Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Bestimmungen über Frauenförderungen

V1, März 2014

1. Grundsatz

1.1 Die FH Gesundheitsberufe OÖ setzt sich aktiv und sichtbar dafür ein, Bewerber*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gleiche Chancen anzubieten, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung oder gesellschaftlichem Hintergrund.

2. Zielsetzungen und Maßnahmen

2.1 Die FH Gesundheitsberufe OÖ leistet im Rahmen ihrer Aktivitäten ihren Beitrag, um sich aktiv für die Beseitigung bestehender Benachteiligungen in der Gesellschaft und für die Gestaltung von Lern- und Arbeitsumgebungen, in denen Diversität und Vielfalt eine bereichernde Rolle spielen, einzusetzen.

2.2 Die FH Gesundheitsberufe OÖ setzt sich bei der Erfüllung ihrer Aufgaben für die im Gleichbehandlungsgesetz (GIBG) und in § 2 Abs. 5 FHStG idgF gebotene Gleichstellung sowie für Frauenförderung ein und verpflichtet sich, die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen der Hochschule aktiv zu fördern und die Gender-Kompetenz aller Mitarbeiter*innen sowie der Studierenden zu stärken.

2.3 Hinsichtlich der Tatsache, dass Männer in den Gesundheitsberufen und in den Hochschulgremien der FHG OÖ unterrepräsentiert sind, legt die FH Gesundheitsberufe OÖ besonderes Augenmerk darauf, einen ausgewogenen Anteil an Frauen und Männern in den Organisationseinheiten, in den Studiengängen und in den Hochschulgremien zu erreichen.

2.4 Die FH Gesundheitsberufe OÖ setzt aktiv Marketingmaßnahmen um den Anteil der männlichen Bewerber für die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge zu erhöhen. Darüber hinaus werden Maßnahmen gesetzt um Personen mit Migrationshintergrund ebenso anzusprechen und ihnen gleiche Chancen im Aufnahmeverfahren und während der Ausbildung zu gewähren und sie so gut wie möglich zu fördern.

3. Inkrafttreten

Der Satzungsteil „Gleichbehandlung und Gleichstellung von Frauen und Männern“ in der Version V1.0 ist durch Beschluss des Kollegiums vom 06. März 2014 im Einvernehmen mit dem Erhalter durch Beschluss in der Generalversammlung vom 12. März 2014 in Wirksamkeit erwachsen.

V1, März 2014