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Zwischenbericht Erasmus+ Mobilität: Intensive Einblicke in Lehre und Praxis in Manila

Thomas Neuhauser & Martina Buchner in Manila gemeinsam mit Lehrenden & Studierenden

Im Rahmen einer Erasmus+ Personalmobilität befinden sich die Lehrenden Martina Buchner & Thomas Neuhauser derzeit in Manila. Die ersten Tage an der Trinity University of Asia (TUA) & Far Eastern University (FEU) waren geprägt von intensiven Eindrücken, hohen Temperaturen und fachlich wertvollem Austausch.

Mit über 15 Millionen Einwohner*innen gilt Manila als eine der größten Metropolregionen Südostasiens und zeichnet sich durch starke soziale Gegensätze aus. Der Aufenthalt konzentriert sich auf Quezon City und Metro Manila, wo sich die Partneruniversitäten TUA und FEU befinden. Mit beiden Institutionen bestehen Kooperationsvereinbarungen im Sinne von LOIs (Letter of Intent) und MOAs (Memorandum of Agreement).

An der TUA studieren derzeit rund 2.400 Studierende im achtsemestrigen Bachelorstudium „Bachelor of Science in Nursing“. Neben der Vorstellung der FH Gesundheitsberufe OÖ und des österreichischen Gesundheitssystems lag ein Schwerpunkt auf den Anforderungen an Nostrifizierung und Berufsrolle der*des DGKP in Österreich. Ziel war es, Unterschiede in Ausbildung, Kompetenzprofil und praktischen Fertigkeiten transparent darzustellen.

Martina Buchner & Thomas Neuhauser im Eingangsbereich der TUA (vergrößerte Ansicht in der Galerie)Thomas Neuhauser & Martina Buchner in Manila gemeinsam mit Lehrenden & Studierenden (vergrößerte Ansicht in der Galerie)Thomas Neuhauser & Martina Buchner in Manila gemeinsam Kolleg*innen am Hubschrauberlandeplatzrenden (vergrößerte Ansicht in der Galerie)Thomas Neuhauser & Martina Buchner in Manila (vergrößerte Ansicht in der Galerie)Thomas Neuhauser & Martina Buchner in Manila (vergrößerte Ansicht in der Galerie)

Ein weiterer Programmpunkt war die Mitgestaltung eines Deutschunterrichts. Dabei zeigte sich, dass vor Ort primär Sprachniveau A1 aufgebaut wird und zusätzlicher Ausbildungsbedarf für einen späteren Berufseinstieg in Österreich besteht.

Deutliche Unterschiede wurden auch in der praktischen Ausbildung sichtbar. Studierende wechseln tageweise zwischen Theorie und Praxis und rotieren im Abstand von sieben bis neun Tagen durch verschiedene Einsatzbereiche. Clinical Instructors begleiten die Einsätze, wobei der Schwerpunkt stärker auf Kommunikation und Patientinnenkontakt als auf praktischen Fertigkeiten liegt. Diese Einblicke tragen wesentlich zum besseren Verständnis der Ausgangssituation von Nostrifizierungswerberinnen bei. Gleichzeitig besteht curriculare Gleichwertigkeit der Ausbildungsprogramme.

Bislang wurden folgende Einrichtungen besucht:

  • National Children’s Hospital, Quezon City
  • Camillus Medhaven Nursing Home, Marikina
  • Camillus Dementia Village and Garden, Marikina
  • Healthway FEU-NRMF Medical Center an der FEU

Der persönliche Austausch mit Studierenden sowie die Förderung der Motivation zum Deutschlernen standen während des Aufenthalts im Mittelpunkt und wurden vor Ort sehr positiv aufgenommen. Weitere Programmpunkte folgen in der kommenden Woche.