Zweitägiges Seminar des Studiengangs Ergotherapie

Mit viel Eigenverantwortung, fachlichem Engagement und persönlichem Austausch gestalteten die Studierenden des 6. Semesters Ergotherapie zwei intensive Seminartage. Als wichtiger Abschluss ihrer gemeinsamen Studienzeit bot die Lehrveranstaltung Raum für praxisnahes Lernen, Selbstreflexion und gemeinsames Wachstum sowie die Möglichkeit, die eigene professionelle Identität kurz vor Studienabschluss nochmals bewusst zu stärken.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kommunikation, Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung“ verbrachten die Studierenden des 6. Semesters Ergotherapie zwei intensive Seminartage. Die Veranstaltung war zugleich das letzte gemeinsame Beisammensein vor dem 4. und 5. Praktikum sowie vor der Bachelorprüfung.
Die Studierenden bereiteten eigenständig ergotherapie-relevante Inhalte auf und präsentierten diese zielgruppenspezifisch für ihre Kolleg*innen. Dabei übernahmen sie bewusst die Rolle der Lehrenden und stärkten dadurch ihre professionelle Identität.
Die Themen der zwei Tage waren vielfältig und praxisnah: kreative Bewegungsspiele, Massagetechniken, Taping, herausfordernde Gesprächssituationen in der ergotherapeutischen Praxis, präventive Rückenschule, Befundung im spezifischen Handlungsfeld oder auch Anatomielernen auf kreative Weise.
Begleitet wurde die Lehrveranstaltung von den Lehrenden Karin Lettner-Hauser und Gerda Estl. Sie unterstützten die Gruppen bereits im Vorfeld bei der inhaltlichen und didaktischen Vorbereitung sowie bei organisatorischen Aufgaben, wie Ausstattung, Materialorganisation und der Raumgestaltung vor Ort.
Ein besonderes Feedback kam zum Abschluss vom Seminarhaus selbst: „Ihr habt eine so nette Gruppe, die so einen respektvollen Umgang zeigt – euch und uns gegenüber. Schön zu wissen, dass junge, angehende Therapeut*innen diese Fähigkeiten zeigen.“

Die intensiven gemeinsamen Tage stärkten nicht nur die fachlichen Kompetenzen, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der emotionale Abschied der Studierenden am Ende des Seminars zeigte deutlich, wie verbindend diese gemeinsame Erfahrung war.




