Meine Mama studiert

Im Zeichen der Kinder und Mütter sollte dieser Nachmittag stehen. Aber nicht derer, die gerade entbinden bzw. geboren wurden, sondern jener Kinder (26) und deren 13 Mütter, die am Studiengang Hebamme ihre Ausbildung absolvieren. Dass die Kids den Ort der Ausbildung sehen und das künftige Berufsfeld der Mama kennenlernen, war uns Lehrenden ein großes Anliegen. So folgten 15 Kinder mit ihren Müttern unserer Einladung und kamen zum „Meine Mama studiert - Nachmittag“. Es wurden die Entwicklungsschritte eines Embryos veranschaulicht, Herztöne an der Simulationspuppe gehört, Rätsel gelöst, Handabdrücke aus Salzteig gefertigt und vieles mehr.Bespielt wurden die insgesamt acht Stationen von den Studienkolleginnen. Es war ein buntes Zusammenkommen und -arbeiten, das für alle sehr bereichernd war. Mit dieser Lehrveranstaltung wollten wir die Mütter in den Fokus rücken. Denn besonders Mütter brauchen ein gutes soziales Netzwerk und angemessene Unterstützung um zu studieren.
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Open Lecture

Ein Tag für die Studierenden aller Jahrgänge, für die Lehrenden und Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis -  unter diesem Motto stand die Open Lecture „Emotionale Erste Hilfe bei untröstlich weinenden Kindern“ am Studiengang Hebamme.Eltern, deren Säuglinge und Kinder durch untröstliches Weinen auffallen und/oder nur sehr wenig schlafen, suchen und brauchen kompetente Unterstützung. Vor allem bei einer Persistenz über die ersten drei Monate hinaus, kann es zu negativen Spätfolgen für das Familiengefüge kommen. Denn Angst, Anspannung und Verunsicherung sind Faktoren, die die Nähe und Bindung zum Kind ungünstig beeinflussen.Diese Evidenz veranlasste uns das Thema genauer zu beleuchten. Die Südtirolerin Barbara Walcher (Emotionale Erste Hilfe Trainerin für Eltern und Fachpersonal) und OA Drin Regina Pflügl (Kinderärztin am Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern) konnten uns mit ihrem Fachwissen wertvolle Tipps für die Praxis geben.
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Internationaler Austausch

Die Erasmus-Mobiltäten zwischen dem Studiengang Logopädie und der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen haben sich bereits seit einigen Jahren etabliert. Im Mai fand das erste Mal ein Staff Teaching in Linz statt. Die Studiengangskoodinatorin, Sabine Degenkolb-Weyers, gab am ersten Tag ihres Besuches Studierenden einen Einblick in das Erlanger Stimmkonzept. Elfriede Hausknotz, hauptberuflich Lehrende am Studiengang und Expertin auf dem Gebiet Stimme, hat ihre Vorlesung auf diesen Besuch abgestimmt, damit die Studierenden den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen können.Am zweiten Tag des internationalen Austausches fand eine Open Lecture Veranstaltung statt, um auch den Praktikumsanleitenden die Teilnahme zu ermöglichen und gleichzeitig die Vernetzung von Lehre und Praxis miteinzubeziehen. Dieser Einladung sind zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus der freien Praxis sowie auch Studierende gefolgt. Sabine Degenkolb-Weyers berichtete eindrucksvoll und mit vielen praktischen Beispielen über die Diagnostik und Therapie von funktionellen Stimmstörungen nach dem Erlanger Modell. In den Pausen wurde die Möglichkeit genutzt, sich unter Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Das positive Feedback zeigt dem Studiengang Logopädie, dass das Format der Open Lecture die Vernetzung von Lehre und Praxis stärkt.
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Jahrestagung Lymphliga in Steyr

Patient-reported Outcome Measures (PROMs) gewinnen in der Befundung und Evaluierung von Patientinnen und Patienten zunehmend an Bedeutung, weil sie den Gesundheitsstatus und die gesundheitsbezogene Lebensqualität erheben können. Außerdem sollen sie eine Patientenzentrierte Krankheits(früh)erkennung ermöglichen. Die steigenden 10-Jahresüberlebensraten bei Patientinnen und Patienten mit sekundären Beinlymphödemen führen zu einer erhöhten Notwendigkeit der Behandlung und Evaluierung von iatrogenen Schäden. Mittels einer systematischen Literatursuche konnten sechs krankheitsspezifische Fragebögen ermittelt werden, davon eine deutsche Übersetzung. Sowohl der Fokus, die Fragestellungen als auch die Bewertungsmodi waren sehr unterschiedlich, weiters gab es methodische Mängel. PROMs erlauben eine Früherkennung von Patientinnen und Patienten bzw. eine Abgrenzung zwischen „gesund“ oder „krank“ über eine längere Zeitperiode. Sie sind nötig, weil Personen mit Lymphödemen der unteren Extremität eine schlechtere Lebensqualität als diejenigen mit Ödemen der oberen Extremität aufweisen. Die mangelhafte Berichterstattung psychometrischer Daten und die häufig fragliche Validität zeigt den Bedarf an validierten, standardisierten Fragebögen, auch besonders in deutscher Sprache. Beitrag von Frau Mag.a Dr.in Margit Eidenberger
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3 Ländertagung Gesundheitsberufe

„Wie Wissenschaft und Praxis voneinander profitieren“ ist das Thema der Dreiländertagung des Vereins zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen (VFWG), die am 7. und 8. Nov. an der Hochschule Gesundheit Bochum stattfand. In Keynotes, Workshops, Vorträgen, wissenschaftlichen Postern und Praxisbeispielen stellten Wissenschaftlerinnen, Praktizierende und Studierende aus Österreich, der Schweiz und Deutschland Inhalte und Projekte ihrer Arbeit vor und regen zum Austausch an.
Die FH Gesundheitsberufe OÖ war mit zwei Posterbeiträgen vertreten.
  • Kooperation im Bereich Praxis- Lehre-Forschung am Studiengang Logopädie der FH Gesundheitsberufe OÖ: Entwicklung eines App-Prototyps zur Förderung der Aussprache von Vorschulkindern | Doris Detter-Biesl, Elisabeth Haider, Sylvia Öhlinger
  • MRT in Theorie und Praxis | Dominik Wurm, Mario Scheweder
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Gerätegestützte Therapie

Bereits zum zweiten mal fand im Rahmen der Lehrveranstaltung "Sensomotorische Aspekte" im Studiengang Ergotherapie eine Kooperation mit einem Medizintechnik-Unternehmen statt. Technische Hilfsmittel zur Optimierung sensomotorischer Therapiefortschritte, vor allem nach zerebrovaskulären Erkrankungen, wurden vorgestellt und auch selbst ausprobiert. Bei dem am Foto gezeigten "Raphael Smart Glove" handelt es sich um ein aktives Finger- und Handrehabilitationsprogramm, welches Echtzeit Feedback gibt und mittels spielerischen Übungen unter anderem die Pro- und Supination schult. Das positive Feedback der letzten beiden Jahre führt dazu, dass die Kooperation auch im kommenden Semester fortgesetzt wird.
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Kreative internationale Vernetzung

Jährlich findet der „Summer Course on the Use of Creativity and Occupational Therapy“ in Belgien statt. Veranstalter ist die Arteveldehogeschool, die seit sechs Jahren ein Kooperationspartner der FH Gesundheitsberufe OÖ ist. In dieser Woche treffen sich jedes Jahr an die 100 Studierende und Lehrende aus 16 Ländern zu einer intensiven Auseinandersetzung über kreative Prozesse im Rahmen der Ausbildung zur Ergotherapie. Jedes Jahr nehmen um die 10 Personen der FH Gesundheitsberufe OÖ teil. In Workshops, die auf individueller Persönlichkeitsentwicklung basieren, findet ein kultureller Austausch statt. Es werden dabei verschiedene Sichtweisen über Gesundheit & Krankheit sowie politische und rechtliche Rahmenbedingungen der Ergotherapie diskutiert und Wissen vertieft.Mehr dazu in unserer aktuellen Presseaussendung!
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Incoming Student

Barbora ist Physiotherapie-Studierende aus Pilsen und momentan für ein Semester an unserem Studiengang Physiotherapie am Campus Gesundheit am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr :"My name is Barbora, I‘m a physiotherapy student at the Faculty of Health Care of the University of West Bohemia in Pilsen in the Czech Republic. With the program Erasmus+ I decided to spend and study one semester in the Austrian city Steyr at the FH Gesundheitsberufe OÖ. It was and still it is a big challenge for me but I am really glad for the opportunity to be here!" Welcome!
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Die FH Gesundheitsberufe OÖ als Arbeitgeber

Franziska hat im Rahmen ihres Lehrgangs zur Berufserprobung der Produktionsschule/A-Fit/ZiB – Hagenmühle von Dezember 2018 bis Mai 2019 ein Praktikum am Studiengang Ergotherapie absolviert und berichtet kurz:"Ich habe über ein halbes Jahr lang an der FH Gesundheitsberufe OÖ im Bereich der Ergotherapie ein Praktikum machen dürfen. Dieses bot mir einen guten Einblick in den Alltag des Sekretariats. Anders als bei anderen Praktika wurde ich direkt in täglichen Arbeiten miteingebunden und konnte die ein oder andere Arbeit sogar ganz abnehmen. Dazu zählten nicht nur Aufgaben wie Protokolle und Listen zu erstellen, sondern auch weitläufigere Arbeiten wie das Erstellen von neuen Therapiematerialien. Dies war zwar durchaus herausfordernd, jedoch konnte man sich dadurch auch neues Wissen aneignen. Schlussfolgernd kann ich ein Praktikum an der FH Gesundheitsberufe OÖ nur empfehlen, da es sehr abwechslungsreich ist und es somit nie langweilig wird. Außerdem fühlt man sich sofort wohl und geschätzt, da man vom ganzen Team herzlich aufgenommen und unterstützt wird."Auch für uns war es eine tolle Erfahrung und wir haben die Zusammenarbeit sehr geschätzt!
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Europäischer Neurorehabilitationskongress in Budapest

 - Bachelorarbeitspräsentation von drei Absolventinnen der FH Gesundheitsberufe ÖO Von 9. bis 12. Oktober 2019 fand in Budapest der vierte Europäische Neurorehabilitationskongress statt, der unter dem Motto „Impairment, Disability, Handicap: So little done, so much to do“ stand.Es trafen sich internationale Experten und Expertinnen in der Neurorehabilitation, um sich über die über die aktuellen Forschungsergebnisse und über zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet der Neurorehabilitation auszutauschen. So fanden über 60 interessante Workshops, Symposien und Präsentationen zu den unterschiedlichsten Themen wie Motorische Rehabilitation, Stimulationstechniken in der Rehabilitation, Traumatische Hirnverletzungen, Management von autonomischen Störungen, Posturale Kontrolle, Bewusstseinsstörungen, Frührehabilitation, Virtual Reality, Musiktherapie, Robotik, Chronische Schmerzen, Parkinson, Kognition, Rückenmarksverletzungen, Neglekt und Tele-Rehabilitation und Brain-Computer-Interfaces statt.Mit dabei waren auch drei Absolventinnen der FH Gesundheitsberufe Oberösterreich vom Studiengang Physiotherapie, die dort sehr professionell und souverän ihre Bachelorarbeiten vorstellten. Viktoria Ploier-Niederschick präsentierte ihre Arbeit mit dem Titel „Physiotherapy in children and adolescents with trisomy 21“ in Form eines Kongressvortrages. Ebenso präsentierte Doris Bauer-Öppinger ihre Arbeit mit dem Titel „Mirror therapy to improve the motor function of the upper extremity of stroke patients“ präsentieren. Lena Eckl stellte ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Trunk training after stroke to improve abilities needed for daily life“in Form einer Posterpräsentation dem interessierten Publikum vor.In Summe war der ECNR eine sehr gelungene Veranstaltung, der die Wichtigkeit des internationalen Austausches und die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Neurorehabilitation unterstrich. [gallery link="file" ids="15295,15294,15293"]
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Letzte Aktualisierung: 27. November 2019