Die Gesundheitsversorgung der Zukunft braucht Brückenbauer*innen

Zwischen einer technischen Innovation und ihrem Einsatz in der Patient*innenversorgung liegt oft ein langer Weg. Neue Systeme müssen in bestehende Abläufe integriert, von unterschiedlichen Berufsgruppen genutzt und an die Anforderungen der klinischen Praxis angepasst werden. Dafür braucht es Menschen, die Brücken zwischen Gesundheitsberufen, Medizin und Technik bauen.
Die Technologisierung und Digitalisierung verändern das Gesundheitswesen laufend. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen größer. Genau an diesen Schnittstellen entstehen neue Aufgabenfelder
Alexandra Worm, MSc
Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik und interimistische Studiengangsleitung Personalisierte Technische Medizin an der FH Gesundheitsberufe OÖMit der zunehmenden Technologisierung werden Diagnose- und Behandlungsprozesse komplexer. Dadurch wird es immer wichtiger, die Aufgaben und Kompetenzen anderer Berufsgruppen zu kennen und zu verstehen.
Interprofessionelle Zusammenarbeit gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Denn viele Herausforderungen im Gesundheitswesen lassen sich besser bewältigen, wenn unterschiedliche Berufsgruppen ihr Wissen und ihre Kompetenzen bündeln.
Alexandra Worm, MSc
Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik und interimistische Studiengangsleitung Personalisierte Technische Medizin an der FH Gesundheitsberufe OÖEin Studium für die Schnittstellen der Zukunft
Genau hier setzt das neue Joint-Masterstudium „Personalisierte Technische Medizin“ an, das von der FH OÖ gemeinsam mit der FH Gesundheitsberufe OÖ und der Johannes Kepler Universität Linz entwickelt wurde.
Das Studium richtet sich an Personen, die moderne Technologien und personalisierte medizinische Ansätze gezielt in die klinische Praxis bringen möchten. Es vermittelt Kompetenzen an den Schnittstellen zwischen klinischer Praxis, technologischen Entwicklungen und der Patient*innenversorgung und bereitet auf Tätigkeiten in Krankenhäusern, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, der Medizintechnikindustrie sowie in Forschung und Entwicklung vor.
Absolvent*innen können beispielsweise klinische Teams bei der Einführung neuer Technologien unterstützen, medizinische Daten analysieren, Fachpersonal schulen oder an der Entwicklung innovativer Geräte, Softwarelösungen und datenbasierter Anwendungen mitwirken.
Technik verstehen, Menschen im Blick behalten
So stark sich Technologien auch weiterentwickeln, im Mittelpunkt steht weiterhin der Mensch. Neben technischem Verständnis braucht das Gesundheitswesen Fachkräfte, die offen für Veränderungen sind, Verantwortung übernehmen und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen können.
Das Gesundheitswesen der Zukunft braucht nicht nur technisches Wissen und medizinische Expertise. Es braucht Menschen, die beides zusammenbringen und dabei die Bedürfnisse der Patient*innen im Blick behalten.
Alexandra Worm, MSc
Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik und interimistische Studiengangsleitung Personalisierte Technische Medizin an der FH Gesundheitsberufe OÖKontakt für fachliche Fragen
Alexandra Worm MSc
Studiengangsleitung, Praktikumskoordination, Kurie Studiengangsleitung



