuell auf den Benutzer abgestimmt sein und ihnen die Bewältigung verschiedenster Alltagssituationen erleichtern. Bedienung von Computern, selbstständiges Umblättern von Zeitungen, das Bedienen von SmartPhones und Tabletts uvm. werden damit ermöglicht.

Generative Fertigungsverfahren, wie 3D-Druck, stellen eine effiziente Methode dar, um medizinische Modelle herzustellen. Die Anwendung dieser Methode setzt die Verfügbarkeit von geeigneten virtuellen Modellen voraus. Solche Modelle beinhalten sowohl essentielle technische als auch medizinische Aspekte. Um auf die individuellen Bedürfnisse von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen einzugehen bzw. um geeignete Orthesen und Alltagshilfen unter Einbindung des Betroffenen zu entwickeln, ist eine enge Kooperation zwischen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Gender- und Diversity-Forscherinnen sowie Technikerinnen und Techniker erforderlich. In der Ergotherapie werden spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung gezielt und ressourcenorientiert eingesetzt um Menschen bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit/Erholung in ihrer Umwelt zu stärken. Dazu analysieren Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten gemeinsam mit Gender- und Diversity-Forscherinnen in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen die Anforderungen an die Handlung in bestimmten Alltagssituationen und Umweltbedingungen. In diesem Projekt wird von den Projektpartnern eine umfassende Methodik für die Entwicklung von Orthesen und Alltagshilfen entwickelt und bei den Firmenpartnern implementiert, gleichzeitig werden Modelle, wie z.B. das Mundstück, entwickelt und angefertigt.

  • Laufzeit: 18.9.2015 – 31.10.2017
  • Projektstatus: laufend
  • Projektteam: Gerda Estl, MSc OT
  • Forschungseinheit: Ergotherapie
  • Partner: Institute of Polymer Product Engineering, Johannes Kepler Universität Linz, Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I), Institut für Frauen- und Geschlechterforschung, Johannes Kepler Universität Linz, Bandagist Heindl GmbH, EVO-tech GmbH

Kontakt:

  • Gerda Estl, MSc OT
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Grundlagen der Ergotherapie; Marketingkoordinatorin Ergotherapie
    +43 50 344-23123

Für ihre Seniorenhandys möchte die Firma Emporia für die Zielgruppe 55+ eine Bewegungsapp konzipieren, die den Kriterien der Gesundheitsförderung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Dazu wurden in Kooperation mit Emporia Fragestellungen festgelegt, zu denen von Studierenden des Bachelorstudiengangs Physiotherapie geforscht wird. Folgende Themenfelder werden derzeit bearbeitet:

  • Gesundheitsförderung
  • Trainingsgestaltung
  • Motivation / Adherence / Lernverhalten

Innerhalb des jeweiligen Themenfeldes ist ein konkretes Thema bzw. eine Fragestellung vom jeweiligen Autor/der Autorin der Bachelorarbeit (Studierende des Jahrgangs 14/17) zu formulieren. Die Bearbeitung der Themen durch die Studierenden wird von Mitgliedern des Lehr- und Forschungspersonals des Studiengangs Physiotherapie begleitet und koordiniert. Der Prozess wird laufend mit der Firma Emporia abgestimmt und die Ergebnisse präsentiert. Für die Bachelorarbeit 2 sind aufbauende Themen geplant.

Kontakt:

  • Elke Neuhold, M.A.
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Physiotherapie in der Ergonomie und Arbeitsmedizin
    +43 50 344-26230
  • Silvia Nowotny, MSc
    Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt wissenschaftliches Arbeiten, Neurologie
    +43 50 344-26228

Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2017