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Emil Igelsböck übernimmt Leitung des neuen Zentrums für Interprofessionalität

Das Team des Zentrums für Interprofessionalität Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ

Interprofessionalität hat an der FH Gesundheitsberufe OÖ seit Anbeginn einen hohen Stellenwert. Um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen wie Ärzt*innen, Pflegekräften und Therapeut*innen schon während des FH-Studiums zu fördern, wurde das neue Zentrum für Interprofessionalität eingerichtet. Geleitet wird dieses Zentrum von Emil Igelsböck, dem langjährigen Studiengangsleiter des Studiengangs Physiotherapie.

Die FH Gesundheitsberufe OÖ ist in Österreich führend in der innovativen und praxisorientierten Lehre sowie in Forschung und Entwicklung im Bereich der Gesundheitswissenschaften. Mit zahlreichen Bachelor Studiengängen, Master Programmen und Hochschullehrgängen in der Pflege, verteilt auf fünf regionale Standorte, bildet die FH auf die sich wandelnden gesellschaftlichen Herausforderungen im Gesundheitsbereich bestens vorbereiteten Gesundheitsprofis aus. Alle Studienprogramme zeichnen sich durch die optimale Verknüpfung von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung sowie durch die direkte Anbindung an die Gesundheitseinrichtungen der Gesellschafter aus, was eine fundierte Ausbildung im Gesundheitsbereich sicherstellt.

Das Zentrum für Interprofessionalität ist an der FH Gesundheitsberufe OÖ ein wesentliches Element in der Ausbildung angehender Gesundheitsprofis. Es bietet interprofessionelle Lehrveranstaltungen an, in denen Studierende verschiedener Gesundheitsberufe gemeinsam Fallbeispielen bearbeiten und praxisnahe Kompetenzen entwickeln. Außerdem fördert das Zentrum Kooperationen mit anderen Einrichtungen, wie Primärversorgungseinheiten, und plant interprofessionelle Ausbildungsstationen nach dem Modell des Universitätsklinikums Heidelberg: HIPSTA-IP (uni-heidelberg.de). HIPSTA-IP ist ein Ausbildungsmodell, bei dem Studierende in einem Team zusammenarbeiten und unter Anleitung erfahrener Fachkräfte Patient*innen betreuen, um praxisnah interprofessionelle Kompetenzen zu entwickeln.

Emil Igelsböck MAS MEd, der ab Juni 2024 das neue Zentrum leitet, war zuvor in verschiedenen medizinischen Einrichtungen als Physiotherapeut tätig und studierte Sozialmanagement an der JKU Linz und absolvierte den Master of Education am Interuniversitärem Kolleg für Gesundheit und Entwicklung in Graz/Seggau. Seit 2010 leitete er den Studiengang Physiotherapie an der FH Gesundheitsberufe OÖ mit drei Standorten (Linz, Steyr, Wels) und das Fachnetzwerk Hochschulbildung beim Berufsverband Physio Austria.

„Funktionierende Interprofessionalität im Gesundheitsbereich wird als wesentlicher Baustein für die Zukunft gesehen. Wir leisten dafür in der Ausbildung einen wichtigen Beitrag, indem wir unsere Studierenden die modernen Formen der Kooperation erleben lassen,“ betont Emil Igelsböck.

MMag. Bettina Schneebauer, Geschäftsführerin der FH Gesundheitsberufe OÖ, sieht die Hochschule bestens aufgestellt: „Interprofessionalität wird seit Beginn als wesentliches Element der Ausbildung an der FH Gesundheitsberufe OÖ betrachtet. Sie ist der Schlüssel zu einer ganzheitlichen und effektiven Gesundheitsversorgung. Deshalb freuen wir uns, mit der Gründung des Zentrums für Interprofessionalität zukünftig die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen verschiedenen Disziplinen für unsere Studierende noch weiter zu verbessern.“

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