Auswirkungen des fetalen Geschlechts auf ausgewählte geburtshilfliche Paramter

In Kooperation mit dem Institut für klinische Epidemiologie der Tirol Kliniken GmbH hat Studiengangsleiterin Dr. Barbara Schildberger, M.A. das Projekt „Auswirkungen des fetalen Geschlechts auf ausgewählte geburtshilfliche Parameter“ initiiert und bearbeitet. Das Geschlecht des ungeborenen Kindes und die daraus resultierenden Spezifika blieben in der Geburtshilfe bislang beinahe unbeachtet, dementsprechend limitiert ist die Studienlage dazu. Ziel dieses Projekts ist, anhand ausgewählter Parameter den Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett unter Einbeziehung des fetalen Geschlechts zu analysieren. Das am Institut für klinische Epidemiologie der Tirol Kliniken GmbH geführte Geburtenregister Österreich erfasst die geburtshilflichen Ergebnisse aller Krankenhausgeburten in Österreich. Diese basisepidemiologischen Daten wurden zur Beantwortung der Fragestellungen zur Verfügung  gestellt. In der Auswertung wurden ausgewählte Parameter der Geburtshilfe (wie z.B. Frühgeburtlichkeit, vaginal operative Geburten, Apgar-Werte post partum) unter Berücksichtigung des fetalen Geschlechts dargestellt und interpretiert.  Die Ergebnisse dieser Erhebung sind Grundlage für weitere Forschungsarbeiten im Sinne einer genderorientierten Versorgung von Anfang an.