Hier finden Sie die Presseaussendungen der FH Gesundheitsberufe OÖ.

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ/(Werner Leutner) bzw. wie im Text angegeben

Das multiprofessionell besetzte Team des Erfolgsprojekts „Behandlungszentren“, welches im Wintersemester 2018 im Rahmen des Masterstudiengangs „Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ an der FH Gesundheitsberufe OÖ durchgeführt worden war, konnte sich gleich über zwei Awards freuen.

Am 21. November nahmen Kristina Angerbauer, MSc (Biomedizinische Analytikerin, Projektleitung), Vera Bremberger, BScN (diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin), Mag. Birgit Luxbacher, BSc MSc (Biomedizinische Analytikerin) und Johanna Oberpeilsteiner, BSc MSc (Hebamme) den vielbeachteten pma junior award entgegen. Mit diesem Preis, der im Rahmen der pma Award Gala von Projekt Management Austria in Wien verliehen wird, werden herausragende Leistungen im Projektmanagement-Bereich prämiert.

Am darauffolgenden Tag folgte mit dem MTD-Innovationspreis in der Kategorie „Best-Practice-Modelle“ die nächste Auszeichnung für das Projekt. Die Verleihung fand im Rahmen des MTD-Forums in Wien statt (veranstaltet vom Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs). Besonders betont wurde dabei die zukünftige enge Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachexperten im Gesundheitswesen.

Beide Awards zeugen von der exzellenten Umsetzungsqualität des Unternehmensprojekts und seinem unmittelbaren Praxisbezug zu aktuellen Fragestellungen im Gesundheitswesen.

Ausgangssituation

Behandlungszentren gewinnen zukünftig in der Gesundheitsversorgung kontinuierlich an Bedeutung. Trotz der Fülle an Fachgesellschaften und Qualitätszertifikaten fehlen bislang jedoch verbindliche Standards für die Gründung und den Betrieb von medizinischen Behandlungszentren. Das Projektziel bestand darin, diese Lücke zu schließen. Im Zentrum des Projekts stand nicht nur die Steigerung der Effizienz und Effektivität von Gesundheitsleistungen in Behandlungszentren, sondern vor allem auch der Nutzen harmonisierter Abläufe für Patientinnen und Patienten. Der Qualitätsgedanke zieht sich dabei wie ein roter Faden durch alle Schritte im Behandlungsprozess – von der Zuweisung bis zur Nachsorge.

Messbare & lebbare Ergebnisse

Durch die Verdichtung und Adaptierung bestehender nationaler und internationaler Leitlinien wurde ein Vorgehensmodell für die Gründung von Behandlungszentren geschaffen, welches anhand des Schilddrüsenzentrums am Kepler Universitätsklinikum hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft und für alle denkbaren Organisationsformen von Behandlungszentren optimiert wurde.

Zukünftigen Zentrumsgründerinnen und –gründern steht damit ein universell anwendbarer, praxisnaher Leitfaden zur Verfügung, der Health Professionals bei der erfolgreichen Errichtung und dem nachhaltigen Betrieb von interdisziplinären und multiprofessionellen Behandlungszentren als zuverlässiger Wegweiser dient. Denn von nachvollziehbaren, standardisierten und mit Kennzahlen hinterlegten Prozessabläufen in Behandlungszentren profitieren Health Professionals ebenso wie Patientinnen und Patienten.

Multiprofessionalität als zentraler Erfolgsfaktor

Neue Ansätze und Perspektiven entstehen im Gesundheitswesen vorwiegend durch die gelungene und koordinierte Zusammenarbeit zwischen den agierenden Health Professionals. Davon ist nicht nur der ärztliche Direktor des Kepler Universitätsklinikums und Projektauftraggeber Dr. Heinz Brock, MBA überzeugt – auch das Projekt-Team und Studiengangsleiterin Mag. Heidelinde Fröller, deren Masterstudiengang in den vergangenen Jahren bereits mehrere preisgekrönte Projekte hervorgebracht hat, verstehen Multiprofessionalität und Interdisziplinarität als Leitgedanken des Projekts.

zweifacher Preissegen im Management Master

Linz. Ergotherapie und Ergonomie – die Worte klingen ähnlich, bieten auch zahlreiche Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit mit gesundheitlichem Mehrwert. Um dieses Potential zu nutzen, brachte die Veranstaltung Fachleute zusammen und schuf Impulse für neue Netzwerke und gemeinsame Ideen. So dürfen sich die Veranstalter über eine gelungene Veranstaltungsprämiere mit beinahe 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.

Ergonomie und Ergotherapie

Ergonomie am Arbeitsplatz befasst sich mit dem Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihrer Arbeit. Sie optimiert das Wohlbefinden des Menschen und die Leistung des Gesamtsystems. Ähnlich mutet auch die Definition der Ergotherapie an, die die Ermöglichung bedeutungsvoller Betätigung in den unterschiedlichen Lebensbereichen zu ihren Kernkompetenzen zählt. Es geht also darum, Menschen in ihrer beruflichen Tätigkeit optimal zu unterstützen, Ressourcen zu nutzen und arbeitsbedingte Belastungen gering zu halten.  Damit verbundene Aufgaben im Betrieb werden von einer Vielzahl von Berufsgruppen wahrgenommen.

Gemeinsam für die Gesundheit im Betrieb

Die Veranstaltung setzt einen Schwerpunkt auf die Ergotherapie in Ergonomie und Prävention und zeigt damit einen Ausschnitt des Tätigkeitsfeldes. Den Mehrwert unterschiedlicher Perspektiven und Expertisen betonte insbesondere Sylvia Öhlinger, Leitung Hochschulentwicklung und Leitung Hochschulkollegium FH Gesundheitsberufe OÖ in ihren Begrüßungsworten. Doch es braucht nicht nur Personen, sondern auch Organisationen die diese Aufgabe mittragen. So kann die AUVA Unterstützung für den Einzelnen aber auch für Betriebe anbieten. „Die Palette reicht von Präventionsberatung und Betreuung der Betriebe durch Expert*innen unterschiedlichster Fachrichtungen, über die Bereitstellung von Informationsmaterial für mehr Sicherheit und Gesundheit bis hin zur medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation Verunfallter“ gibt Marina Pree-Candido, AUVA Direktorin Landesstelle Linz und UKH Linz, einen Überblick über die verfügbaren Angebote.

Vier Organisationen – ein Ziel

Den Nutzen einer funktionierenden Zusammenarbeit zeigt schon die Veranstaltung selbst. Geeint durch den Fokus auf Gesundheit und Arbeit, haben Vertreter*innen aller Organisationen ein spannendes Programm aus qualitativ anspruchsvollen Inhalten und der Möglichkeit zum Mitmachen und Ausprobieren erstellt. „Es ist schon etwas besonders, wenn vier Organisationen an einer Veranstaltung zusammenwirken und dadurch Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen“, freut sich Marion Hackl, Präsidentin von Ergotherapie Austria über die gelungene Zusammenarbeit. Eine Zielsetzung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie (ÖAE), die auch mit dieser Veranstaltung gut erfüllt wurde, ist es Inhalte der Ergonomie zu verbreiten und zu vernetzten.

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Fotos: Fotocredit AUVA/Winkler

Nach über 9.000 Stunden Arbeit, vier Journalpublikationen in internationalen Peer-Review Journalen als Erst- und/ oder korrespondierender Autor, 11 Konferenzbeiträgen auf internationalen Konferenzen sowie einer Vielzahl an wissenschaftlichen und öffentlichen Vorträgen im In- und Ausland konnte Dr. Bernhard Schwartz, BSc MSc sein Doktoratsstudium im Bereich Naturwissenschaft (Sportwissenschaft) an der Universität Wien mit Auszeichnung abschließen. Seine Dissertation wurde außerdem mit dem österreichischen StaatspreisAward of Excellence“ prämiert.

 Mit seiner Arbeit „Implementing two-desk sit-to-stand workstations in office environments: The short and medium-term effects of working in alternating postures (sit/stand) on cognitive performance and sedentary behaviour” behandelte Bernhard Schwartz das topaktuelle Thema langer Sitzzeiten in Büroumgebungen. Im Rahmen zweier randomisiert kontrollierter Studien erforschte er den Einfluss von Körperhaltungswechseln (Sitzen/ Stehen) auf die Kognition von Personen mit langen Sitzzeiten. Parallel dazu untersuchte er im Rahmen einer Langzeitstudie auch den Einfluss von höhenverstellbaren Tischen auf den Kortisol-Spiegel sowie das Aktivitätsverhalten von Büromitarbeiterinnen und Büromitarbeitern. Die Erkenntnisse der Dissertation sowie die derzeit an der FH Gesundheitsberufe OÖ laufende und von Bernhard Schwartz initiierte und geleitete Studie „Sitzen – Stehen – Fit“ können helfen, zukünftige Arbeitsumgebungen sowohl gesünder als auch produktiver zu gestalten.

Mehrere Auszeichnungen

Schon in den letzten Jahren konnte sich Bernhard Schwartz über mehrere Auszeichnungen freuen. Neben dem dritten Platz bei der 3-Minute-Thesis-Competition auf dem Weltkongress für Ergonomie „IEA 2015“ in Melbourne, Australien, konnte er bereits einen Science Slam gewinnen und alle Fächer des Dissertationsprogramms mit der Bestnote absolvieren. Die nebenberuflich erstellte Dissertation wurde von den Gutachtern Prof. Jack Dennerlein der Eliteuniversität Harvard und Prof. Harris-Adamson von der Eliteuniversität Berkeley als exzellent beurteilt. Die Reviewtätigkeiten für internationale Journals wie „PlosOne“ oder „Journal of Science and Medicine in Sport“ runden sein wissenschaftliches Profil ab. Durch die Prämierung seine Arbeit durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem „Award of Excellence“ Staatspreis zählt die Dissertation von Dr. Schwartz zu einer der besten 40 Dissertation in ganz Österreich für das Studienjahr 2018/2019.

Und so geht’s weiter

Bernhard Schwartz ist seit zwei Jahren Forschungskoordinator an der FH Gesundheitsberufe OÖ und unterstützt dabei Forschungs- und Entwicklungsprojekte operativ. Er ist außerdem in der Lehre und Forschung an der FH tätig. Neben der Leitung der Forschungsprojekte „Sitzen – Stehen – Fit – Einfluss von Sitz-/ Steharbeitsplätzen auf das Bewegungsverhalten und die Prävalenz muskuloskelettaler Beschwerden am BAWAG Group Headquarter“ und „Effektive Rehabilitation nach Schlaganfällen durch Virtual Reality unterstützte Therapie“ mit dem OÖ Startup Rewellio ist Bernhard Schwartz auch Forschungsmitglied der Projekte „Belaprim – physische und psychische Belastungen von Primarstufenlehrerinnen und -lehrern“ und „Einfluss einer Therapiepause bei Kindern mit phonologischen Aussprachestörungen im Alter von 5 – 6 Jahren (ETKA) – Eine randomisiert kontrollierte Studie“.

„Mit Bernhard Schwartz haben wir nicht nur einen äußerst kompetenten und engagierten Forschungskoordinator, sondern auch einen Kollegen, dessen wissenschaftliches Know-How für die FH Gesundheitsberufe OÖ sehr wertvoll ist und auf dessen künftige wissenschaftliche Karriere und Forschungsprojekte wir uns sehr freuen“, gratuliert Mag. Dr. Sylvia Öhlinger, Leitung Hochschulentwicklung und F&E der FH Gesundheitsberufe OÖ.

Dissertation und Staatspreis Bernhard Schwartz

Dr. Bernhard Schwartz, BSc MSc, und Sektionschef Mag. Elmar Pichl, Fotocredit: Christian Schwartz 

Dr. Bernhard Schwartz, BSc MSc, und Sektionschef Mag. Elmar Pichl, Fotocredit: Martin Lusser

Ergotherapie-Studierende führen im letzten Semester an der FH Gesundheitsberufe OÖ mehrere Projekte zum Thema Ergonomie und Gesundheitsförderung durch. Dieses Jahr waren öffentliche und private oberösterreichische Kooperationspartner die Zielgruppe, wobei die Suche nach Einrichtungen oft im privaten Umfeld der Studierenden beginnt. Eine Studierendengruppe führte das Projekt sogar ins Büro von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

 Die Projektgruppe „Büro des Landeshauptmanns“ setzten sich aus den Ergotherapie-Studierenden sowie Mitarbeiterinnen des Empfangs, aus persönlichen Sekretärinnen und weiteren Büromitarbeiterinnen des oö. Landeshauptmann-Büros zusammen. Für die Ergotherapie-Studierenden war es eine tolle Möglichkeit, dieses Büro ergonomisch zu adaptieren und Beratungen durchzuführen.

Ergonomieprojekt über mehrere Wochen

Das Projekt dauerte mehrere Wochen, ausgehend vom Start der Vorbereitung im September über die Umsetzung bis zur Abschlusspräsentation am Studiengang Ergotherapie Ende Oktober 2019. Die Lösung individueller Problemstellungen am jeweiligen Arbeitsort der Betroffenen liegt immer im Fokus ergotherapeutischer Ergonomie-Beratungen. Dafür werden strukturierte Analysen von Arbeitsabläufen und Arbeitsumfeldern erstellt und persönlichen Ressourcen betrachtet. Darauf aufbauend werden unterstützende und belastende Faktoren herausgearbeitet. Maßnahmen, welche die Ergonomie am jeweiligen Arbeitsplatz verbessern und von den Betroffenen leicht umsetzbar sind, liegen dabei im Hauptfokus.

Dementsprechend waren die Termine im Projekt „Büro des Landeshauptmanns“ wie folgt gestaffelt: ein Termin zur Arbeitsplatzanalyse (in Anlehnung an die „Ergonomische Begutachtung von Sitzarbeitsplätzen – EBSI“, ein zweiter Termin mit den Mitarbeiterinnen vor Ort, um individuell auf diese Analyseergebnisse aufbauend Maßnahmen zur Verhaltens-/ und Verhältnisergonomie auszuarbeiten und ein dritter Termin zur Analyse der Umsetzung. In den Beispielfotos sind Teile dieser Maßnahmen erkennbar. Es erfolgten individuelle Anpassungen des (Sessel-)Mobiliars, wie zum Beispiel Höhen-/ und Tiefeneinstellungen der Bürostühle, die zu einer Veränderung der Körperhaltung beitragen. Dabei herauszuheben ist, dass alle Anpassungen gemeinsam mit den jeweils Betroffen und auf Basis deren Wissenstands bzgl. Ergonomie vorgenommen wurden, um eine möglichst breite Akzeptanz und Umsetzungsfreude zu erreichen. Ebenso wurden Einstellungen und Umsetzungen für andere Tätigkeiten und Arbeitsplätze vorgezeigt oder angeregt.

Besondere Ehre: das persönliche LH-Büro ergonomisch zu begutachten

Beim Projektstart und einer ersten Begehung im Landhaus Linz war Herr Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zur großen Freude der Studierenden auch persönlich anwesend und sein Interesse war nach kurzem Gespräch mit den Studierenden so sehr geweckt, dass auch sein Arbeitsplatz unter die Lupe genommen werden durfte. So kam es dazu, dass zu den drei Terminen für die Mitarbeiterinnen vor Ort auch ein eigener Termin für den Landeshauptmann zur Ergonomieberatung seines persönlichen Arbeitsplatzes eingeplant wurde. Für die Studierenden war das einerseits eine besondere Ehre, aber auch eine gewisse Herausforderung, v.a. was die Terminkoordination betraf. „Das war schon ganz aufregend und überraschend“ hieß es dann bei den Endpräsentationen am Studiengang. Aus fachlicher Sicht fiel den Studierenden, folgendes auf: „Unser Herr Landeshauptmann hat schon einen ganz toll organisierten und ergonomisch optimierten Arbeitsplatz. Kleine Anpassungen und Empfehlungen, beispielsweise zur ergonomisch optimierten Aufstellung von Eingabegeräten, konnten wir ihm aber doch dazu geben.“

Gelungenes Projekt und super Feedback

Die Studierenden konnten über dieses Projekt ihre Professionalität sowie ihre Fachkompetenz steigern. Dies wurde durch die eigenständige Anwendung des Analyseinstruments sowie die individuell ausgearbeiteten Adaptierungen ermöglicht. Die Evaluierungen über Befragung nach der Maßnahmenumsetzung bei den Mitarbeiterinnen vor Ort unterstrichen diesen Eindruck. Die Teilnehmerinnen sprachen von Verbesserungen des Bewusstseins für Ergonomie am Büroarbeitsplatz, der regelmäßigen Durchführung ausgearbeiteter Übungen, der Beibehaltung der Anpassungen sowie von Verbesserung der Schmerzen im Kopf-/ und Nackenbereich. Für eventuell später auftretende Fragen, zum Beispiel bzgl. weiterer Arbeits-/ und Hilfsmitteln, wurde eine Kontaktaufnahme der Teilnehmerinnen mit den Studierenden vereinbart.

Ergonomieberatung im Büro des oö. Landeshauptmanns

Jährlich findet der „Summer Course on the Use of Creativity and Occupational Therapy“ in Belgien statt. Veranstalter ist die Artevelde Hogeschool, die seit sechs Jahren ein Kooperationspartner der FH Gesundheitsberufe OÖ ist. In dieser Woche treffen sich jedes Jahr an die 100 Studierende und Lehrende aus 16 Ländern zu einer intensiven Auseinandersetzung über kreative Prozesse im Rahmen der Ausbildung zur Ergotherapie. Jedes Jahr nehmen um die 10 Personen der FH Gesundheitsberufe OÖ teil. In Workshops, die auf individueller Persönlichkeitsentwicklung basieren, findet ein kultureller Austausch statt. Es werden dabei verschiedene Sichtweisen über Gesundheit & Krankheit sowie politische und rechtliche Rahmenbedingungen der Ergotherapie diskutiert und Wissen vertieft.

Kreativität und Ergotherapie
Ergotherapie unterstützt Menschen bei der Erhaltung, Verbesserung oder Wiedererlangung ihrer individuellen Handlungsfähigkeit. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten stellen für ihre Klientinnen und Klienten ein Therapieangebot zusammen, das auf deren individuelle Situation abgestimmt ist. Die Ergotherapie ist in ihrem Berufsbild alltagsorientiert, was bedingt, dass gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten für die scheinbar banalsten Handlungen des Lebens individuelle Lösungen gefunden werden müssen. Dies erfordert hoch komplexes und professionelles Vorgehen – und vor allem kreative Problemlöse-Prozesse. Ergotherapeutisches Wissen und die Fähigkeit des Analysierens von individuellen Alltags-Situationen bilden gemeinsam die Basis für das therapeutische Handeln.
In der Kreativ-Woche in Belgien werden die „5 kreativen Denk-Ansätze“ nach Igor Byttebier als Grundlage gelehrt und angewendet. Dies dient dem Fokussieren auf den geforderten kreativen Problemlöse-Prozess der Therapie. Die Studierenden lernen dies in den Workshops zum Beispiel durch Anwendung von handwerklich-gestalterischen Techniken, welche in sich bereits Anforderung an hoch komplexes Tätig-Sein bergen. Weitere Themen in der Kreativ-Woche sind Inklusion durch Tanz-Workshops mit Menschen im Rollstuhl oder körperlichen Einschränkungen, Malen oder das Thema Zirkus mit Kindern zu erarbeiten, Musizieren ohne Instrumente, Schattentheater oder Theater-Workshops. Auf vielen Ebenen werden Möglichkeiten geschaffen, sich mit seiner persönlichen Ergotherapie-Identität auseinander zu setzen und Therapie-Ansätze kennen zu lernen. Einen wichtigen Punkt dabei stellen die Reflexions-Einheiten von Lehrenden für Studierende dar. Da die Eindrücke so vielfältig und manchmal auch überwältigend sind, braucht es hier eine enge Begleitung der Studierenden.

Kreatives Zusammenleben mit alltäglichen Herausforderungen
Die Rahmenbedingungen am Ort des Lernens fordern allen Beteiligten innovative Problemlösungen ab. Es gibt nur eine Grundstruktur durch die Zeitpunkte der Workshops. Das Zusammenleben „drum herum“ birgt seine alltäglichen Herausforderungen, da es auf engstem Raum stattfindet. Vieles muss durch die Beteiligten selber organisiert und umgesetzt werden. Dies führt zu ständigen Aushandlungsprozessen und macht kreative Lösungs-Prozesse ganz natürlich. Ein sehr intensiver interkultureller Austausch erfolgt täglich in den Abendstunden nach den Reflexionen der Workshops in der Studierenden-Bar. Jedes Land öffnet in der Woche einmal die Türen der Bar – inklusive Musik und Tanz. Am Morgen gibt es täglich ein „Aufwärmen“. Dies bedeutet einen gemeinsamen Start auf „körperlicher Tuchfühlung“, geleitet von Lehrenden oder Studierenden. Vorurteile und Vorbehalte können sich dabei kaum festsetzen – dafür ist keine Zeit! Die Teilnahme an dieser intensiven Woche ermöglicht und fördert unter anderem ein hohes Maß an Achtsamkeit, Gemeinschaftsgefühl, Respekt vor Wertehaltungen und Persönlichkeits-Strukturen anderer Kulturen. Es ist ein prägendes Erlebnis für alle Beteiligten. Die Kreativität als Mittelpunkt dieser Woche ist ein innovatives und mutiges Vorhaben. Es werden Brücken gebaut durch die internationalen Beteiligten. Eine offene Sichtweise ermöglicht immer neues Miteinander und kreative Umsetzung.
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sind von Berufs wegen unterstützend, um individuelle Lösungen für Alltags-Probleme zu finden. Kreative Lösungsansätze zu sehen ist hierbei ein wichtiger Ansatz für die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten. Dafür ist dieser „Summer Course“ im kleinen belgischen Ort Dworp eine ideale Gelegenheit, weshalb die FH Gesundheitsberufe OÖ dies auch jährlich fördert und aktiv daran teilnimmt.

kreative internationale Vernetzung in der Ergotherapie

jährliche Summer Course on the Use of Creativity and Occupational Therapy in Dworp
jährliche Summer Course on the Use of Creativity and Occupational Therapy in Dworp
Manuela Ludwig und Gerda Estl, Mitglieder Lehr- und Forschungspersonal Studiengang Ergotherapie, begleiten die Studierenden in Belgien
Manuela Ludwig und Gerda Estl, Mitglieder Lehr- und Forschungspersonal Studiengang Ergotherapie, begleiten die Studierenden in Belgien

 

Steyr. Nach fünfjährigem nebenberuflichen Studium an der Johannes Kepler Universität Linz konnte Mag. Dr. Margit Eidenberger, Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals Physiotherapie an der FH Gesundheitsberufe OÖ, Studiengang Physiotherapie, dieses nun mit einem Doktorat in Geistes- und Kulturwissenschaften abschließen. Ihr für einen Gesundheitsberuf ungewöhnlicher wissenschaftlicher Werdegang zeigt, dass es verschiedene Möglichkeiten der Qualifizierung für Forschung geben kann.

Für ihre Dissertation mit dem Titel „Schuhmacher – Handwerk in der Krise? Eine historische Analyse“ analysierte Margit Eidenberger die Entwicklung des Schuhmacherhandwerks in der österreich-ungarischen Monarchie ab 1870 sowie in der Ersten Republik. In der Arbeit wurde u. a. eine bis dato nicht-ausgewertete Quelle aus dem Jahr 1902 quantitativ bearbeitet, welche die Lebensumstände und die wirtschaftlichen Probleme des zu dieser Zeit am weitesten verbreiteten Handwerks der Doppelmonarchie zeigte. In einem weiteren qualitativen Teil wurden Interviews mit Schuhmachern in verschiedenen Bundesländern geführt, um die heutige Situation zu skizzieren.

Lehre – Praxis – Forschung und unterschiedliche Wege der Forschungsqualifizierung

Margit Eidenberger ist seit 2010 Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals am Studiengang Physiotherapie in Steyr und betreibt eine physiotherapeutische Praxis. Vor dem Doktoratsstudium absolvierte sie bereits nebenberuflich ein Magisterstudium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Als ausgewiesene Expertin in der Lymphdrainage zählt dieses Thema ebenso zu ihren Lehrveranstaltungen wie wissenschaftliches Arbeiten. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Beiträge in Journals und bei Kongressen und war an mehreren Forschungsprojekten des Studiengangs maßgeblich beteiligt (u.a. Manuelle Lymphdrainage bei angeborenen Gefäßstörungen, Einzelfallstudie in Kooperation mit dem Krankenhaus Steyr). Ihre umfassenden Kompetenzen in Lehre, Praxis und Forschung qualifizieren sie für ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche an der FH Gesundheitsberufe OÖ und v.a. für den wissenschaftlichen Sektor. Da Gesundheitswissenschaften nicht universitär verankert sind, bestehen verschiedene Wege, um eine akademische Qualifikation für die Forschung zu erwerben. Dies hat Margit Eidenberger eindrucksvoll bewiesen und durch das abgeschlossene Doktorat umfangreiche Methodenkompetenzen für selbständiges wissenschaftliches Arbeiten erworben, die sie nun einerseits in der Lehre mit der Gründung und Fortführung des Journal Clubs an der FH Gesundheitsberufe OÖ einsetzt, andererseits in der Praxis durch ihr Spezialgebiet der Lymphdrainage.

Neue Projekte

„Ein Dissertationsstudium nebenberuflich zu absolvieren, erfordert viel Engagement und Organisationsfähigkeit. Das schätze ich an Margit Eidenberger und gemeinsam gratuliert ihr das Physiotherapie-Team sehr herzlich“, gratuliert Standortleiterin Elisabeth Eckerstorfer, MA. Nach ihrer Promotion widmet sich Margit Eidenberger nun wieder vermehrt anderen wissenschaftlichen Projekten in Zusammenhang mit medizinischen und/oder hochschulausbildungsbezogenen Fragestellungen. Abgesehen von einer Übersichtsarbeit zum Thema „Patient Related Outcome Measures“ ist auch eine empirische Untersuchung zum Thema „E-Learning in der Physiotherapie“ geplant. „Mit dem Ausbau einer leistungsfähigen Forschung, die die bestehenden Potentiale der Gesundheitsberufe wissenschaftlich festigt und entsprechend den sich wandelnden Anforderungen weiterentwickelt, wird die Bedeutung der Gesundheitsberufe wachsen“ bekräftigt Mag. Dr. Sylvia Öhlinger, Leitung Forschung und Entwicklung sowie Hochschulkollegium der FH Gesundheitsberufe OÖ die Wichtigkeit der wissenschaftlichen Expertise in Gesundheitsberufen.

Doktortitel nach erfolgreicher langjähriger Forschung für Physiotherapeutin Margit Eidenberger

Eidenberger (2016)

Dieser Tage erhielten mehr als 300 Absolventinnen und Absolventen der FH Gesundheitsberufe OÖ ihre akademischen Grade und Sponsionsurkunden. Vertreter des Landes Oberösterreich, der Städte Linz, Steyr und Wels sowie zahlreiche Ehrengäste feierten gemeinsam mit der Geschäftsführung, der Kollegiumsleitung und dem Lehr- und Forschungspersonal die frisch gebackenen Gesundheitsprofis im festlichen Rahmen der Redoutensäle Linz.

Die akademischen Feiern fanden heuer auf Einladung von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landeshauptmann Stellvertreterin Mag. Christine Haberlander in den Redoutensälen Linz statt. Die Landtagsabgeordneten Mag. Dr. Elisabeth Manhal und Ing. Mag. Regina Aspalter, Nationalratsabgeordnete Claudia Plakolm, Vizebürgermeister Wilhelm Hauser, Stadtrat Dr. Michael Schodermayer und Gemeinderat Almir Balihodzic beglückwünschten die frisch gebackenen Bachelor bzw. Master zu ihrer hervorragenden Bildungsinvestition in die Zukunft. Seitens der oö. Krankenhäuser gesellten sich Mag. Karl Lehner (Geschäftsführung Oberösterreichische Gesundheitsholding), Dr. Karl Lenz (stv. Kaufmännischer Direktor Kepler Universitätsklinikum) und Mag. Dietbert Timmerer (Geschäftsführer Klinikum Wels-Grieskirchen) zu den Gratulierenden. Auch die Geschäftsführerin MMag. Bettina Schneebauer, die Kollegiumsleitung Mag. Dr. Sylvia Öhlinger sowie alle Studiengangs- und Standortleitungen, Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals, Studiengangsassistenzen, zahlreiche Festgäste sowie Angehörige, Freunde und Partner feierten die neuen Gesundheitsprofis, musikalisch umrahmt vom Kepler-Quartett. Die Bachelor schlossen ihre praxisorientieren Studiengänge erfolgreich in sechs Semestern, die Master in vier Semestern ab. Durch das fundierte Studium und die akademischen Abschlüsse sind sie am Gesundheitsarbeitsmarkt sehr gefragt und durch die Verknüpfung von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung bestens auf die beruflichen Herausforderungen des Gesundheitswesens vorbereitet. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!

Sponsionen der FH Gesundheitsberufe OÖ 2019

Seit Herbst 2018 bietet die FH Gesundheitsberufe OÖ das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege an fünf Standorten in Oberösterreich an. Die darauf aufbauenden akademischen Weiterbildungslehrgänge zur Kinder- und Jugendlichenpflege sowie zur Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege haben am 1. Oktober 2019 am Med Campus V. gestartet.

Die FH Gesundheitsberufe OÖ bietet seit Herbst 2018 das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege in Linz, Ried, Steyr, Vöcklabruck und Wels an. Um die notwendige Spezialisierungsausbildungen ebenfalls im tertiären Umfeld und aufbauend auf Bachelor bzw. Pflegediplom anbieten zu können, starten an der FH Gesundheitsberufe OÖ mit 1. Oktober 2019 die beiden akademischen Weiterbildungslehrgänge „Kinder- und Jugendlichenpflege“ sowie „Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege“ am Med Campus V. in Linz.

Kinder- und Jugendlichenpflege

Die Spezialisierung in der Kinder- und Jugendlichenpflege umfasst die Betreuung und Pflege erkrankter Kinder und Jugendlicher. Dabei ist die Einbeziehung des Familiensystems ein wichtiger Faktor in der Arbeit akademischer Expertinnen und Experten in der Kinder- und Jugendlichenpflege. Zugangsvoraussetzung ist eine Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. Der Weiterbildungslehrgang entspricht der Sonderausbildung Kinder- und Jugendlichenpflege gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und schließt nach knapp drei Semestern bzw. 75 ECTS mit dem „akademischen Experten“.

 Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege fokussiert ihr Handeln auf Individuen entlang deren gesamter Lebensspanne – von der Kindheit bis ins hohe Alter – Familien sowie Bevölkerungsgruppen, die gefährdet sind, eine psychiatrische bzw. neurologische Erkrankung oder ein psychisches und/oder neurologisches Gesundheitsproblem zu entwickeln und/oder zu haben. Zugangsvoraussetzung ist eine Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. Der Weiterbildungslehrgang entspricht der Sonderausbildung Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und schließt nach knapp drei Semestern bzw. 75 ECTS mit dem „akademischen Experten“.

Curricularer Aufbau

Beide Weiterbildungslehrgänge sind in Module gegliedert, die teilweise auch interdisziplinär angeboten werden. Das Curriculum zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von fundierter theoretischer Ausbildung, Wissenschaftlichkeit und Praxisbezug aus. Ca. ein Viertel der Studierenden schließt einen der Weiterbildungslehrgänge direkt an die Ausbildung im gehobenen Dienst bzw. das Bachelor-Studium an, ein Großteil der Studierenden hat aber zum Teil bereits langjährige Berufserfahrung in der Pflege.

Lehrgangsleitung Martha Böhm:

Das Gesundheitssystem benötigt unterschiedlichste Spezialistinnen und Spezialisten in der Gesundheits- und Krankenpflege. Für mich als Lehrgangsleitung ist es wichtig, dass die in der Ausbildung bzw. dem Studium zur Gesundheits- und Krankenpflege vorher bereits erworbenen fachlich-methodischen, sozial-kommunikativen und wissenschaftlichen Kompetenzen im jeweiligen Lehrgang zu Weiterbildung gezielt vertieft und erweitert werden. Die an der FH Gesundheitsberufe OÖ ausgebildeten akademischen Expertinnen bzw. akademischen Expertin sollen sowohl theoretisch als auch praktisch am letzten Stand der pflegerischen und medizinischen Entwicklung sein.“

Start der neuen akademischen Weiterbildungslehrgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege

Martha Böhm, MSc, Lehrgangsleitung Weiterbildungslehrgänge
Foto: Kepler Universitätsklinikum

Mit dem aktuellen Wintersemester starten an der FH Gesundheitsberufe OÖ mehr als 600 Studierende in ihre erfolgreiche berufliche Zukunft. Begrüßt wurden die angehenden Gesundheitsprofis am 16. September 2019 beim traditionellen Welcome Day, heuer im Klinikum Wels-Grieskirchen, von LH Stv. Mag. Christine Haberlander, Klinikum-Geschäftsführer Mag. Dietbert Timmerer, FH-Geschäftsführerin MMag. Bettina Schneebauer und dem Vorsitzenden der FH-Hochschulvertretung Maximilian Lindpointner.

Für das Studienjahr 2019/20 inskribierten mehr als 600 Studierende in den Bachelor-Studiengängen Biomedizinische Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Gesundheits- und Krankenpflege, Hebamme, Logopädie, Physiotherapie und Radiologietechnologie sowie den Master-Programmen. Die Erstsemestrigen der Bachelor-Studiengänge wurden beim traditionellen Welcome Day heuer im Festsaal des Klinikums Wels-Grieskirchen begrüßt und von Mag. Sabine Dielacher und Emil Igelsböck, M.A., MEd (beides Studiengangsleitungen) charmant durch das Programm begleitet.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Christine Haberlander betonte, dass in der Ausbildung an der FH Gesundheitsberufe OÖ den steigenden Anforderungen, die das immer komplexer werdende Gesundheitswesen an die Gesundheitsberufe stellt, bereits Rechnung getragen werde: „Interdisziplinarität und Interprofessionalität gewinnen an Bedeutung. Eine enge, berufsübergreifende Zusammenarbeit ist für die Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten von Vorteil, was aber auch eine Überwindung von gewohnten Schranken und einen Perspektivenwechsel bedeutet.“ Ein relativ neues Aufgabenfeld ergebe sich im Bereich der Stärkung der Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten. Neue wichtige Entwicklungsfelder für die Gesundheitsberufe sieht die Gesundheitsreferentin auch in den Primärversorgungszentren, wo es darum gehe, spezifischen Aufgaben in interdisziplinären Teams wahrzunehmen und aus dieser Perspektive unser Gesundheitswesen mitzugestalten und weiter zu entwickeln.

Klinikum-Geschäftsführer Mag. Dietbert Timmerer spannte in seiner Festansprache den Bogen von den früheren Akademien zur dynamisch gewachsenen FH, die nun die Hochschule für Gesundheitsberufe in OÖ ist, bis zum wichtigsten Erfolgskriterium, der direkten Anbindung der FH Gesundheitsberufe OÖ an die Gesundheitseinrichtungen der Träger.

Auch die FH-Geschäftsführerin MMag. Bettina Schneebauer freute sich über die heuer besonders geballte Kraft an angehenden Gesundheitsberufen und die Energie, die sie mitbringen und die für das Gesundheitswesen wichtig ist. Sie betonte in ihrer Begrüßung, dass den Studierenden in den kommenden sechs Semestern zum Wohle der Patientinnen und Patienten einiges abverlangt wird, nicht nur der Erwerb fachlicher Expertise wird wichtig sein, sondern v.a. die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen und Empathie.

Im Anschluss informierten Mag. Dr. Sylvia Öhlinger als Leiterin des FH-Kollegiums und Alice Reiter, MBA als Vertretung der Studiengangsleitungen die Erstsemestrigen über die Organisation und den Studienbetrieb, gefolgt von Inputs der Hochschulvertretung (Maximilian Lindpointner) und einem Stimmungsbild über das Studium an der FH Gesundheitsberufe OÖ, präsentiert von drei Absolventinnen der Physiotherapie, die den Erstsemestrigen wünschten, ihre Studien erfolgreich abzuschließen, um später im Traumberuf tätig zu sein.

Schwungvoll begleitet wurde der heurige Welcome Day von den ebenfalls traditionellen musikalischen Einlagen der Logopädie-Studierenden. Gesundheit ist das Thema an der FH Gesundheitsberufe OÖ und entsprechend einem aktuellen Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung erhielt das Festpublikum einen Input von Glücksforscher Manfred Rauchensteiner.

Im Zuge des Welcome Day konnten alle Studierenden ihre Studienkolleginnen und Kollegen kennenlernen und ebenso mit Kollegium, Studiengangsleitungen, Lehrendenteams sowie die Geschäftsführung in Kontakt treten sowie Kontakte zur Hochschulvertretung knüpfen. Damit steht einem erfolgreichen Studienbeginn an der FH Gesundheitsberufe OÖ nichts mehr im Wege!

Mehr als 600 neue angehende Gesundheitsprofis an der FH Gesundheitsberufe OÖ – Welcome Day 2019

Welcome Day 2019: Mag. Dr. Sylvia Öhlinger, Mag. Dietbert Timmerer, Sr. Franziska Buttinger, LH Stv. Mag. Christine Haberlander, MMag. Bettina Schneebauer, Maximilian Lindpointner, Florian Reitmayr, Elisabeth Amschlinger

 

Im Oktober 2018 haben das Land OÖ und die OÖGKK gemeinsam mit allen Spitalsträgern und OÖ Krankenhäusern, der OÖ Ärztekammer, dem OÖ Roten Kreuz und der FH Gesundheitsberufe OÖ das Projekt „Der gelungene Patientenkontakt“ gestartet. Die FH Gesundheitsberufe OÖ war mit einer wissenschaftlichen Recherche am Projekt beteiligt und hat relevante Studien zu dieser Thematik im deutschsprachigen Raum analysiert.

Das Projekt wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit LH Stv. Mag Christine Haberlander sowie FH-Geschäftsführerin MMag. Bettina Schneebauer, weiters OÖGKK-Obmann Albert Maringer, OÖGKK Direktorin Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer, Ärzekammer OÖ Präsident Dr. Peter Niedermoser, Geschäftsführer und OÖ Ordensspitäler Koordinations GmbH  Mag. Peter Ausweger, OÖ Gesundheitsholding Geschäftsführer Mag. Dr. Franz Harnoncourt, Rotes Kreuz Präsident Dr. Walter Aichinger, OÖ. und Rotes Kreuz Direktor Mag. Thomas Märzinger vorgestellt.

Quelle: Land OÖ/Denise Stinglmayr