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Lehrenden & Leitenden Konferenz und Großgruppentagung


voneinander - miteinander lernen

Liebe Kolleg*innen!

Ich freue mich, euch/Sie zu den beiden Konferenzen rund um das Thema „voneinander - miteinander lernen“ nach Linz an den Neuromed Campus der FH Gesundheitsberufe OÖ einzuladen.

Die beiden Konferenzen finden am Donnerstag, 02.12. und Freitag, 03.12.2021 jeweils ausschließlich Online per Microsoft Teamssitzungen statt.

Der geplante Ablauf beider Konferenzen ist dem beiliegenden Programm zu entnehmen. Kosten für die Veranstaltung und Verpflegung entstehen keine, dies wird von der FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH im Rahmen der „10+1 Jahresfeierlichkeiten“ übernommen.

Wir freuen uns euch/Sie in Linz begrüßen zu dürfen.
Sabine Dielacher und das Team des Bachelorstudiengangs Ergotherapie Linz

Die Tagesabläufe:

Lehrenden/Leitenden Konferenz - Donnerstag, 02. Dezember 2021

Moderation:Martina Kristler
10:00 - 10:30Gemeinsame Begrüßung
10:30 - 12:00Studiengangsleitungen- bzw. Lehrendenkonferenz
12:00 - 13:00Mittagspause
13:00 - 14:30Studiengangsleitungen- bzw. Lehrendenkonferenz
14:30 - 15:00Pause
15:00 - 17:00Präsentation der Ergebnisse der beiden Konferenzen und Austausch bzw. Weiterarbeit

Großgruppentagung - Freitag, 03. Dezember 2021

ModerationJulia Unger
09:00 - 09:15Begrüßung
09:15 - 10:45Workshopteil 1
WS1 / in PräsenzGlobalisierung und Nachhaltigkeit in den ET-Ausbildungen
WS2 / in PräsenzHandlungsperformanzanalyse
WS3 / HybridWissenstransfer Lehre/Praxis
WS4 / HybridDidaktik/Mottoziele
10:45 - 11:00Pause
11:00 - 11:45Plenum
11:45 - 12:30Mittagspause
12:30 - 14:00Workshopteil 2
WS5 / in PräsenzInklusion in unseren Ausbildungen
WS6 / in PräsenzKompetenzerwerb im Bereich EBP in Österreich
WS7 / HybridTerminologie
WS8 / HybridBewerbungsverfahren
14:00 - 14:15Pause
14:15 - 15:00Plenum
15:00 - 16:00Zeit für persönlichen Austausch

Workshopbeschreibungen

Workshopteil 1

WS 1 - Globalisierung und Nachhaltigkeit in den ET-Ausbildungen / Online

Wie fließen die Themen Globalisierung und Nachhaltigkeit in die ET-Ausbildung ein?
Leitung: Kolleg*in des Teams Studiengang Ergotherapie, FH Campus Wien

Inhalt

Der Klimawandel hat massive Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Gesundheitssysteme sind selbst große Verursacher schädlicher Treibhausgase. Von der WHO werden sie aufgerufen, nachhaltiger zu agieren.

Der WFOT hat bereits 2018 eine Broschüre veröffentlicht, in der präzisiert wird, wie Ergotherapeut*innen ökologische Nachhaltigkeit in der Ausbildung, Praxis und Forschung umsetzen können.

Um eine Grundlage für eine verantwortungsvolle ergotherapeutische Praxis zu schaffen, soll in der Ausbildung Wissen über die Sustainable Development Goals und im Speziellen über die Zusammenhänge von Nachhaltigkeit, Betätigung, Gesundheit und Wohlbefinden vermittelt werden. Das Bewusstsein durch das eigene Verhalten zur Lösung globaler Probleme beitragen zu können, soll gefördert werden.

Wir möchten in diesem Workshop

  • uns über bereits bestehende Initiativen/Aktivitäten austauschen
  • gemeinsam Ideen entwickeln, wie dieses Thema in die Ausbildung einfließen kann.

Literatur

Bachler Lena/ Lücke Eva/ Stadler-Grillmaier Johanna (2020).

Keine Impfung gegen Klimawandel. Ökologische Nachhaltigkeit in der Ergotherapie. ergotherapie 4/2020, S 46-51

United Nation (2015). Sustainable Development Goals (DSDG). https://sdgs.un.org/goals

WFOT (2018). Sustainability matters: Guiding principles for sustainability in occupational therapy, education and scholarship. https://wfot.org/resources/wfot-sustainability-guiding-principles

WS 2 - Handlungsperformanzanalyse / Online

Wie vermitteln wir am besten unsere analytischen Kompetenzen und „Handwerkszeuge“ an Studierende im ersten Ausbildungsjahr?
Leitung: Kolleg*innen des Teams des Studiengangs Ergotherapie, fh gesundheit, Tirol

Inhalt

Im Zuge der Entwicklung und Implementierung des neuen Curriculums am FH-Bachelorstudiengang Ergotherapie der fh gesundheit in Innsbruck stellten wir uns als Team der Herausforderung, die Vielfalt an analytischen Zugängen – von top-down zu bottom-up und retour, von Aktivitäts-, Fähigkeits-, Anforderungs-, Material- und Umweltanalyse – zu einem strukturierten Kompendium zusammen zu stellen. Diese ergotherapeutischen Arbeitsmaterialien (Dokumente, Handbuch) werden sowohl von intern wie auch extern Lehrenden in der Vermittlung ergotherapeutischer Kompetenzen verwendet. Nach einem mittlerweile 1 1/2jährigen Prozess nutzen wir die erarbeiteten Dokumente in ihrer Erstversion und pflegen prozessual Rückmeldungen und Anmerkungen im Zuge der Finalisierung dieses Projektes für die zweite Version Ende dieses Semester ein. Gerne möchten wir Euch unsere Arbeit zur Diskussion und weiteren Entwicklung vorstellen.

WS 3 - Wissenstransfer Lehre/Praxis / Online

Transfer und Vernetzung von der Fachhochschule in beziehungsweise mit „der“ Praxis – Wie gelingt’s?
Leitung: Cäcilia Aigner, MSc und Stefan Kollmann, MHPE; Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals sowie Praktikumskoodinator*innen am Studiengang Ergotherapie der FH Gesundheitsberufe Oberösterreich

Inhalt

  1. Ist-Stand zum Wissenstransfer, zur Vernetzung und zum Austausch des Studiengangs ET (FH Gesundheitsberufe OÖ) mit Praktikumsstellen erheben.
  2. Workshop-Teilnehmer*innen beschreiben kurz ihren Ist-Stand zur Vernetzung
  3. Themenspezifische Erarbeitung hinsichtlich Herausforderungen, unterstützender Faktoren und vorhandener Ressourcen mittels verschiedener didaktischer Methoden.

Fragen und Themen wie

  • Was hat sich über die Jahre bewährt und wo liegen Stolpersteine?
  • Worüber wir uns mit der Praxis abstimmen? Was wollen wir in die Praxis tragen - Was soll aus der Praxis zu uns kommen?
  • Was wir immer schon einmal versuchen wollten!

werden Raum gegeben.

WS 4 - Didaktik/Mottoziele / Online

Mottoziele in der Lehre und in der Praxis- wie könnte es gelingen?
Leitung: Birgit Girsch, MSc (und Sophie Ulbrich Ford, MSc), Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals am Studiengang Ergotherapie der FH Wiener Neustadt

Inhalt

Zielsetzungen sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil des ergotherapeutischen Prozesses, sie spielen auch in der Arbeit mit unseren Studierenden eine große Rolle.

Was geschieht aber , wenn unsere spezifischen und ergebnisorientierten Ziele nicht die nötige Motivation, den gewünschten Erfolg oder das gewünschte Durchhaltevermögen mit sich bringen? Vielleicht benötigt es für solche Situationen Ziele, die das Unterbewusstsein mit ins Boot holen? Jedes Wort ist eng mit einem Bild verbunden. Diese wiederum hängen stark an einer Emotion oder an Emotionen. Imaginationen können somit eine Brücke zwischen Verstand und Unterbewusstsein schaffen. Diese „Macht der Bilder“ holen sich Mottoziele – wie zum Beispiel im Züricher Ressourcen Modell - zur Hilfe. Mottoziele setzen auf der Verhaltensebene an und unterstützen dabei, dass wir langfristig an gesetzten Zielen dranbleiben und unsere Haltung positiv ist bzw. bleibt.

Wir möchten in diesem Workshop

  • einen kurzen Input zu Mottozielen geben
  • einen gemeinsamen Austausch anregen wie Mottoziele in der Ausbildung/ Praktikum Platz finden können
  • Ideen entwickeln wie Mottoziele in der direkten Arbeit mit unseren Studierenden eingesetzt werden können
  • Raum für weiteren Austausch geben

Workshopteil 2

WS 5 - Inklusion in unseren Ausbildungen / Online

Studium möglich machen - Wie kann Inklusion in der Ergotherapieausbildung gelingen?
Leitung: Katrin Pechstädt, MSc, Lehrende an der FH JOANNEUM

Inhalt

Laut UN- Behindertenrechtskonvention soll Menschen mit Behinderung Teilhabe in allen Lebensbereichen, so auch dem Studium, ermöglicht werden. Inwieweit ist dies aber auf Grund der gesetzlichen Vorgaben für das Ergotherapiestudium in Österreich möglich? In einem Impulsvortrag soll auf Grundlage einer an der FH JOANNUM erstellten Bachelorarbeit zum Thema vorgestellt werden, welche Barrieren und Diskussionspunkte es aktuell zu diesem Thema gibt. Weiter sollen im Workshop in Diskussionsgruppen bestehende oder mögliche Lösungen gemeinsam vorgestellt und erarbeitet werden. Der Workshop setzt sich damit das Ziel eine österreichweite Zusammenarbeit zu diesem Thema zu initiieren, auf dessen Grundlage auch in Zukunft an dem Thema zusammengearbeitet werden kann, damit Ergotherapeut*innen als Alltagsmöglichmacher*innen in der Rolle als Lehrende zu kompetenten Studiummöglichmacher*innen werden.

WS 6 - Kompetenzerwerb im Bereich EBP in Österreich / Online

Wie gewährleisten wir den Kompetenzerwerb im Bereich EBP? Ein österreichweiter Austausch.
Leitung: Renate Ruckser-Scherb, Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals der FH Gesundheitsberufe OÖ + Evidenzbasierte ET bei Ergotherapie Austria

Inhalt

Die Säulen der evidenzbasierten Praxis ruhen auf Evidenz, Klient*in, Expertise und Umwelt. Dabei erfolgen meist 6 Schritte bei der Umsetzung.

Unsere Studierenden benötigen also Kompetenzen in den Bereichen:

  1. Formulieren einer klinischen Fragestellung
  2. Literaturrecherche (Suchen nach verfügbarer externer Evidenz)
  3. Lesen und Bewerten der Literatur
  4. Implementierung des Wissens in die Praxis
  5. Evaluation der Implementierung
  6. Berichten des neu erworbenen Wissens

Schritt 1 - 3 lassen sich gut in der Lehre umsetzen, aber Schritt 4 und 5 bedürfen des Miteinbezugs der Säulen Klient*in und Umwelt. In der Praxis erleben die Studierenden nicht überall die Umsetzung von EBP. Wie gelingt uns in diesem Spannungsfeld die Gewährleistung des Kompetenzerwerbs? Wie können wir ihre Einstellung bzgl. EBP beeinflussen und deren zukünftige Anwendung anregen?

Der Workshop soll für Austausch und Inspiration, wie EBP gut in unsere Curricula implementiert und die Kompetenzerreichung der Studierenden optimal unterstützt werden kann, genutzt werden.

WS 7 - Terminologie / Online

Welche Begriffe nutzen wir in der Ergotherapie-Ausbildung in Österreich? „Was bedeutet was?“
Leitung: Kolleg*innen des Teams des Studiengangs Ergotherapie, fh gesundheit, Tirol

Inhalt

Als Ergotherapeut*innen bedienen wir uns professioneller Sprache, die aus dem bisherigen Erfahrungsschatz, aus anderen Professionen und Disziplinen und insbesondere auch aus der Handlungswissenschaft kommt. Zusätzlich zum Anliegen, interdisziplinär im Sinne bestmöglicher Praxis kommunizieren zu können, ist gerade auch die Klärung von Begriffen innerhalb unserer Profession, nicht zuletzt für evidenzbasierte Praxis und weitere Entwicklung für uns alle, essentiell und „tägliches Brot“ als in der Ergotherapie-Ausbildung Mitwirkende.

Durch unsere sprachliche Vielfalt im deutschsprachigen Raum und durch konzeptionelle Unterschiede und Übersetzungsvorschläge aus der englischsprachigen Literatur sind wir mit einer Vielzahl an Begriffen konfrontiert. Am Studiengang Ergotherapie & Handlungswissenschaft der fh gesundheit haben wir in den vergangenen 20 Jahren intensiv mit unserer Fachterminologie in Lehre, Forschung und Praxistransfer im interdisziplinären Kontext auseinandergesetzt, durch die Mitarbeit an internationalen und nationalen Projekten, wie auch durch die Entwicklung und Implementierung des Masterstudiums in Ergotherapie (und Handlungswissenschaft). Dabei beziehen wir uns auf internationale und nationale Literatur und den ergotherapeutischen Sprachgebrauch.

In diesem Workshop wollen wir uns, ausgehend von Kernbegriffen, miteinander austauschen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede, welche Übereinstimmungen und offenen Fragen aktuell in der österreichischen Ergotherapie-Ausbildung terminologisch vorhanden sind.

Literatur

Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz) StF: BGBl. Nr. 460/1992 (NR: GP XVIII RV 202 AB 615 S. 78. BR: AB 4332 S. 557.) https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe? Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010701

Clementi, A., Patzner, G., & Riess, G. (2004). Curricula MTD. Ergotherapeutischer Dienst. Wien: Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG).

Creek, J. (2006). A standard terminology for occupational therapy. British Journal of Occupational Therapy, 69(5), 202-208.

Fleitz, B., Bürki, A., Ferber, R., Miesen, M., Schwarze, G., Galli, C., Jegge-Müller, U., Egger, C., Mauroner, L., George, S., Habermann, C., Costa, U., Romero-Schiller, B., Eggenberger, B. & Marti, J. (2007). Ergotherapie – Was bietet sie heute und in Zukunft? Bozen: Claudiana.

ENOTHE (2007). Tuning and Quality: Terminology: Protocol of Translation of the Consensus Definitions. http://pedit.hio.no/~brian/enothe/terminology/index.htm

WS 8 - Bewerbungsverfahren an den Studiengängen / Online

Leitung: Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals IMC Krems

Inhalt

Das Aufnahmeverfahren ist gesetzlich im FHG und in der MTD AVO geregelt. Ein mindestens zweiteiliges Verfahren und die gesundheitliche Eignung sind Voraussetzung für den Erhalt eines Studienplatzes. Die Durchführung des Aufnahmeprozesses stellt jährlich eine zeitintensive Aufgabe der Studiengänge dar. Die Gestaltung der Teile ist den einzelnen Standorten freigestellt. Das Wissen über den Ablauf des Verfahrens, die verwendeten Methoden und die Parameter der Bewertung an den unterschiedlichen Standorten sind sehr divers. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch rund um das Aufnahmeverfahren und bietet Diskussionsmöglichkeiten für neue und altbewährte Ansätze.

Folgende Fragen werden uns in diesem Workshop beschäftigen:

  • Welche Erfahrungen haben Lehrende bei Aufnahmeverfahren gemacht?
  • Was funktioniert gut, wo gibt es Veränderungsbedarf?
  • Wie ist der Ablauf des Aufnahmeverfahrens an den unterschiedlichen Standorten?
  • Wie groß ist der zeitliche Aufwand des Aufnahmeverfahrens?
  • Wie wird bewertet?
  • Welche grundlegenden Voraussetzungen müssen Studierende/angehende Ergotherapeut*innen mitbringen?
  • Haben sich diese Voraussetzungen verändert?

Ziel des Workshops ist es, den Ablauf und die Erfahrungen der unterschiedlichen Aufnahmeverfahren an den Studiengängen kennen zu lernen, diese zu diskutieren und neue Ideen zu entwickeln.

COVID relevante Informationen:

Aufgrund der aktuellen Infektionslage und den damit strengeren CoVid-19 Richtlinien an der FH Gesundheitsberufe OÖ wird die Veranstaltung ausschließlich Online stattfinden.

Sollten Sie noch weitere Fragen zur Veranstaltung haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Studiengangsleitung Ergotherapie