Sondervorschriften zur Studien- und Prüfungsordnung aufgrund von COVID-19

V1, vom Mai 2020
befristet bis Ende September 2021

Sondervorschriften für Online-Prüfungen aufgrund von COVID-19

Die gesetzliche Grundlage für die Fachhochschulen ist das Fachhochschulstudiengesetz und darauf aufbauend die Studien- und Prüfungsordnung der FH Gesundheitsberufe OÖ.

Die Sondervorschriften im Prüfungsgeschehen finden ihre rechtliche Grundlage in der COVID19-Fachhochschulverordnung – C-FHV über studienrechtliche Sondervorschriften an Fachhochschulen aufgrund von COVID-19 (BGBl II 172/2020). Diese Verordnung wurde aufgrund der speziellen Herausforderungen mit Corona erlassen und soll mit 30. September 2021 wieder außer Kraft treten. Sie normiert einige Sondervorschriften für die Durchführung von Prüfungen, welche sich wie folgt in die schon bisher bestehende Studien- und Prüfungsordnung der FH Gesundheitsberufe OÖ eingliedern lassen.

Information über Prüfungsmodalitäten

Abweichend von § 13 FHStG und Pkt 11.2. der SPO gilt gemäß C-FHV (BGBl II 172/2020) folgendes:

Soll die Prüfungsmodalität (abschließend/immanent) einer Lehrveranstaltung geändert werden – also von einer abschließenden Prüfung auf einen immanenten Prüfungscharakter oder umgekehrt, ist dies von der Lehrveranstaltungsleitung mit der Studiengangsleitung abzusprechen, da es sich hierbei um eine (temporäre) Änderung des Akkreditierungsantrages handelt.

Prüfungsmethoden, Durchführung, Beurteilungskriterien sowie die festgelegten Prüfungstermine können geändert werden, wenn dies aufgrund der Maßnahmen betreffend COVID-19 und der geänderten Umstände in der Lehre organisatorisch und didaktisch erforderlich ist. Die Änderungen erfolgen in Absprache mit der Studiengangsleitung/Standortleitung/Regionalleitung. Die Prüfungsmethoden, die Durchführung und die Beurteilungskriterien sind den Studierenden zeitgerecht vor der Prüfung, spätestens mit Bekanntgabe des geänderten Prüfungstermins, bekannt zu geben.

Von den Lehrveranstaltungs-Leiterinnen und -Leitern ist anzustreben, dass die Prüfungen rechtzeitig, d.h. am Ende der Lehrveranstaltung stattfinden. Eine darüberhinausgehende Verzögerung der Prüfung ist nur aufgrund von besonders zu berücksichtigenden Gründen möglich und kann längstens bis zwei Monate nach Ende des Semesters dauern. Studierende haben das Recht, sich von einer Prüfung abzumelden, wenn es zu einer Änderung des Termins, der Methode (Online/Präsenz) oder der Beurteilungskriterien kommt, ohne dass eine Anrechnung auf die Gesamtzahl der zulässigen Prüfungsantritte erfolgt. Im Falle einer Abmeldung kann nicht gewährleistet werden, dass die Fortsetzung und der Abschluss des Studiums ohne Semesterverlust möglich ist.

Die Sondervorschriften sind gültig bis 30. September 2021.

V1, vom Mai 2020