Gesellschafter & Geschichte

Drei Gesellschafter, eine Verantwortung.

Die Krankenhausträger Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH, die Kepler Universitätsklinikum GmbH und die OÖ. Ordensspitäler Koordinations GmbH (OSKG) haben in der FH Gesundheitsberufe OÖ ihre Kompetenzen gebündelt. Das Ziel: eine qualitativ hochwertige Ausbildung, die Lehre, Praxis und Wissenschaft auf ideale Weise verbindet. Die direkte Anbindung aller Studiengänge der FH Gesundheitsberufe OÖ an die Gesundheitseinrichtungen der Gesellschafter ist ein einzigartiger Erfolgsfaktor und ermöglicht in besonderer Weise die Nutzung vorhandener Synergien.

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH (OÖG) ist mit der Beteiligung am Kepler Universitätsklinikum Oberösterreichs größter Krankenhausträger mit einem Marktanteil von insgesamt 54,5 %. Neben dem Kepler Universitätsklinikum in Linz betreibt die OÖG 5 Regionalkliniken an 8 Standorten. Das Salzkammergut Klinikum und das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum sind Schwerpunktkrankenhäuser.

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH hält neben der Beteiligung an der Kepler Universitätsklinikum GmbH (100 %) Beteiligungen an der Landespflege- und Betreuungszentren GmbH (100%) sowie am Therapiezentrum Gmundnerberg (40 %), an der Kinder-Reha Rohrbach „Kokon“ (35 %) und an der Rehaklinik Enns (33 %).

Im Bereich der Ausbildung betreibt die OÖG an jedem Klinikstandort eine Schule für Gesundheits- und Krankenpflege mit unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten und ist zudem an der FH Gesundheitsberufe OÖ mit insgesamt 79,83 % beteiligt (davon 27,33 % über die Kepler Universitätsklinikum GmbH und 52,5 % über die OÖG).

In der Oberösterreichischen Gesundheitsholding und ihren Mehrheitsbeteiligungen sind rund 14.500 MitarbeiterInnen beschäftigt.

www.ooeg.at

Oberösterreichische Gesundheitsholding

Das Kepler Universitätsklinikum

Mit über 1.800 Betten und rund 6.100 aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kepler Universitätsklinikum Österreichs zweitgrößtes Krankenhaus und der zentrale Gesundheitsversorger in Oberösterreich. Es ist per 31.12.2015 aus der Zusammenführung der drei renommierten und traditionsreichen Linzer Krankenhäuser AKh Linz, Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz und Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg entstanden. Anlass der Zusammenführung war die Gründung einer medizinischen Fakultät an der Johannes Kepler Universität Linz.

Als Kepler Universitätsklinikum liegt uns viel an der praxisorientierten und fachlich exzellenten Ausbildung junger ambitionierter Studierender. Unser Wissen geben wir in enger Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität weiter und garantieren eine klinische Ausbildung für Medizin-Studierende auf höchstem internationalem Niveau.

Darüber hinaus verfügt das Kepler Universitätsklinikum auch über drei der besten Ausbildungszentren für folgende Berufsbilder: Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichenpflege, Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, medizinische Assistenzberufe und Altenbetreuung. Zusätzlich werden zahlreiche Sonderausbildungen angeboten. Im Dienste der Gesundheit und beruflichen Nachwuchsförderung vernetzten wir unsere Kompetenz in Patientenversorgung, Lehre und Forschung stetig mit der FH Gesundheitsberufe OÖ und anderen Trägern der oberösterreichischen Gesundheitsversorgung.

http://www.kepleruniklinikum.at

Kepleruniklinikum

Die Ordensspitäler Koordinations GmbH

Die über Jahrzehnte bestehende Zusammenarbeit der sieben oberösterreichischen Ordensspitäler wurde im Jahr 2002 mit der Gründung der OÖ. Ordensspitäler Koordinations GmbH (kurz: OSKG) weiter intensiviert. Die gemeinnützige GmbH dient als Kooperations- Plattform und ermöglicht eine Bündelung und Vernetzung der Kompetenzen der Oö. Ordensspitäler im Interesse einer optimalen und umfassenden Behandlung der Patientinnen und Patienten. Die Gesellschafter der OSKG sind die TAU.GRUPPE der Franziskanerinnen, die Kreuzschwestern, die Barmherzigen Brüder, die Elisabeth von Thüringen GmbH und die Vinzenz Gruppe der Barmherzigen Schwestern. In den Oö. Ordensspitälern, die jeweils von ordenseigenen Trägern geführt werden, sind insgesamt mehr als 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Entsprechend dem Leitsatz „Dem Leben dienen“ bekennen sich die Oö. Ordensspitäler zu modernster medizinischer Qualität, verbunden mit menschlicher Zuwendung und hohen ethischen Ansprüchen. Sie orientieren sich an ihren christlichen Wurzeln und den Zielen der Ordensgründerinnen bzw- gründer. Zur Erreichung dieser Ziele sind eine fundierte Ausbildung und kontinuierliche Entwicklung unerlässlich. Die Oö. Ordensspitäler haben eine lange Tradition in Bildung und Forschung. Diese Erfahrung bringen sie als kompetente Partner in die FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH ein.

www.okh.at

Oberösterreichische Ordensspitäler

Geschichte

Mit Gründung der neuen FH Gesundheitsberufe OÖ wurde ab dem Studienjahr 2010/2011 ermöglicht, in Oberösterreich etablierte Ausbildungen im Gesundheitsbereich auf Hochschulniveau und mit international anerkanntem Studienabschluss anzubieten. Bereits seit vielen Jahren davor boten die oberösterreichischen Spitäler qualitativ hochwertige Ausbildungen in gehobenen medizinisch-technischen Berufen und im Hebammenbereich an (Akademien, Schulen). Die zunehmende Internationalisierung des Bildungsbereichs erforderte auch in diesen Bereichen eine Adaption bestehender Angebote an die Bologna-Strukturen. Aus diesem Grund wurde in einem mehrjährigen Prozess von namhaften Gesundheitsexpertinnen und -experten aus Wissenschaft und Praxis das Ausbildungsangebot für medizinisch-technische Berufe und Hebammen gemäß den Anforderungen des FH-Studiengesetzes und der FH-MTD/HEB-Ausbildungsverordnung (Verordnung über Fachhochschul-Bakkalaureatsstudiengänge für die Ausbildung in den gehobenen medizinisch-technischen Diensten und Hebammen) weiterentwickelt.

Daraus resultierte 2010 die Gründung der FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH mit Sitz in Linz.

Seit dem Studienjahr 2010/2011 werden sieben Bachelor-Studiengänge, ein Master-Studiengang und ein Master-Lehrgang auf Hochschulniveau und mit international anerkanntem Studienabschluss angeboten. Durch die Angleichung an das Europäische Bachelor- und Master-System und die Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse wurde die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen gewährleistet. Die Anbindung der Studiengänge an die Gesellschafter-Spitäler blieb bestehen, die zentrale Koordination durch die Dachorganisation ermöglichte wertvolle Synergieeffekte. 2018 erfolgte ein deutlicher Ausbau durch den Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege, dem ein weiterer Master-Studiengang sowie mehrere akademische Weiterbildungslehrgänge in der Pflege folgten.

Alle Studienprogramme befähigen die Absolventinnen und Absolventen, den komplexen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden, die aus sozialen, medizinischen, technischen und wirtschaftlichen Veränderungen resultieren. Jahrelange Ausbildungs-Erfahrung der Lehrteams und der Spitäler, Vortragende aus der Praxis, Praktika in Gesundheitseinrichtungen und nicht zuletzt die Erfahrung der drei Gesellschafter gewährleisten eine fachlich fundierte, praxisorientierte Ausbildung und die intensive Zusammenarbeit von Forschung und Lehre.

Standorte_Linz
Standort_Voecklabruck
Standort_Ried
Standort_Steyr
Campus Gesundheit am Klinikum Wels-Grieskirchen
Campus Gesundheit am Klinikum Wels-Grieskirchen

Fotocredit: FH Gesundheitsberufe OÖ