Organisation

Geschichte

Mit Gründung der neuen FH Gesundheitsberufe OÖ wurde ab dem Studienjahr 2010/2011 ermöglicht, in Oberösterreich etablierte Ausbildungen im Gesundheitsbereich auf Hochschulniveau und mit international anerkanntem Studienabschluss anzubieten.

Die Ausgangsbasis: bewährte Qualität

Bereits seit vielen Jahren boten oberösterreichische Spitäler eine qualitativ hochwertige Ausbildung in gehobenen medizinisch-technischen Berufen und im Hebammenbereich an. Für die Durchführung dieser Ausbildungen waren früher 15 Akademien an fünf Standorten verantwortlich, die an die einzelnen Spitäler angegliedert waren.

Die Herausforderung: der Bologna-Prozess

Die zunehmende Internationalisierung des Bildungsbereichs erforderte auch im medizinisch-technischen Bereich eine Adaption bestehender Angebote an die Bologna-Strukturen. Aus diesem Grund wurde in einem mehrjährigen Prozess von namhaften Gesundheitsexpertinnen und -experten aus Wissenschaft und Praxis das Ausbildungsangebot für medizinisch-technische Berufe und Hebammen gemäß den Anforderungen des FH-Studiengesetzes und der FH-MTD/HEB-Ausbildungsverordnung (Verordnung über Fachhochschul-Bakkalaureatsstudiengänge für die Ausbildung in den gehobenen medizinisch-technischen Diensten und Hebammen) weiterentwickelt.

Das Ergebnis: die Gründung der FH Gesundheitsberufe OÖ

2010 wurde die FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH mit Sitz in Linz gegründet. Gesellschafter sind

Seit dem Studienjahr 2010/2011 werden durch diese Neugründung sieben Bachelor-Studiengänge, ein Master-Studiengang und ein Master-Lehrgang auf Hochschulniveau und mit international anerkanntem Studienabschluss angeboten. Durch die Angleichung an das Europäische Bachelor- und Master-System und die Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse wurde die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen gewährleistet. Die Anbindung der Studiengänge an die Gesellschafter-Spitäler blieb bestehen, die zentrale Koordination durch die Dachorganisation ermöglichte wertvolle Synergieeffekte.

Das Ziel: bestausgebildete Gesundheitsprofis

Die neuen Studiengänge befähigen die Absolventinnen und Absolventen, den immer komplexeren Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden, die aus sozialen, medizinischen, technischen und wirtschaftlichen Veränderungen resultieren. Jahrelange Ausbildungs-Erfahrung der Lehrteams und der Spitäler, Vortragende aus der Praxis, Praktika in Gesundheitseinrichtungen und nicht zuletzt die Erfahrung der drei Gesellschafter gewährleisten eine fachlich fundierte, praxisorientierte Ausbildung und die intensive Zusammenarbeit von Forschung und Lehre.

Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2017