Zweifache Auszeichnung für Unternehmensprojekt an der FH Gesundheitsberufe OÖPresseaussendung

Das multiprofessionell besetzte Team des Erfolgsprojekts „Behandlungszentren“, welches im Wintersemester 2018 im Rahmen des Masterstudiengangs „Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ an der FH Gesundheitsberufe OÖ durchgeführt worden war, konnte sich gleich über zwei Awards freuen.

Am 21. November nahmen Kristina Angerbauer, MSc (Biomedizinische Analytikerin, Projektleitung), Vera Bremberger, BScN (diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin), Mag. Birgit Luxbacher, BSc MSc (Biomedizinische Analytikerin) und Johanna Oberpeilsteiner, BSc MSc (Hebamme) den vielbeachteten pma junior award entgegen. Mit diesem Preis, der im Rahmen der pma Award Gala von Projekt Management Austria in Wien verliehen wird, werden herausragende Leistungen im Projektmanagement-Bereich prämiert.

Am darauffolgenden Tag folgte mit dem MTD-Innovationspreis in der Kategorie „Best-Practice-Modelle“ die nächste Auszeichnung für das Projekt. Die Verleihung fand im Rahmen des MTD-Forums in Wien statt (veranstaltet vom Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs). Besonders betont wurde dabei die zukünftige enge Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachexperten im Gesundheitswesen.

Beide Awards zeugen von der exzellenten Umsetzungsqualität des Unternehmensprojekts und seinem unmittelbaren Praxisbezug zu aktuellen Fragestellungen im Gesundheitswesen.

Ausgangssituation

Behandlungszentren gewinnen zukünftig in der Gesundheitsversorgung kontinuierlich an Bedeutung. Trotz der Fülle an Fachgesellschaften und Qualitätszertifikaten fehlen bislang jedoch verbindliche Standards für die Gründung und den Betrieb von medizinischen Behandlungszentren. Das Projektziel bestand darin, diese Lücke zu schließen. Im Zentrum des Projekts stand nicht nur die Steigerung der Effizienz und Effektivität von Gesundheitsleistungen in Behandlungszentren, sondern vor allem auch der Nutzen harmonisierter Abläufe für Patientinnen und Patienten. Der Qualitätsgedanke zieht sich dabei wie ein roter Faden durch alle Schritte im Behandlungsprozess – von der Zuweisung bis zur Nachsorge.

Messbare & lebbare Ergebnisse

Durch die Verdichtung und Adaptierung bestehender nationaler und internationaler Leitlinien wurde ein Vorgehensmodell für die Gründung von Behandlungszentren geschaffen, welches anhand des Schilddrüsenzentrums am Kepler Universitätsklinikum hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft und für alle denkbaren Organisationsformen von Behandlungszentren optimiert wurde.

Zukünftigen Zentrumsgründerinnen und –gründern steht damit ein universell anwendbarer, praxisnaher Leitfaden zur Verfügung, der Health Professionals bei der erfolgreichen Errichtung und dem nachhaltigen Betrieb von interdisziplinären und multiprofessionellen Behandlungszentren als zuverlässiger Wegweiser dient. Denn von nachvollziehbaren, standardisierten und mit Kennzahlen hinterlegten Prozessabläufen in Behandlungszentren profitieren Health Professionals ebenso wie Patientinnen und Patienten.

Multiprofessionalität als zentraler Erfolgsfaktor

Neue Ansätze und Perspektiven entstehen im Gesundheitswesen vorwiegend durch die gelungene und koordinierte Zusammenarbeit zwischen den agierenden Health Professionals. Davon ist nicht nur der ärztliche Direktor des Kepler Universitätsklinikums und Projektauftraggeber Dr. Heinz Brock, MBA überzeugt – auch das Projekt-Team und Studiengangsleiterin Mag. Heidelinde Fröller, deren Masterstudiengang in den vergangenen Jahren bereits mehrere preisgekrönte Projekte hervorgebracht hat, verstehen Multiprofessionalität und Interdisziplinarität als Leitgedanken des Projekts.

zweifacher Preissegen im Management Master

Die Preisträgerinnen (von links): Birgit Luxbacher, Vera Bremberger und Kristina Angerbauer; nicht im Bild Johanna Oberpeilsteiner; beim MTD-Innovationspreis-Verleihung am MTD-Forum am 22.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Fröller Die Preisträgerinnen (von links): Birgit Luxbacher, Vera Bremberger und Kristina Angerbauer; nicht im Bild Johanna Oberpeilsteiner; beim MTD-Innovationspreis-Verleihung am MTD-Forum am 22.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Fröller
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Die Preisträgerinnen (von links): Vera Bremberger, Kristina Angerbauer, Johanna Oberpeilsteiner und Birgit Luxbacher bei der Gala der Projekt Management Austria am 21.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Angerbauer Die Preisträgerinnen (von links): Vera Bremberger, Kristina Angerbauer, Johanna Oberpeilsteiner und Birgit Luxbacher bei der Gala der Projekt Management Austria am 21.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Angerbauer

Die Preisträgerinnen (von links): Johanna Oberpeilsteiner, Birgit Luxbacher, Kristina Angerbauer und Vera Bremberger bei der pma junior award-Verleihung der Projekt Management Austria am 21.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ Die Preisträgerinnen (von links): Johanna Oberpeilsteiner, Birgit Luxbacher, Kristina Angerbauer und Vera Bremberger bei der pma junior award-Verleihung der Projekt Management Austria am 21.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

Die Preisträgerinnen mit Studiengangsbegleiterinnen (von links): Heidelinde Fröller (Studiengangsleitung), Vera Bremberger, Birgit Luxbacher und Kristina Angerbauer (Preisträgerinnen), Michaela Tauber (Lehrende); Preisträgerin Johanna Oberpeilsteiner nicht im Bild; bei der MTD-Innovationspreis-Verleihung am MTD-Forum am 22.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Frölle Die Preisträgerinnen mit Studiengangsbegleiterinnen (von links): Heidelinde Fröller (Studiengangsleitung), Vera Bremberger, Birgit Luxbacher und Kristina Angerbauer (Preisträgerinnen), Michaela Tauber (Lehrende); Preisträgerin Johanna Oberpeilsteiner nicht im Bild; bei der MTD-Innovationspreis-Verleihung am MTD-Forum am 22.11.2019 in Wien, Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/Fröller

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